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25 Lebensfragen an das eigene Ich

Wer sich ernsthaft mit der Geisteslehre der FIGU bzw. von Billy beschäftigt, kommt nach einer mehr oder weniger langen Zeit auf den Punkt bzw. zur Erkenntnis, dass das Wichtigste daran die Erarbeitung, Pflege und Höherentwicklung innerer, bewusstseinsmässiger Werte zum Wohle und zur Evolution der eigenen Persönlichkeit ist. Von dort aus strahlt dann auch alles ab auf unseren Umgang mit Fauna und Flora und prägt die Einstellung und das Verhalten auf die gesamte übrige Schöpfungsnatur. Vor allem bestimmt und leitet das Verwirklichen der schöpferischen Gesetze und Gebote (Verhaltensrichtlinien) auch die positive Qualität bzgl. des Zusammenlebens und Zusammenwirkens mit den Mitmenschen, denen wir im Laufe unseres Lebens begegnen bzw. die in irgendeiner Art und Weise mit uns verbunden sind, sei es als Lebenspartner, Kind, Vater, Mutter, Grossmutter, Grossvater, Freundin, Kollege usw. Letztendlich soll alles und jedes, das lebt, kreucht und fleucht, von den positiven Werten der Liebe, des Wissens und der Weisheit umschlossen werden, die sich der einzelne Mensch im Laufe seines Lebens bis anhin erarbeitet hat. Man wird beim Erarbeiten der Tugenden des wahren Menschseins zwangsläufig immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen und stellt sich Fragen über die richtige Gestaltung des eigenen Bewusstseins resp. dessen Gedanken und der daraus entstehenden Gefühle, die die Psyche prägen und von dort aus wiederum auf die eigene Persönlichkeit und die gesamte Umwelt einwirken.
Die folgenden Fragen sind rein individuelles Gedankengut, das sich im Laufe der Zeit in meinem Kopf herauskristallisiert hat. Daraus ergeben sich wiederum neue Fragen, die es zu erschliessen und für die weitere Evolution auszuwerten und zu verwirklichen gilt, wenn der Weg zum wahren Menschsein weiter beschritten werden will. Vielleicht können die Fragen aber auch anderen Menschen Anregung oder Hilfe auf ihrem eigenen Weg sein.

1. Bin ich an jedem Tag meines Lebens ehrlich darum bemüht, ein wahrer Mensch zu sein resp. als wahrer Mensch zu denken, zu fühlen und zu handeln; und bin ich  bestrebt, die schöpferischen Gesetze und Gebote zu erkennen, zu beachten und zu befolgen?

2. Möchte ich in der Erinnerung der Menschen, die ich nach meinem Tod dereinst zurücklassen werde, als guter, liebevoller, verantwortungsbewusster, aufrichtiger und vorbildlicher Mensch in Erinnerung bleiben und tue ich mein Möglichstes dafür, dass dies Wirklichkeit werden kann?

3. Bin ich bereit und dafür gerüstet, in meinem Selbst alles Erforderliche zu tun, dass ich in mir stark und standhaft bin und alles Böse von mir weise, wohingegen ich das Positive nach besten Kräften fördere, entwickle und pflege?

4. Bringe ich allen Mitgeschöpfen den gebührenden Respekt und die ihnen zustehende Ehrwürdigung entgegen, die ich meinerseits auch für mich selbst von ihnen erwünsche?

5. Gehe ich sorgsam, pfleglich und verantwortungsbewusst mit der Natur um, also mit der gesamten Fauna und Flora, mit der Erde, der Luft und dem Wasser und allem was das Leben erst ermöglicht und was letztendlich auf die Kreierungsidee der Schöpfung zurückgeht?

6.
Achte und respektiere ich alle Mitmenschen als absolut gleichwertige Geschöpfe, durch die ich mit meinem Teilstück Schöpfungsgeist verbunden bin, unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihrem Geschlecht, ihrem Alter, ihrer Weltanschauung usw.?

7. Strebe ich danach, meinen Möglichkeiten entsprechend die schöpferischen Gesetze und Gebote einzuhalten und nach ihnen zu leben, um mich dadurch bis zum Ende meines aktuellen Lebens bestmöglich zu evolutionieren?

8. Bin ich nicht nur mir selbst mein bester Freund, sondern auch meinen Mitmenschen, insbesondere dann, wenn sie meine Hilfe, meinen Zuspruch und mein Verständnis benötigen?9

9.
Habe ich meinen Nachlass so klar und verbindlich geregelt, dass zum Zeitpunkt meines Todes die von mir abhängigen Menschen nicht darben müssen und nach Möglichkeit aus Unklarheiten weder Streit noch Missgunst oder unwürdige Erbstreitereien entstehen können?

10. Bin ich mir in allen kleinen und grossen Dingen des Lebens dessen bewusst, dass ich – wie  jeder andere Mensch – für den anderen ein gutes oder schlechtes Vorbild bin, je nachdem, wie ich denke, fühle, entscheide, handle und mich verhalte, und darin, wie ich mein Wesen und meinen Charakter durch die Kraft meines Bewusstseins forme und gestalte?

11. Bemühe ich mich darum, Ausgleich und Harmonie zwischen mir und meinen Mitmenschen zu schaffen, das Verständnis der Menschen füreinander zu fördern und das Zusammenleben untereinander harmonischer zu gestalten?

12. Arbeite ich daran, meine Gefühle auszugleichen und meine Emotionen zu neutralisieren, die ursächlichen Faktoren für negative Verhaltensweisen, Reaktionen und Handlungsweisen in mir zu ergründen und diese dadurch in neutrale Energien umzuwandeln?

13. Versenke ich mich in der Meditation regelmässig in meinem Bewusstsein, um dadurch Ruhe, Frieden, Harmonie, Freude und Liebe in mir zu erschaffen sowie Inspirationen und Impulse aus meinem Unterbewusstsein zu empfangen, sie zu überdenken und daraus zu lernen?

14. Denke ich zuerst behutsam über Geschehnisse, Begebenheiten und Erlebnisse nach, um nicht vorschnell und emotional, sondern angemessen und richtig darauf zu reagieren, wodurch viel Unheil, Negatives und Missverständliches im Umgang mit den Mitmenschen vermieden werden kann?

15. Habe ich ein offenes Ohr für die Sorgen, Nöte, Probleme, Fragen und Ängste meiner Mitmenschen; kann ich zuhören und mich so weit in einen Menschen hineinversetzen, dass ich verstehen lerne, was er mir sagen will, wenn er sich mit einem Problem oder einer Sorge an mich wendet?

16.
Akzeptiere ich die Menschen als solche bedingungslos mitsamt all ihren Besonderheiten, guten und schlechten Eigenschaften, mit ihren liebenswerten Seiten, aber auch mit ihren Macken, Spleens und den mir unliebsamen Gewohnheiten, Verhaltensweisen und Eigenarten?

17. Nehme ich mir abseits vom Getriebe des Alltags und seinen Anforderungen auch genügend Zeit für mich selbst, um mein Inneres zu bilden, mich in die Lehre des Lebens und die Lehre des Geistes einzulassen und stetig daraus zu lernen, um mein Leben wissender und weiser zu führen?

18. Habe ich das Wissen in mir erarbeitet, dass ich keinen Menschen ändern kann, weil das jeder einzelne Mensch nur für sich selbst tun kann, indem er die dazu notwendigen Änderungen in sich selbst herbeiführt, wodurch er wiederum anderen Menschen als gutes Vorbild dienen kann?

19.
Bin ich mir bewusst, dass ich allein meines Schicksals Schmied bin und es ausnahmslos für alles und jedes in meinem Leben keine übergeordnete Macht gibt, die über mich bestimmt, ausser mir selbst, durch die Macht meines Bewusstseins und den daraus hervorgehenden Gedanken, Gefühlen und Taten?

20. Bin ich bereit, mir meine Fehler einzugestehen, über ihr Entstehen und ihre Wurzeln ernsthaft und tiefgründig nachzudenken und sie zu neutralisieren resp. durch gute und erstrebenswerte Eigenschaften und Charakterzüge zu ersetzen, auch wenn das ‹Sich-Eingestehen› der Fehler und des Fehlverhaltens meinem Ego zuerst richtig weh tun kann?

21. Ist mir klar, dass das Fehler machen zum Leben gehört und gut ist, wenn man daraus lernt, dass es zu einem Kardinalfehler Hunderte von Fehlervariationen geben kann und dass es keine Schande ist, sich Fehler einzugestehen und diese zu beheben, sondern von Ehrlichkeit und Respekt sich selbst gegenüber zeugt?

22. Denke ich darüber nach, dass Geduld und Bescheidenheit wichtige Tugenden sind, die mich davor bewahren, mich selbst zu überschätzen, dass es aber genauso wichtig ist, mich selbst nicht kleiner zu machen als ich bin, weil ich in der Schöpfung eine genauso wichtige Rolle spiele wie alle Schöpfungen des Universalbewusst-seins?

23. Ist es mir klar, dass alle meine Gedanken und Gefühle psychische Kräfte und elektromagnetische Schwingungen sind, mit denen ich mich selbst und meine gesamte Umwelt bewusst und unbewusst beeinflusse, was die Verantwortung und Verpflichtung in sich birgt, die Gedanken und Gefühle möglichst neutral-positiv-ausgeglichen zu gestalten und zu pflegen?

24.
Bin ich im Umgang und in der Unterhaltung mit den Mitmenschen grundlegend ruhig, sachlich, anständig und freundlich, um gute Voraussetzungen im Zusammen-leben, beim Zusammenarbeiten und insgesamt ein gutes Auskommen miteinander zu verwirklichen und zu erhalten?

25. Gedenke ich jeden Tag der Schöpfung Universalbewusstsein und fühle ich für mein Leben und die Möglichkeit, durch Verstand und Vernunft bewusst evolutionieren zu können, Freude und Dankbarkeit?

(Veröffentlicht in FLD-aktuell, Ausgabe 9, August 2014)