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«Der Mächtige ist zu klein, um Mensch zu sein; der Kleine ist aber gross genug, um Mensch zu sein.»
 
Buch ‹OM›, Kanon 32, Vers 429

Der im Bewusstsein, im Charakter und in seiner Moral und Ethik klein resp. unterentwickelt und in sich gefangene Mensch strebt nach Macht, weil er kein gesundes Selbstwertgefühl hat. Er sucht daher fälschlich Selbstbestätigung, Selbstverwirklichung und Befriedigung seiner egoistischen Bedürfnisse durch das Anstreben und Ausführen von negativ ausgearteter Macht über andere Menschen. Er stellt sich nicht auf die gleiche Stufe mit seinen Mitmenschen und dem Leben um sich herum, sondern strebt danach, Menschen zu unterdrücken, zu beherrschen und sie in jeder Hinsicht gewaltsam auszubeuten, zu erniedrigen und unter das Joch seiner kranken Psyche resp. seines psychopathischen Bewusstseins zu zwingen. Um seine selbstsüchtigen Ziele zu erreichen, geht er über Leichen, denn er hat weder ein Gewissen, noch Skrupel oder Hemmungen, sich auf Kosten anderer Menschen zu bereichern und ohne Rücksicht auf Leib und Leben anderer Geschöpfe seine fehlgesteuerten Interessen durchzusetzen. Der solcherart Mächtige ist in jeder Hinsicht unfähig, Menschen rechtschaffen, gut und verantwortungsvoll zu führen. Er kann sein fehlbares Schalten und Walten gegen das Allgemeinwohl und seine kriminelle Energie so lange ausleben und damit immensen Schaden verbreiten wie die Menschen des Volkes dies dulden und zulassen, anstelle dass sie ihn aus seinen Ämtern entfernen und ihn ein für allemal aus der Gesellschaft der rechtschaffenen Menschen aussondern.
GL-Symbol TYRANNEI
Geisteslehre-Symbol ‹Tyrannei›

Der bescheidene, um seine Gleichheit und Gleichwertigkeit mit allem Leben und den Mitmenschen wissende Mensch, der in diesem Sinne ‹klein› und nicht grössenwahnsinnig ist wie der Mächtige, stellt sich selbst gleich mit allem Leben und respektiert alles und jedes im Universum als mit ihm verbundene Mitschöpfungen und Mitexistenzen. Er macht sich durch seine mitfühlenden, freundlichen, respektvollen, gütigen und liebevollen Gedanken und Gefühle sowie durch sein Wissen und seine Weisheit zum wahren Menschen, der seine Verantwortung bestmöglich überdenkt und in die Wirklichkeit des Lebens umsetzt. Er bleibt bewusst stets ein Schüler des Lebens und der schöpferisch-natürlichen Gesetzmässigkeiten und richtet sein Denken und Fühlen sowie seine Taten und Handlungen nach den Gesetzen und Geboten der Schöpfung Universalbewusstsein aus, denn er weiss, dass er seine Existenz allein der Tatsache zu verdanken hat, dass seine ihn belebende Geistform durch die reingeistige Energie der Schöpfung erschaffen wurde und dass er durch seinen Geist und sein Bewusstsein stets untrennbar mit der Schöpfung und mit allem in ihrem Universum verbunden ist. Er strebt danach, wahrer Mensch zu sein und sich auf friedliche Weise und im Bewusstsein der Einheit mit der Schöpfung selbst zu verwirklichen. Er weiss, dass Selbstsucht, Machtgier und das übertriebene Streben nach der Erfüllung materieller Süchte ihn stets in die Irre führen und den Weg der Evolution hin zum Geistigen und Schöpferischen hemmen und verlangsamen. Daher bleibt er stets unbeirrbar in seiner Bescheidenheit und in seinem Streben nach Liebe, Wissen und Wahrheit, denn sie allein sind die unvergänglichen Werte des wahren Menschseins, für die sich zu leben wirklich lohnt.
GL-Symbol BESCHEIDENHEIT
Geisteslehre-Symbol ‹Bescheidenheit›