Surrogacy - A Practice Contemptuous to Humanity
http://au.figu.org/surrogacy.html

Surrogacy - Leihmutterschaft




Leihmutterschaft – eine menschenverachtende Praxis

Surrogacy – A Practice Contemptuous to Humanity

von Achim Wolf

by Achim Wolf


 

Translation by FLAU

13th November, 2017


Eine Leihmutter ist eine Frau, die für die Dauer einer Schwangerschaft ihre Gebärmutter ‹verleiht›, um anstelle einer anderen Person ein Kind zur Welt zu bringen. Reproduktions-medizinisch gibt es dafür folgende Möglich-keiten:

1. Der Embryo, der das genetische Potential der bestellenden Eltern hat, kann der ‹Tragemutter› implantiert werden. Die genetische Mutter, die den Auftrag gegeben hat, wird später die soziale, die ‹Sorgemutter› sein. Die soziale Mutter und die gebärende Frau sind verschiedene Personen.

2. Die ‹Tragemutter› kann mit dem Sperma des Mannes des auftraggebenden Paares inseminiert (Anmerkung: befruchtet, besamt) werden. Dann sind genetische und austragende sowie gebärende Frau identisch, die soziale Mutter ist ‹lediglich› die Frau des genetischen Vaters.

A surrogate mother is a woman who ‘lends out’ her womb for the duration of a pregnancy in order to deliver a baby in place of another person. In reproductive medicine, there are the following possibilities for it:


1. The embryo, which has the genetic potential of the parents ordering it, can be implanted into the ‘carrier-mother’. The genetic mother, who has placed the order, will later be the ‘carer-mother’. The social mother and the woman giving birth are different persons.

2. The ‘carrier-mother’ can be inseminated (NB fertilised) with the sperm of the husband of the couple placing the order. Then the genetical and carrying woman and the woman giving birth are identical, the social mother is ‘merely’ the wife of the genetic father.

In der Europäischen Union ist in 15 der 28 Mitgliedstaaten der EU die Leihmutterschaft verboten (Stand: 2014). In Russland und in den Vereinigten Staaten sind Leihmutterschaf-ten unter anderem für homosexuelle Paare möglich und werden in Anspruch genommen. Auch in Belgien und Griechenland sind Leihmutterschaften erlaubt.  Ebenso sind im Vereinigten Königreich, Israel, in Australien und in den Niederlanden Leihmutterschaften erlaubt. (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Leihmutter)

In the European Union, in 15 of the 28-member states of the EU, surrogacy is prohibited (effective: 2014). In Russia and in the United States surrogacy, among other things, is possible for homosexual couples and is made use of. Also in Belgium and Greece surrogacy is permitted. Likewise, surrogacy is permitted in the United Kingdom, Israel, in Australia and in the Netherlands
(see https://en.wikipedia.org/wiki/Surrogacy).

Die körperlichen Folgen: Bei der oben zuerst genannten Variante wird der Leihmutter ein durch künstliche Befruchtung erzeugter Embryo eingesetzt, es erfolgt also zuerst eine Reagenzglasbefruchtung, die grosse Gefahren in sich birgt, weil enorme Risiken in bezug physischer und bewusstseinsmässiger Fehlbildungen bestehen. Herzdefekte und Kiefer-Gaumenspaltendefekte sowie Deformationen und Defekte der Nieren können ebenso gegeben sein wie Bewusstseinsstörungen, Schizophrenie, Cerebralschäden, Gedanken- und Gefühlsstörungen und damit psychische Leiden, nebst dem Down-Syndrom, bestimmten Krebsformen und einer chronischen Immunschwäche. Bei der natürlichen Schwangerschaft durchschleust die Eizelle nach dem natürlichen Eisprung den Eileiter, in dem auch die Befruchtung erfolgt. Durch die weitere Bewegung durch den Eileiter durchläuft das befruchtete Ei ein Milieu, das für die weitere Entwicklung der Eizelle sehr wichtig ist und dieser notwendige Impulse, Hilfen und Signale vermittelt, die sowohl für die Schwangerschaft selbst, wie aber später auch für die Vollentwicklung und für die Geburt wichtig sind. Genau dieser äusserst wichtige Vorgang kommt jedoch durch die Befruchtung im Reagenzglas nicht zustande. Und genau das ist das unlösbare Problem, denn dass der Durchgang durch den Eileiter fehlt, führt zu Fehlentwicklungen. Es werden Gene ebenso falsch aufgeschaltet, wie andere auch falsch abgeschaltet werden, wozu auch die Wachstumsgene gehören, die fehlgesteuert werden. Dadurch werden Kinder schon in früher Zeit übergewichtig, was sich bis ins hohe Alter erhalten kann. Vielfach treten auch vergrösserte Innenorgane in Erscheinung, die irreparabel ausarten können. Besonders minderwertige Spermien, die defekte Gene in sich tragen, die in die Eizellen eingebracht werden, führen zu schweren körperlichen, psychischen und bewusstseinsmässigen Missbildungen. Ausserdem wird beim Einbringen der Spermien in die Eizellen deren Spindelsystem verletzt, das für die Trennung der Chromosomen verantwortlich ist. Das wiederum bildet einen weiteren Faktor zu Risiken, aus denen allerlei Missbildungen, Krankheiten und eine Immunschwäche sowie geschlechtliche Deformationen usw. entstehen können. (Quelle: Plejadisch-Plejarische Kontaktberichte der FIGU, 231. Kontakt, Wassermannzeit-Verlag).

The physical consequences: With the first option mentioned above, the surrogate mother is implanted with an embryo created by means of artificial insemination, thus first an in vitro fertilisation takes place, which holds great dangers, because enormous risks in regard to physical and consciousness-based malformations exist. Heart defects and cleft lip and palate defects as well as deformities and defects of the kidneys can occur as well as disorders of consciousness, schizophrenia, cerebral damage, disturbances of thoughts and feelings and therewith psychical suffering, along with Down-syndrome, certain forms of cancer and a chronic immunodeficiency. With the natural pregnancy, the egg cell, after natural ovulation, passes through the fallopian tube, in which also the fertilisation occurs. Through the further movement through the fallopian tube, the fertilised egg passes through an environment that is very important for the further development of the egg cell and which transmits necessary impulses, aids and signals to it, which are important both for the pregnancy itself as well as later for the complete development and for the birth. Precisely this extremely important process does not occur during the fertilisation in the test tube. And exactly this is the unsolvable problem, because the missing passage through the fallopian tube leads to malformations. Genes are wrongly switched on just as others are wrongly switched off, to which also the growth hormones belong, which are wrongly steered. Due to this, children become overweight already early in life, which can last right up to old age. Many times, also enlarged internal organs appear which can get out of control irreparably. Especially inferior sperm, which carry defective genes in them and which are brought into the egg cell, lead to serious physical, psychical and consciousness-based malformations. Additionally, while placing the sperm in the egg cells, their spindle system, which is responsible for the separation of the chromosomes, is damaged. This in turn  constitutes a further factor of risks, from which all kinds of malformations, diseases and an immunodeficiency as well as genital deformations and so forth, can arise.
(Source: Pleiadian-Plejaren Contact Reports of FIGU, 231st contact, Wassermannzeit Publishing House).

Die psychischen Folgen: «Für das Kind hat sich ein Universum während der Schwangerschaft gebildet, von Herzgeräuschen über die Ernährung bis zur Stimme und Bewegung. Nach der Geburt wird das Kind dem entrissen», sagt Bettina Bonus, Ärztin aus Bonn, die seit 20 Jahren mit Adoptivkindern und Pflegefamilien arbeitet. «Die biologischen Eltern wirken aus Sicht des Kindes zunächst fremd. Das kann zu einer Art Frühtraumatisierung führen - unabhängig davon, wie zärtlich und einfühlsam die ‹neuen› Eltern sind.»

The psychical consequences: “During pregnancy a universe has formed for the child, from heart sounds to the nutrition right up to the voice and movement. After birth, the child is torn from it”, says Bettina Bonus, doctor from Bonn, who has been working with adopted children and foster families for 20 years. “In the beginning the biological parents appear to be strangers to the child. That can lead to some kind of early trauma – no matter how tender and sensitive the ‘new’ parents are.”

Dass Kinder schon in der Schwangerschaft massgeblich von der Mutter geprägt werden, bestätigen Hirnforscher. Dem Neurobiologen Gerald Hüther von der Universität Göttingen zufolge erzeuge nichts so viel unspezifische Erregung im Hirn eines Kleinkindes wie das plötzliche Verschwinden der Mutter.

Brain researchers confirm that children are already decisively formed by the mother during pregnancy. According to the neurobiologist Gerald Hüther, from the university of Göttingen, nothing creates as much unspecific agitation in the brain of a small child than the sudden disappearance of the mother.

Der Verlust der engsten Bezugsperson sei die massivste Störung, die das sich entwickelnde Gehirn treffen könne. «Das Kind hat sich etwa an die Duftstoffe der Mutter im Fruchtwasser gewöhnt und mag diese auch nach der Geburt am liebsten. All das, was für das Kind in der Gebärmutter erfahrbar ist, wird in seinem Gehirn verankert», sagt Hüther. Hinweise dafür, dass eine Trennung von der gebärenden Mutter Folgen für das Kind hat, finden sich auch in einer britischen Studie. Nach statistischen Kriterien fallen sie zwar nicht ins Gewicht, aber die Forscher stellten eine Tendenz fest. «Die Leihmütterkinder-Familien haben im Vergleich zu anderen Familien leicht erhöhte Stresswerte. Ausserdem deutet sich bei ihnen ein Trend an zu grösseren Problemen beim Verhalten der Kinder, den Emotionen und den Familienverhältnissen», schreiben die Autoren.

The loss of the closest caregiver is the most massive disturbance which can hit the developing brain. “The child perhaps got used to the scent of the mother in the amniotic fluid and likes it the most also after birth. Everything that can be experienced for the child in the womb is anchored in its brain,” says Hüther. Also in a British study, indications can be found that a separation from the mother giving birth has consequences for the child. Indeed, according to statistical criteria they are of no consequence, however, the researchers detected a trend. “Compared to other families, the surrogate-child-families have slightly elevated stress levels. Additionally, a trend to greater behavioural problems of the children, the emotions and the family relationships is indicated”, the authors write.

Bewertung der Leihmutterschaft aus Sicht der Geisteslehre: Aus Sicht der Geisteslehre, auch ‹Lehre des Geistes, Lehre der Wahrheit, Lehre des Lebens› genannt, ist die Leihmutterschaft nicht akzeptabel resp. verwerflich, weil sie nicht mit der Menschenwürde vereinbar ist und das Kind dabei zu einer Handels- und Geschäftsware degradiert resp. erniedrigt wird. Die Gründe für die strikte Ablehnung sind sowohl physisch-genetischer als auch sittlich-moralischer Natur, zudem ruhen sie in der Gesamtverantwortung der Erdenmenschen für den Fortbestand ihrer Lebensgrundlagen und des gesamten Planeten, der durch das unverantwortliche Heranzüchten einer Überbevölkerung auch mittels künstlicher Befruchtung und Leihmutterschaften usw. noch zusätzlich bedroht wird.

Evaluation of surrogacy from the view point of the spiritual teaching: from the view point of the spiritual teaching, also called ‘Teaching of the Spirit, Teaching of the Truth, Teaching of the Life’, surrogacy is not acceptable, that is to say, it is reprehensible, because it is incompatible with the human dignity and the child is thereby degraded, that is to say, lowered to a commodity and trading item. The reasons for a strict disapproval are of physical-genetic as well as of ethical-moral nature, and they are based in the overall responsibility of the human beings of Earth for the continuation of their basis of existence and of the entire planet, which, through the irresponsible breeding of an overpopulation also by means of in vitro fertilisation and surrogacy and so forth, is threatened even more.

Es ist mit Sicherheit so, dass das Kind unterbewusst die Tatsache dessen wahrnimmt und im Unbewussten des Gedächtnisses abspeichert, dass es von seiner leiblichen Mutter weggegeben und an die genetischen resp. die ‹Bestell-Eltern› wie eine Ware ausgeliefert wird. Es handelt sich dabei definitiv um einen herabwürdigenden ‹Verkauf› eines heranwachsenden Menschen, der diesem ‹Geschäft› hilflos ausgeliefert ist. Jeder Mensch hat das natürliche Anrecht auf  Eltern, die ihn sowohl in Liebe auf dem natürlichem Weg zeugen, als auch – seitens der Mutter – fürsorglich austragen und gebären.

It is certainly the case that subconsciously the child perceives the fact – and stores it in the unconscious of its memory – that it is given away by the physical mother and delivered to the genetic parents, that is to say, the ‘ordering parents’, like a commodity. Thereby it definitely turns out to be a degrading ‘selling’ of a growing human being, who is a helpless captive of this ‘business’. Every human being has the natural right to have parents, who beget him/her in a natural way as well as – on the part of the mother – caringly carry him/her to full term and give birth.

Während der Schwangerschaft bildet sich der Grundcharakter des Kindes im Mutterleib. Entscheidend für das charakterlich-bewusstseinsmässige Rüstzeug und damit für die gesamte Lebensfähigkeit des neuen Menschen ist dabei in erster Linie die Beziehung der austragenden Mutter zu dem in ihrem Bauch heranwachsenden Kind. Wenn nun die Gedanken, Gefühle und Emotionen sowie die ganze Grundeinstellung der Leihmutter zum Embryo – was wohl die Regel sein dürfte – vom Gedanken geprägt ist, dass das Kind nicht ihr eigenes ist, es nur gegen ein Honorar ausgetragen wird, und dann wieder wie ein Stückgut weggegeben wird, dann löst das unweigerlich in der Psyche des Kindes unterbewusste resp. unbewusste Impulse dessen aus, ungeliebt zu sein und wie eine gefühlloses Wesen behandelt zu werden, das nur im Körper der Leihmutter ausgetragen wird, um letztendlich weitergereicht resp. verkauft zu werden, was zwangsläufig einen schweren Schaden im sich unbewusst bildenden Selbstwertgefühl des Kindes verursacht.  Dieses Gefühl der Wertlosigkeit resp. Minderwertigkeit resp. des Nicht-Geliebt-Seins wird im Unbewussten des Gedächtnisses gespeichert und untergräbt von dort aus unterschwellig, aber permanent das Selbstwertgefühl des Embryos, was sich über die Geburt hinaus in das weitere Leben hineinträgt. Wenn schon die in Wahrheit leibliche, weil austragende (wenn auch nicht genetische) Mutter keine langfristige Bindung zum Kind in ihrem Körper aufbauen will resp. kann oder darf, weil sie es ‹nach getaner Arbeit› wieder weggeben muss, wo soll das Kind dann noch einen psychischen Halt finden, wem soll es noch vertrauen können und wie soll unter diesen Voraussetzungen ein gesundes Selbstvertrauen aufgebaut werden? All diese wichtigen Kräfte für den Aufbau eines soliden Grundcharakters des ungeborenen Kindes stehen im Falle der Leihmutterschaft auf  brüchigen Beinen und verlieren spätestens dann vollends ihre Basis, wenn die Leihmutter das Kind an die Käufer der bestellten ‹Ware Mensch› abgibt und ihm damit vermittelt, dass es von ihr nicht erwünscht resp. nicht geliebt wird – ein Trennungs- und Verlustschock, der sich als tiefes Trauma im Unterbewusstsein des Kindes einprägt. Kein Wunder, wenn dann diese als Kaufsache missbrauchte und lieblos in die Welt gesetzte Kinder keinen Halt im Leben finden und später vielleicht auf die schiefe Bahn geraten, wo sie dann im schlimmsten Fall beispielsweise als religiös-fundamentalistische Terroristen enden, die ihre Lebensangst hinter einer extremistischen Ideologie verstecken. Wichtig beim Aufbau des kindlichen Grundcharakters ist daneben auch die Beziehung der Mutter zu ihrer Umgebung ist, auch was sie denkt, tut und isst. Schon mit einer künstlichen Befruchtung fehlt das liebevolle Zeugen des Kindes; wenn nun dazu noch die Schwangerschaft nur des Geldes wegen durchlebt wird, ohne dass die Leihmutter dem Kind auf  Dauer  die ‹richtige› Mutter sein kann und darf, womit eine liebevolle Mutter-Kind-Beziehung ausgeschlossen ist, dann ist das Kind im wahrsten Sinne des Wortes des Mammons wegen verraten und verkauft. Auch eine finanzielle Notlage der Leihmutter rechtfertigt nicht ihr Tun sowie das Handeln der Bestelleltern, denn der vielleicht lebenslang unter den Folgen ihres egoistisch-lieblosen Tuns leidende Mensch ist in jedem Falle das Kind.

During pregnancy, in the womb, the fundamental character of the child is formed. Decisive for the new human being’s character-based and consciousness-based know-how and therewith for his/her entire ability to live is thereby first and foremost the relationship of the childbearing mother to the child that is growing in her belly. If therefore the thoughts, feelings and emotions as well as the entire basic attitude of the surrogate mother to the embryo are formed by the thought – which is probably the rule – that the child is not her own and that she only carries it for a fee and then gives it away like parcelled goods, then inevitably, in the psyche of the child, it triggers subconscious, that is to say, unconscious impulses of the nature of being unloved and of being treated like an individual who has no feelings, who is only carried in the body of the surrogate mother in order to be finally passed on, that is to say, sold, which perforce causes severe damage to the child’s unconsciously developing feeling of self-worth. This feeling of worthlessness, that is to say, feeling of inferiority or the not-being-loved, is stored in the unconscious of the memory and from there subliminally but permanently undermines the embryo’s feeling of self-worth, which is carried beyond the birth and into the further life. If in actual fact, because she carries the child, the biological (even if not genetic) mother does not want, that is to say, cannot or may not build up a long-term bond with the child in her body, because she has to give it away ‘once the job is done’, where then is the child supposed to find a psychical hold, who is it supposed to trust and how is it supposed to build up a healthy self-esteem under these circumstances? All these important powers for the building up of a solid base-character of the unborn child stand on brittle legs in the case of surrogacy, and at the latest lose their base completely when the surrogate mother hands over the child to the buyers of the ordered ‘human commodity’ and therewith conveys to the child that it is not wished for by her, that is to say, not loved – a shock of separation and loss, which as deep trauma, is impressed in the subconsciousness of the child. No wonder then if these children, who are abused as merchandise and are put in the world without love, find no hold in life and later perhaps go astray, where, in the worst-case scenario, for example, they end up as religious-fundamental terrorists, who hide their life-angst behind an extremist ideology. In addition, the relationship of the mother to her environment, also what she thinks, does and eats is important for the building up of the basic character of the child. Already with an artificial fertilisation the loving procreation of a child is missing; if now the pregnancy is only lived through due to the money, without the surrogate mother being able and being allowed to be the ‘right’ mother to the child in the long run, wherewith a loving mother-child-relationship is out of the question, then in the true sense of the word the child has been sold down the river as mammon. Even financial hardship of the surrogate mother does not justify her action or the deed of the ordering parents, because in any case the child is the human being who perhaps suffers all its life from the consequences of their egotistical-loveless action.

Rechtliche Verwirrungen um die Elternschaft: Mit der Leihmutterschaft können bizarre Familienkonstellationen entstehen. Im einfachen Fall wird nur der Uterus der Leihmutter gebraucht. Sperma und Eizelle stammen von den Eheleuten. Häufig hapert es aber nicht an der Fähigkeit, eine Schwangerschaft auszutragen, sondern an der Zeugungsfähigkeit. Neben der fremden Gebärmutter wird dann eine fremde Eizelle gebraucht. Um eine enge Bindung zu vermeiden, wird dafür in der Regel eine dritte Frau beteiligt: eine Eizellspenderin. Kommt eine Zeugungsschwäche des Mannes hinzu, benötigt man einen Samenspender. Im Extremfall hat das Kind fünf Eltern – sozialer Vater, Samenspender sowie soziale Mutter, Leihmutter und Eizellspenderin. In Deutschland gilt nach § 1591 BGB: Die Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat. Also ist in Deutschland nach dem Gesetz die Leihmutter die leibliche Mutter, und nicht die genetische Mutter beziehungsweise die sogenannte ‹Sorgemutter›, die das Austragen des Babys in Auftrag gegeben hat und es grosszieht. Diese rechtliche Lage kann weder angefochten werden, noch durch Verträge wirksam geändert werden. Sogar wenn die ‹Sorgemutter› in einer ausländischen Geburtsurkunde als leibliche Mutter angegeben ist, ist ihre Mutterschaft nach deutschem Recht nicht begründet. Die ‹Sorgemutter› ist daher rein rechtlich nicht mit ihrem Kind verwandt. Gleiches gilt auch für den ‹Sorgevater›. Dieser kann jedoch rechtlich die Abstammung des Kindes von sich herstellen, indem er, mit Zustimmung der Leihmutter, formwirksam nach § 1594 BGB die Vaterschaft anerkennt. Das funktioniert natürlich nur, wenn eine tatsächliche genetische Verwandtschaft zwischen Vater und Kind gegeben ist, und vor allem, wenn nicht bereits die Vaterschaft eines anderen Mannes besteht (§1594 Abs.2 BGB). Denn ist die Leihmutter verheiratet, ist nach §1592 Abs.1 BGB ihr Ehemann der rechtliche Vater des Kindes.

Legal confusions surrounding the parenthood: with surrogacy, bizarre family configurations can occur. In the simple case, only the uterus of the surrogate mother is used. Sperm and egg cell stem from the married couple. However, frequently the hitch is not the ability to carry out a pregnancy but the fertility. In addition to the foreign womb, a foreign egg cell is needed. In order to avoid a close bond, as a rule, a third woman is involved: the egg cell donor. Additionally, if there is poor fertility on the part of the man, a sperm donor is needed. In the extreme case, the child has five parents – social father, sperm donor as well as social mother, surrogate mother and egg cell donor. In Germany, § 1591 of the German Civil Code applies: the mother of the child is the woman who has given birth to it. Therefore, according to the law in Germany the surrogate mother is the biological mother, and not the genetic mother, that is to say, the so-called ‘carer-mother’, who has ordered the carrying of the baby to full term and who raises it. This legal situation can neither be fought nor can it be changed effectively through contracts. Even if the ‘carer-mother’ in a foreign birth certificate is registered as biological mother, her motherhood is unfounded according to German law. Therefore, purely legally, the ‘carer-mother’ is not related to her child. The same applies to the ‘carer-father’. However, he can legally establish the descent of the child by acknowledging paternity with the approval of the surrogate mother according to § 1594 of the German Civil Code. Of course, this only works if an actual genetic relationship between father and child is present and especially if the paternity of another man does not already exist (§1594 section 2, German Civil Code). Because, if the surrogate mother is married, then her husband is the legal father of the child according to §1592 section 1 of the German Civil Code.  

Unklarheiten auch mit Geburtsurkunde und Staatsangehörigkeit: Da die ausländische Leihmutter und ihr Ehemann nach deutschem Recht die Eltern des Wunschbabys sind, hat das Kind auch nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Eine Einreise des Kindes nach Deutschland ist ohne gültige Passpapiere aber nicht möglich. Die Adoption eines Wunschkindes ist wiederum kompliziert. Bei einer Leihmutterschaft in den USA werden die zukünftigen Eltern als leibliche Eltern in die Geburtsurkunde eingetragen. Auch dann erhält das Kind nicht sofort die deutsche Staatsangehörigkeit, da es in den USA geboren wurde. Doch bei der Einbürgerung des Kindes in sein zukünftiges Heimatland helfen in den USA die Leihmutter-Vermittlungsagenturen weiter.

Unclearness also with birth certificate and citizenship: Since the foreign surrogate mother and her husband are the parents of the planned baby, according to German law, the child also does not have the German citizenship. However, entry of the child to Germany is not possible without valid travel documents. Adopting a planned child in turn is complicated. With a surrogacy in the USA the future parents are entered into the birth certificate as the natural parents. But even then, the child does not immediately receive the German citizenship, because it was born in the USA. But the surrogate-mother-agencies in the USA further help with the naturalisation of the child into its future homeland.

Was ist, wenn das Kind behindert zur Welt kommt, wenn sein Geschlecht oder sein Aussehen oder sonst etwas an der ‹gelieferten Menschenware› den Bestelleltern nicht passt? In den Medien gab es zuletzt (2014) einige Fallbeispiele, dass von Leihmüttern ausgetragene und geborene Kinder von den genetischen Eltern nicht mehr gewünscht waren, weil das Kind behindert zur Welt kam resp. das ‹falsche› Geschlecht oder die ‹falsche› Hautfarbe hatte. Wo bleibt da die angebliche Liebe der Bestelleltern? Davon ist wohl von vornherein nicht viel vorhanden gewesen. Vielmehr handelt es sich beim Antrieb zum Kinderwunsch sehr oft um reinen Egoismus, weil das Elternpaar mit allen Mitteln ein ‹eigenes› Kind haben möchte. Soll so vielleicht auch das unterschwellige Gefühl der vermeintlichen eigenen Unzulänglichkeit resp. Minderwertigkeit bei einer eigenen Unfruchtbarkeit resp. Zeugungsunfähigkeit kompensiert werden?

What if the child is born disabled, if its gender or its appearance or anything else about the ‘delivered human commodity’ does not suit the ordering parents? Lately (2014) the media reported about some examples of cases where the children who were carried full term and delivered by the surrogate mother were not wanted anymore by the genetic parents because the child was born disabled, that is to say, had the ‘wrong’ gender or the ‘wrong’ skin colour. Where is the supposed love of the ordering parents? Obviously, there wasn’t much of it in the first place. Rather, when it comes to the drive of having children, very often it is pure egoism, because the parental couple want to have their ‘own’ child through all available means. Is this perhaps also supposed to compensate for the subliminal feeling of one’s own perceived inadequacy, that is to say, inferiority in regard to one’s own infertility or inability to beget a child?

Was ist mit der Überbevölkerung und dem daraus resultierenden Elend?

What about the overpopulation and the misery resulting from it?

Wäre es da nicht viel angebrachter, ein Kind adoptieren? Wäre es nicht angesichts der horrenden Überbevölkerung und des Leides auf der Erde weitaus sinnvoller und zudem moralisch verantwortbar, ein Kind zu adoptieren, anstatt zur Erfüllung rein egoistischer Bedürfnisse ein Kind per künstliche Befruchtung zu zeugen oder durch eine Leihmutter austragen zu lassen? Ist es nicht menschlicher, ein schon geborenes Kind, das in ärmlichen Verhältnissen zur Welt gekommen oder Waise ist, zu adoptieren anstatt mit künstlichen Mitteln und unlogischer Gewalt noch mehr Kinder in die Welt zu setzen, die sowieso schon von einer zu grossen Masse Erdenmenschen drangsaliert wird? Leider kommen die meisten Menschen nicht einmal auf den Gedanken einer globalen Verantwortung für ihren Heimatplaneten und für das Wohl der Natur, der sie selbst ihr Leben zu verdanken haben. Die Verantwortung scheint immer nur den anderen Menschen zugewiesen zu werden, ‹höchstselbst› auf ein ‹eigenes› Kind zu verzichten, wird als völlig unannehmbar, nicht selten sogar als menschenfeindlich, rassistisch usw. strikt von der Hand gewiesen. Offenbar ist hier die Einstellung wieder einmal das in Wahrheit selbst menschenverachtende und traurig-klägliche Motto ‹Nach mir die Sintflut!›. Entgegengesetzt würde es von einem grossen und sehr ehrenwerten Verantwortungsbewusstsein seitens eines Paares zeugen - sei es Frau und Mann in heterosexueller Bündnisliebe oder in völlig gleichwertiger Weise Frau und Frau resp. Mann und Mann in einer homosexuellen Partnerschaft -, beispielsweise bei einer gegebenen Unfruchtbarkeit eines der beiden Partner angesichts der irdischen Überbevölkerungskatastrophe auf ein Kind zu verzichten oder ein Kind zu adoptieren. Ein solches Paar erkennt, dass es für gute Eltern einzig und allein entscheidend ist, ein Kind zu lieben und es in Liebe, Fürsorge, Ehre, Anstand, Respekt, Freiheit, Wissen und Weisheit zu erziehen. Dabei sollte es völlig gleichgültig (im wörtlichen Sinne) sein, ob ein Kind adoptiert wird oder ob es die Gene eines oder beider Partner aufweist. Von Natur aus sind alle Menschen völlig gleichwertig und haben ein Recht auf eine Kindheit in Liebe und Geborgenheit. Geht es einem Elternpaar nur darum, ein genetisch gesehen eigenes Kind vorweisen zu können, dann sind die Eltern diesbezüglich in einem falschen Besitzdenken gefangen, das aus einem egozentrischen und materialistischen Verständnis des Menschseins resultiert. Da alles in der Schöpfung Universalbewusstsein miteinander verbunden ist und aus der einen Quelle des SEINs und Seins entstanden ist, die reingeistiger Natur ist, gilt die Gleichwertigkeit natürlich auch für den Menschen, der dem ihn belebenden Teilstück Schöpfungsgeist sein Leben verdankt, das seine wahre innerste Natur ist. Das Äussere ist immer nur für die Zeit eines aktuellen Lebens eine Art von ‹Verkleidung› resp. das Vehikel und die Wohnstätte der schöpferisch-energetischen Geistform, ohne die der Mensch lebensunfähig wäre und ohne die er kein Mensch mit einer eigenen Persönlichkeit und einem individuellen Bewusstsein und Charakter sein könnte. Daher sollte jedem Menschen Liebe, Achtung, Respekt und Ehrwürdigung entgegengebracht werden, unabhängig von seiner Hautfarbe, seinem Geschlecht, seiner genetischen Abstammung usw. Somit ist es für gute Eltern, die die Schöpfungsgesetze kennen und gebotsmässig nach ihnen leben, nicht von Bedeutung, ob ein Kind von ihnen selbst abstammt oder nicht – entscheidend ist nur die wirkliche Liebe, die sie dem Kind entgegenbringen. Wer stur und egoistisch auf das vermeintliche Recht pocht, ein im Sinne der Genetik eigenes Kind haben zu wollen, erweist sich hinsichtlich der wahren Menschlichkeit und der Verantwortung gegenüber der Gesamt-Menschheit, der Natur und der Schöpfung als noch unwissend und unreif, speziell in bezug auf die verantwortungsvolle Aufgabe der Elternschaft.

Would it not be much more appropriate to adopt a child? In the face of the horrendous overpopulation and the suffering on Earth, would it not be more senseful and additionally morally responsible to adopt a child, instead of begetting a child for the fulfilment of purely egotistical needs by means of artificial insemination or having it carried to full term by a surrogate mother? Would it not be more humane to adopt a child already born, who was born in poor circumstances or is orphaned, instead of using artificial means and illogical Gewalt to bring even more children into this world, who in any case are already tormented by too great a mass of Earth humans? Unfortunately, most human beings do not even spare a thought to the idea of a global responsibility for their home planet and for the welfare of nature, to which they themselves owe their lives. It seems that the responsibility is always assigned only to other human beings; to actually have to forgo one’s ‘own’ child ‘oneself’ is strictly rejected as something fully unacceptable and frequently even as hostile towards humanity, racist and so forth. Obviously, the attitude here is once again the motto the ‘devil-may-care’, which itself in truth is contemptuous of humanity and sadly deplorable. In contrast, a couple – be it wife and husband in heterosexual bond love, or in fully equal wise, woman and woman or man and man in a homosexual partnership – would attest to a great and very honourable sense of responsibility if they, for example, in the case of infertility of one of the partners, were to forgo a child or adopt a child in view of the terrestrial overpopulation-catastrophe. Such a couple recognises that the sole decisive thing for good parents is to love a child and to raise it in love, care, honour, decency, respect, freedom, knowledge and wisdom. Thereby it should not matter at all (in the literal sense) whether a child is adopted or whether it has the genes of one or both partners. By nature, all human beings are fully of equal value and have the right to a childhood in love and protection. If the parental couple is concerned about only having a child which is seen genetically as their own, then the parents are caught in a wrong possessive mentality in this regard, which results from an egocentric and materialistic understanding of being human. Since everything in the Creation universal consciousness is connected with everything else and has arisen from the one source of the BEING and being, which is of pure spiritual nature, the equality naturally also applies to the human being, who owes his/her life to the part-piece Creation-spirit enlivening him/her, and which is his/her true most inner nature. For the time of the actual life, the external is always only a kind of ‘external covering’, that is to say, the vehicle and the home of the creational-energetical spirit form, without which the human being would be incapable of life and without which he/she could not be a human being with his/her own personality and an individual consciousness and character. Therefore, every human being should be shown love, attention, respect and deference, irrespective of his/her skin colour, his/her gender, his/her genetic parentage and so forth. Therewith, for good parents, who recognise the creational laws and live according to the recommendations, it is not of importance whether a child stems from themselves or not – only the real love that they show the child is decisive. Whoever stubbornly and egoistically insists on his/her apparent right of wanting to have his/her own child in the sense of genetics, shows himself/herself to be still unknowing and immature in regard to the true humaneness and the responsibility towards the entire humankind, the nature and the Creation, especially in regard to the responsible task of parenthood.

Alles in allem gesehen, ist die Leihmutterschaft ein schmutziges Geschäft, bei der es bezüglich der Menschlichkeit und unter dem Gesichtspunkt einer liebevollen und verantwortungs-bewussten Erziehung auf allen Seiten nur Verlierer gibt. Am schlimmsten dran ist das Kind, weil es keine Wahl hat und einfach unter würdelosen und menschenverachtenden Vorzeichen ins Leben gesetzt wird.        

All in all, surrogacy is a dirty business in which there are only losers on all sides in regard to the humanness and from the viewpoint of an up-bringing which is loving and with a sense of responsibility. The worst affected is the child, because it has no choice and is born simply under an omen that is dignityless and contemptuous towards humanity.

Abschliessend seien vier Verse aus dem Buch ‹Kelch der Wahrheit› von BEAM zitiert, die sich auf die Folgen verantwortungsloser Bündnisschliessungen und Nachkommenszeugungen beziehen und sinngemäss voll auf die Umstände der Leihmutterschaft übertragbar sind.

In closing, four verses from the book ‘Goblet of the Truth’ by BEAM are cited, which relate to the consequences of the irresponsible forging of bonds and begetting of offspring and which, in their sense, are fully transferrable to the circumstances of surrogacy.

Kelch der Wahrheit, Abschnitt 4:

Goblet of the Truth, Chapter 4:

5) Und so durch euch Nachkommenschaft gezeugt wird, soll es im Mass der Einsicht (Vernunft) sein, auf dass das Richtmass der Anzahl aller Völker (Menschheit) nicht in Masslosigkeit (Überbevölkerung) ausarte und die Welt und ihre Wetter, das Aussehen (Natur) und alles Leben, das auf Erden ist, nicht grossen und fortwährenden Schaden (Umweltzerstörung/Klimazerstörung/ Ausrottung von Lebewesen/ Kriege/Verbrechen usw.) erleiden; also sei das Gebot der Einsicht (Vernunft) und der Masshaltung zur Beugung (Befolgung) gegeben, auf dass kein Unheil über euch und eure Welt komme; also sei geboten, dass ihr euch in Beschränkung (Grenzen) haltet und das Richtmass der Anzahl aller Völker verwaltet (überwacht) und in einer bestimmten Folge von Jahren eine Messung (Volkszählung) ausrichtet (durchführt), auf dass das Mass aller Bewohner der Erde nicht überfüllt werde und in der Anzahl des zu Haltenden (Tragbaren) und Schadenlosen in Begrenzung bleibe (529 Millionen).

5) And as you create descendants, it shall be done in the measure of insight (rationality) so that the standard measure of the number of all peoples (humankind) does not get out of control in a very bad wise and result in immoderateness (overpopulation) and the world and its weathers, the appearance (nature) and all life on Earth do not suffer great and lasting damage (destruction of the environment/destruction of the  climate/ extinction of forms of life/wars/crimes, etc.); therefore, the recommendation of insight (rationality) and of control over extent is given for obedience (following) so that no calamity may come over you and your world; consequently, it is recommended that you keep yourselves within bounds (limits) and manage (monitor) the standard measure of the number of all peoples and that you undertake (carry out) a measurement (census) every certain number of years so that the measure of all inhabitants of Earth does not become too great and remains within the number of the maintainable (supportable) without leading to harm (529 million).

Kelch der Wahrheit, Abschnitt 28:

Goblet of the Truth, Chapter 28:

323) Seht euch einmal die Gebräuche eurer Bündnisschliessungen an, wenn ihr einander ehelicht, sei es zwischen Mann und Weib, zwischen Weib und Weib oder zwischen Mann und Mann, denn alles ist dabei nur darauf ausgerichtet, das Bündnis nur als eine Sache ohne Verantwortung und Verpflichtung zu betrachten, das zudem nach Lust und Laune jederzeit wieder gelöst werden kann, wenn der eine Partner dem andern nicht mehr passt, wenn Geld- oder andere Probleme auftreten, ein Auseinanderleben oder eine Zerrüttung erfolgt; dass dabei noch Kinder in solchen Bündnissen gezeugt oder adoptiert werden, die dann beim ganzen Prozess die hauptsächlichen Leidtragenden sind und dadurch vielfach zu asozialen oder in sich verlorenen Menschen werden, das kümmert euch unter euch Erdenmenschen nicht, welche ihr zu jenen Ungerechten, Verantwortungslosen, Gewissenlosen und Unrechtschaffenen gehört, welche in dieser Art und Weise in einem Ehebündnis einhergehen.

323) Look at the customs of your bond-bindings, when you espouse each other, be it between man and woman, woman and woman or man and man, because everything is directed only towards seeing the bond merely as a matter without any responsibility and obligation, which, moreover, can be dissolved at any time according to your desire and mood, if the one partner has had enough of the other, if money- or other problems arise or if the two spouses grow apart or if there is a marital breakdown; the fact that children are procreated or adopted in such bonds, who in the whole process are the main victims and as a result often become human beings who are asocial or forlorn in themselves, that does not worry you amongst you human beings of Earth who belong to those unfair, irresponsible, conscienceless and non-righteous ones who go forth in this kind and wise in a bond of marriage.

330) Und erkennt ihr euch als jene unter den Erdenmenschen, welche ihr nicht willentlich und nicht bewusst, sondern wahllos gezeugt seid, dann steht euer Verdrängen aller ernsten Gedanken und Gefühle in bezug auf euer Sterben und euren Tod in sehr engem Zusammenhang mit der Gleichgültigkeit und dem moralischen Tiefstand, der bei eurer Zeugung gegeben war; und daraus resultiert vielfach, dass ihr als wahllose und unbestimmte Zeugungsfrucht wie ein Schatten durch euer Erdenleben lauft, als Unrecht einer leichtsinnigen und entwürdigenden Handlung, weil ihr nicht bewusst gewollt gezeugt wurdet.

330) And if you recognise yourselves as those amongst human beings of Earth who were not procreated willingly and not consciously but haphazardly, then your pushing away of all serious thoughts and feelings with regard to your dying and death stands in a very close connection with the unconcernedness and moral low-state which was given at your procreation; and resulting out of this in many cases is that you as haphazard and undetermined procreation-fruit go like a shadow through your earthly life, as unright of a careless and undignified deed, because you were not procreated on the basis of a conscious and deliberate decision.

331) Und wenn ihr diese Wahrheit nicht erkennt und daher weder den rechten Weg noch Ruhe in eurem Leben finden könnt, dann klammert ihr euch letztlich gekünstelt und krampfhaft an einen Selbstbetrug, indem ihr euch als gewollte Frucht einer Zeugung seht und damit die Verantwortung für euer Dasein ablehnt und ihr daher der falschen Meinung seid, dass eure Verantwortung des Lebens bei denen liege, welche euch gezeugt haben; das aber ist mitnichten so, denn steht ihr einmal im Leben, auch wenn ihr selbst zur Zeugung nichts beigetragen habt, so habt ihr doch die volle Verantwortung für euer Leben wahrzunehmen, für eure Gedanken und Gefühle sowie für all euer Wirken und für eure Taten und Handlungen; das aber bedeutet, auch wenn es euch eure Eltern nicht lehren, dass ihr selbst dafür verantwortlich seid, was ihr in bezug auf euer Leben macht, wie ihr es gestaltet und führt, worauf und wie ihr eure Gedanken und Gefühle ausrichtet und wie ihr euch zur Zeugung, Geburt und zum Leben sowie zum Sterben, Tod und zur Wiedergeburt der Geistform und der Geburt jeder neuen Persönlichkeit stellt.

331) And if you do not recognise this truth and therefore can find neither the right way nor rest in your life, then you will in the end artificially and crampfully cling to a self-deception by seeing yourselves as a wanted fruit of a procreation, and therewith refusing the responsibility for your existence and hence are of the wrong opinion that your responsibility for your life lies with those who procreated you; but that is not the case at all, because once you are in this life, even if you did not contribute to the procreation, you nevertheless have to take the full responsibility for your life, for your thoughts and feelings as well as for all your activity and for your actions
and deeds; but that means, even if your parents do not teach you this, that you yourselves are responsible for what you do with regard to your life, how you form and lead it, whereupon and how you direct your thoughts and feelings and what your attitude is towards the procreation, birth and the life as well as the dying, death and the rebirth of the spirit-form and the birth of each new personality.

 

 

Source: Wolf, Achim, Freund der Wahrheit. Retrieved from
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