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Anstand, Würde, Mässigung und Ausartung
oder
Zählen die Werte Bescheidenheit, Zucht und Anstand heute nichts mehr?

Wenn man das überhandnehmende Sich-zur-Schau-Stellen – in Denglisch ‹Outing› genannt – in den Medien Fernsehen, Internetz, Presse usw. betrachtet, dann ist man früher oder später einfach angewidert und fühlt Ekel, Scham und Peinlichkeit für die ungehemmte sogenannte Freizügigkeit und die Lust aller Arten von Menschen, sich darzustellen, wobei jede Hemmung, jede gesunde Scham und jede Schranke bedingungslos fällt. Es scheint dabei nur noch darum zu gehen, möglichst viele nackte Körperteile zur Schau zu stellen, sich wie ‹Frischfleisch› in ekelerregender Form sexuell anzubieten, um damit irgendwie – koste es was es wolle – in die Medien zu kommen und in der Öffentlichkeit bekannt zu werden. Die solcherart aufmerksamkeitssüchtigen Menschen wollen ihr heruntergekommenes Ego und ihre zweifelhafte Persönlichkeit und oftmals den möglichst nackten Körper samt und sonders mit dem noch verbliebenen Rest von Anstand, Würde und Zucht meistbietend an irgendwelche Gaffer, Lüstlinge und sonstige Menschen verkaufen, die nur noch auf das Körperliche und Sexuelle fixiert sind. Dabei stellt sich zwangsläufig die Frage: Sind es denn noch Menschen, die sich so verhalten, oder etwa nur noch ausgeartete, der totalen Lusterfüllung, dem Laster, der Zügellosigkeit, Hurerei und dem bösesten Materialismus verfallene Wesen, die nur noch äusserlich Menschen sind, innerlich jedoch ausgeartete Kreaturen, die jeglichen Bezug zu den wahren Werten des Menschseins verloren und auf den Müll geworfen haben? Die neue Religion des Erdenmenschen – vor allem der Menschen der sogenannten ‹zivilisierten Welt› – scheint der totale Materialismus geworden zu sein, mit allen damit verbundenen schrankenlosen Ausartungen. Werte wie Zurückhaltung, Mässigung, Bescheidenheit, Würde, vielleicht sogar eine gesunde Schüchternheit und Scheu gegenüber anderen Menschen scheinen hier keinen Platz mehr zu haben, wenn man den Suggestionen und Verführungen derjenigen Medien glaubt, die sich einerseits scheinheilig über dieses ‹Sodom und Gomorrha› entrüsten, in Wirklichkeit aber wollüstig darin baden, weil sie damit die Gier vieler Menschen befriedigen. Sie treiben damit  die Auflagen der Sensationspresse und die Einschaltquoten des Schmieren-TV in profitable Höhen und füllen damit ihre Taschen mit Geld. Natürlich sind nicht alle Medien, TV-Sender, Zeitungen usw. in diese Kategorie der untersten Schublade einzuordnen, denn es gibt noch etliche gute Journalisten, Berichterstatter usw., die ihren Beruf ernst nehmen und ihn mit Würde, Anstand, Respekt und der nötigen Neutralität ausüben. Die genannten Symptome einer nach Sex, Geld, Selbstdarstellung, Gewaltverherrlichung, Werteverneinung und Entmenschlichung süchtigen Medienlandschaft sind der Spiegel einer einseitig materialistischen Gesellschaft, die immer mehr degeneriert, innerlich immer hohler und dümmer wird und darauf auch noch stolz zu sein scheint. Wie peinlich, dumm und beklemmend für diejenigen Menschen, die diese Missstände mit offenen Sinnen und wachem Verstand beobachten und sich dafür schämen, wie heruntergekommen und verfallen unsere Gesellschaft offenbar geworden ist. Sodom und Gomorrha sind dagegen fast harmlos zu nennen, weil damals wohl nicht alles in einem derartigen Ausmass überhandgenommen hat wie in der Neuzeit. Immer mehr Menschen werfen die guten menschlichen Werte in den Abgrund der Gleichgültigkeit und Verachtung, behandeln ihre Mitmenschen wie den letzten Dreck, wenn diese nicht ihren Vorstellungen entsprechen, sich nicht einem Gruppezwang beugen oder nicht genug ‹in› sind, um in ihren Augen als ‹cool› genug eingeschätzt zu werden. Man achtet nur auf äusserliche Jugendlichkeit, sexuelle Attraktivität und ein nichtssagend-dämlich-egoistisches Gehabe, womit alle anderen, die nicht diesem zweifelhaften Verhaltensschema entsprechen, ausgegrenzt, niedergemacht und als minderwertig dargestellt werden sollen. Menschliche Verbundenheit, Rücksichtnahme, Respekt, Toleranz, Verstehen, Einfühlungsvermögen, Mitgefühl und die Achtung allen Menschen gegenüber sind in solchen Kreisen nicht mehr angesagt, sondern gelten als unpassend, ‹uncool› und peinlich. Fragt sich nur, wer und was in Wirklichkeit so daneben und auf die schiefe Bahn geraten ist in puncto Menschlichkeit, Anstand, Würde und charakterlicher Integrität. Diese rhetorische Frage beantwortet sich für alle Menschen, die diesen Werten wahrheitlich zugetan sind wohl wie von selbst.
Es fragt sich nun, woher das alles kommt, was die Ursachen sind und wie die genannten Missstände wieder behoben werden können.
Der Grund für diese und weitere Ausartungen auf unserer Welt ist schlicht und einfach das allgemeine Vergessen, Verdrängen, Verleugnen und Missachten der schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote, die als Impulse und Grundschwingungen im Inneren jedes Menschen vorhanden sind und von dort aus nach Verwirklichung, Beachtung und Praktizierung ‹rufen› und drängen. Der Mensch der Erde hat es leider im allgemeinen vergessen oder verdrängt resp. arbeitet bewusst dagegen an, diese Impulse des Rechtschaffenen, Anständigen, Menschlichen und alle damit zusammenhängenden schöpferischen Werte wahrzunehmen, in sich aufsteigen zu lassen, sie willkommen zu heissen und in sich zu verwirklichen resp. im Positiven auszuleben. Das Wiederentdecken, Verwirklichen und Praktizieren wahrer Menschlichkeit kann nur auf dem Weg erfolgen, dass der Mensch wieder lernt, wahrer Mensch zu sein, sich in guter Weise um die Mitmenschen kümmert und ihnen sowie sich selbst Achtung, Ehre, Würdigung, Mitgefühl, guten Umgang, Sorge und jede Art von Zuwendung schenkt. Nur durch das Verwirklichen des Guten können die Unwerte und Ausartungen der Mitgefühllosigkeit, der Menschenverachtung, der Gewalt, des Krieges usw. usf. verschwinden und zur Auflösung gebracht werden. Schon Nokodemion sagte zu seiner Zeit, dass das Gute nur dann kommen und Wirklichkeit werden kann, wenn das Böse verschwindet. Das aber muss jeder einzelne Mensch in seinem Inneren selbst tun, indem er alle guten Werte wahrer Menschlichkeit auch tatsächlich verwirklichen will und im Alltag umsetzt. Nur wenn immer mehr Menschen sich den schöpferisch-natürlichen Gesetzen (Prinzipien), der Wirklichkeit und Wahrheit der Schöpfung, der Natur und ihrer eigenen Existenz  zuwenden resp. wieder dorthin zurückfinden sowie die guten menschlichen Werte bewusst in sich entfalten, können nach und nach alle Ausartungen auf unserem Erdenplaneten ausgemerzt und zum Verschwinden gebracht werden. An deren Stelle müssen die guten Werte treten, die die Schöpfung Universalbewusstsein von Urbeginn an in alle von ihr geschaffenen Geistformen gelegt hat. Die ihnen eigene Geistform ist das eigentliche Leben aller Menschen, denn das Innerste seiner Selbst und das eigentliche Leben jedes Menschen ist der schöpferisch-energetische Lebensfunke, der seinem Körper, seinem Bewusstsein und allen seinen Funktionen erst die Existenz  ermöglicht. Alles Äussere dient letztendlich immer dem Inneren; das Grobstoffliche ist Mittel zum Zweck der Evolution und die materielle Bühne, auf der der Mensch sein Bewusstsein und damit seinen Geist mit schöpferischen Werten anfüllen und evolutionieren soll. Alle damit zusammenhängenden Details, alles für uns notwendige Wissen und den Weg zur Weisheit in der Anwendung dieser lebenswichtigen und das Leben erfüllenden Werte zeigt die ‹Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens› auf, die in zahlreichen Schriften von ‹Billy› Eduard Albert Meier (BEAM) durch die FIGU angeboten wird und jedem nach Wahrheit, Wissen, Weisheit und Liebe suchenden Menschen offensteht. So zum Beispiel im grundlegenden und sehr informativen Buch ‹Lehrschrift für die Lehre der
Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens› von BEAM, das im FIGU-Shop bei shop.figu.org wie folgt beschrieben ist:
«Das Wissen der Geisteslehre ist wie ein gewaltiger, wogender Ozean von unendlicher Grösse, aus dem heraus endlose wahre Liebe, wahres Wissen und wahre Weisheit emporgewirbelt werden, folglich all diese Werte vom Menschen nur bewusst erkannt, genommen, verstanden und bewusst genutzt werden müssen – Wegleitung zur Geisteslehre, Leitfaden zum Sinn und Zweck des Lebens sowie zum Verstehen der schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote.»