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Der Ursprung, die Lebensaufgabe und das Ziel des Menschen

Der Mensch ist entstanden aus einer Idee der Schöpfung.

Zitat aus dem Buch "Dekalog, Dodekalog" von "Billy" Eduard Albert Meier, Seite 110:
„Die Schöpfung ist nicht ein Ersatz für Gott - sie ist auch nicht ein anderer Begriff oder ein anderes Wort für eine imaginäre Wesenheit Gott oder für allerlei sonstige menschliche oder unmenschliche Götter oder Götzen.
Die Schöpfung ist das, was verantwortlich ist für das Werden und Vergehen und für die Existenz des Universums und für alles Leben überhaupt, das da gezeuget ist im kleinen wie im grossen.
Die Schöpfung ist die urgewaltigste und grösste Kraft und Macht aller Kräfte und Mächte, die im Universum existieren und die sich der Mensch vorstellen kann."
Wie alles Existente besteht der Mensch aus zwei Teilen, nämlich dem Körper und dem Geist.


Zitat aus dem Buch "Talmud Jmmanuel" von "Billy" Eduard Albert Meier, 34. Kapitel, Verse 64 und 65:
„So besaget also das Gesetz, dass der Mensch ist eine Einheit in sich selbst, die aber bestehet in zwei gleichen Teilen, die in sich auch sind eine Einheit und ungetrennet auch sind eine Einheit.
Die zwei gleichen Teile aber im Menschen, die jeder für sich sind eine Einheit, sind der Leib und der Geist."

Mensch


Dieses Prinzip der Schöpfung, dass nämlich immer zwei Teile, die in sich selbst eins sind, im Zusammenschluss der beiden Teile wiederum eine Einheit bilden, lässt sich leicht in der Natur beobachten: das Entstehen von Nachkommen ist dort nur möglich, wenn sich zwei Lebewesen der gleichen Gattung in einem Akt der Zeugung zu einer Hypereinheit zusammentun, wodurch nach einer Befruchtung der weiblichen Lebensform der Keim eines neuen Lebens entsteht.


Zitat aus "Talmud Jmmanuel", 34. Kapitel, Vers 66:
„So also gelehret wird von den Schriftgelehrten, dass der Mensch in einer Dreiheit lebe, so ist diese Lehre irrig und verfälschet, denn sie wird nicht gelehret nach den Gesetzen der Schöpfung."


Der Körper besteht aus Materie und ist dem Kreislauf des Werdens und Vergehens eingeordnet. Nach dem Ableben des Menschen, im sogenannten Todesleben, löst sich nach einer gewissen Verarbeitungszeit alles noch Unverarbeitete und auch sein grobmaterielles Bewusstsein auf, das identisch ist mit der Persönlichkeit. Da jedoch die Gedanken, Erfahrungen, das Wissen, die Weisheit und alle sonstigen Werte in den geistigenergetischen Speicherbereichen abgelagert werden, kann nichts, was der Mensch einmal gedacht, gehandelt und erlebt hat, jemals wieder verloren gehen.
Der Geist des Menschen ist ein Teilstück der Schöpfung selbst; er ist reingeistiger Natur und damit unsterblich. Das bedeutet, dass er auch nach dem Ableben des materiellen Körpers im Todesleben weiterlebt und sich im Jenseitsbereich weiterentwickelt, wobei er auch Impulse aus dem Gesamtbewusstseinsblock aufnimmt, durch dessen Energie das während des akuten, aktuellen Lebens Unverarbeitete noch verarbeitet wird, wonach sich die Persönlichkeit Kraft der neutralen Gesamtbewusstseinsenergie auflöst und diese dann eine neue Persönlichkeit erschafft, die zusammen mit der Geistform und dem Gesamtbewusstseinsblock bei deren Wiedergeburt/Reinkarnation gebiert.


Die eigentliche Lebensaufgabe des Menschen liegt in der relativen Vervollkommnung des Bewusstseins und des Geistes durch Aufbauen wahrer Liebe und dem Sammeln von Wissen und Weisheit.


Zitat aus "Talmud Jmmanuel", 32. Kapitel, Verse 25 und 26:
„Durch die Umstände des menschlichen Lebens nur kann der Mensch seine schöpferischen Kräfte im Bewusstsein und im Geiste entwickeln und gebrauchen.
Der Mensch versuche täglich seine Kräfte und Fähigkeiten zu entfalten, denn nur dadurch erlanget er Erfahrung in ihrem Gebrauch."


Auch das täglichen Leben des Menschen wird stets von gegensätzlichen Geschehnissen, Gedanken und Gefühlen beeinflusst, so nämlich Freude und Leid, Glück und Unglück, Liebe und Hass, Krieg und Frieden usw. usf. Durch das Erkennen und Befolgen der schöpferischen Gesetze und Gebote, die in den Naturgesetzen liegen, kann aber der Mensch Ausgeglichenheit und Harmonie in sich erschaffen und erkennen, dass er durch seinen Geist stets eins ist mit der Kraft der Schöpfung.


Zitat aus "Talmud Jmmanuel", 32. Kapitel, Verse 21 bis 23:
„Möge das Leid im Menschen noch so gross sein, so also ist die Kraft der Schöpfung in ihm aber unmessbar grösser, so sie alles Übel besieget.
Lebet der Mensch nur in seinem Bewusstsein als Mensch, so ist er unnahbar von seinem Geist fern und von der Schöpfung und ihren Gesetzen also.
Je grösser die Hingabe des Menschen ist an die Gesetze der Schöpfung, desto tieferen Frieden wird er in sich bergen.
Des Menschen Glück besteht darin, dass er suchet und findet die Wahrheit, so er daraus Wissen sammle und Weisheit erlange und im Sinne der Schöpfung denke und handle also."


Das Ziel des Menschen ist es, sich selbst zur relativen Vollkommenheit des Geistes zu entwickeln und dereinst nach vielen Wiederleben in die Schöpfung einzugehen, damit diese in ihrer eigenen Evolution weiter voranschreitet.


Zitat aus "Talmud Jmmanuel", 34. Kapitel, Verse 3 und 4:
„So die Schöpfung Geist ist und lebet also, muss auch sie vervollkommnen sich bis in die Unendlichkeit.
Da sie aber eins ist in sich selbst, kann sie vervollkommnen sich durch die eigenen Schöpfungen; durch die Zeugung neuen Geistes, der im Menschen wohnet und ihn belebet und also durch sein Lernen fortschrittlich wird und sich vervollkommnet."