Leserfrage 'Demokratie'

Leserfrage
Liebe Elisabeth, bei einem Kontakt im Jahre 2011 (abgedruckt im Semjaseblock 25) hat Billy zu Ptaah gesagt, dass es gut wäre, wenn Ptaah einmal etwas über die Demokratie sagen würde. Könntest du bitte Billy fragen, ob er sich bei Gelegenheit mit Ptaah einmal darüber unterhalten bzw. von ihm dazu eine ausführliche Erklärung gegeben werden könnte?
Sicher wäre das von allgemeinem Interesse, weil es eine wertvolle Belehrung und eine Richtlinie zur Verwirklichung einer wahren Demokratie unter den Menschen wäre, die wir Erdenmenschen anstreben könnten.
Achim Wolf, Deutschland

Direkte Demokratie - Abstimmung

Antwort
Gemäss dem Gespräch mit Ptaah vom Samstag, den 7. April 2012, ergab sich nachfolgend wiedergegebenes Gespräch in bezug auf eine wahre und direkte Demokratie, wie diese einheitlich bei den Völkern der Plejaren gegeben ist, wobei eine solche in diesem Rahmen unter irdischen Völkern und Staaten nicht existiert und auch noch lange nicht existieren wird. Das Ganze des Gesprächs und die gegebenen Erklärungen sollen und dürfen jedoch in keiner Art und Weise in irgendwelchen irdischen Staaten dazu benutzt werden, um revolutionäre und umstürzlerische Machenschaften gegen Regierungen, Parlamente und Parteien usw. hervorzurufen. Alles Erklärte legt lediglich die plejarische Demokratieform und den diesbezüglichen Willen der plejarischen Völker dar, folglich nicht daraus geschlossen werden darf, dass das Ganze zu revolutionären Handlungen und Machenschaften und zu Umsturzzwecken in bezug auf irdische Regierungen gemünzt und eine dementsprechende Anleitung sein soll.
Wenn gemäss alten Voraussagen gesagt ist (die unter anderem auch auf Jmmanuel zurückführen [siehe: ‹Talmud Jmmanuel›, Das 25. Kapitel, ‹Die Prophezeiung›, Seite 193, Vers 10]), dass sich die Völker wider ihre Regierungen resp. Obrigkeiten erheben werden, wie das seit Jahren speziell in der arabischen Welt (z.B. Tunesien, Libyen, Ägypten, Jemen und Syrien usw.) der Fall ist, dann hat das, was aus diesen Aufständen des Volkes an neuen Regierungsformen und Militärregimen usw. hervorgeht, nichts mit einer wahren und direkten Demokratie oder auch nur mit einer Teildemokratie zu tun, folglich auch in dieser Hinsicht keine Vergleiche zur effectiven Demokratie der Plejaren hergestellt werden können. Wahrheitlich verfallen alle diese Länder von einer tyrannischen, despotischen und diktatorischen Regierungs- und Herrscherform in andere, die ebenfalls mit einer wahren und direkten Demokratie nichts zu tun haben und folglich ebenso tyrannisch, despotisch und diktatorisch sind wie die vorhergegangenen.
Billy

Auszug aus dem 538. offiziellen Kontaktgespräch vom Samstag, den 7. April 2012
Billy … Aber etwas anderes: Achim Wolf hat geschrieben und gefragt, ob du einmal etwas sagen würdest in bezug darauf, was eigentlich unter einer wirklichen Demokratie zu verstehen sei. Er fragte, weil wir zusammen diese Thematik bei einem Kontaktgespräch angesprochen haben. Ausserdem hast du ja mir gegenüber privaterweise erwähnt, dass du einmal etwas ausführlicher darüber sprechen würdest, was aber inzwischen wieder in Vergessenheit geraten ist. Es würde mich nun aber auch selbst interessieren, was du dazu zu sagen hast.
Achim schrieb folgendes: … (Siehe Leserbrief Seite 6)
Achim

Ptaah Daran habe ich tatsächlich nicht mehr gedacht, doch ich will gerne meinem Versprechen Genüge tun, wobei ich jedoch klar und deutlich sagen muss, dass das Ganze einzig und allein unserem plejarischen Demokratieverständnis entspricht und nichts zu tun hat mit dem diesbezüglichen Verständnis, das unter irdischen Völkern herrscht. Es soll auch nicht dazu dienen, dass du verdächtigt wirst, politisch tätig zu sein und etwas in bezug auf meine Erklärungen in der Schweiz bewirken zu wollen. Würde eine solche Verdächtigung aber doch aufgebracht, dann entspräche sie einer Lüge und Verleumdung. Und was ich diesbezüglich erklären werde, darf niemals derart ausgelegt werden, dass daraus politisch und staatlich umstürzlerische Machenschaften auf der Erde hervorgehen sollen. Meine Darlegungen werden nur rein das wiedergeben, was in bezug auf unsere Demokratie planetar-staatlich gegeben ist und wie diese gehandhabt wird. Dabei muss ich auch sagen, dass ich meine Erklärungen auf ein einziges Gespräch beschränken muss, weil alles viel zu weitläufig ist, folglich ich mehrmals darüber sprechen und alles erklären müsste. Das aber würde wohl zu weit führen, weshalb ich gemäss des Umfangreichen in bezug auf die Demokratie, wie wir diese verstehen und handhaben, alles so kurz und doch ausführlich genug erklären muss, damit ein klares Bild entsteht.

Billy Es ist gut zu erwähnen, dass keine politisch und staatlich motivierte umstürzlerische Massnahmen daraus hervorgehen sollen, denn es muss verstanden werden, dass deine Darlegungen nur das wiedergeben, was bei euch als Demokratie gilt und gegeben ist. Das Ganze soll und darf also keine Anleitung dazu sein, dass daraus auf der Erde in irgendeinem Staat der Erde politische Umsturzaktionen hervorgehen.

Dazu denke ich auch, zumindest nach dem, was ich über euer plejarisches Handhaben der Demokratie weiss, dass euer Demokratieverständnis in der gegenwärtigen Zeit und in der näheren Zukunft auf der Erde wohl kaum in irgendeinem Staat Wirklichkeit werden kann. Also verwahre ich mich auch dagegen, dass mir unterstellt werden könnte, ich würde mich politisch betätigen und in irgendeiner Art und Weise versuchen, etwas in der Form einer Demokratie zu propagieren, wie du sie erklären wirst.

Ptaah Das ist der Sinn meiner Worte. Meine Erklärungen dienen einzig und allein dazu, das Demokratieverständnis und den Demokratiezustand klarzulegen, wie das Ganze auf uns Plejaren zutrifft. Wenn in bezug auf eine wahre Demokratie massgebende Umwälzungen und Wandlungen zum Besseren hervorgehen sollen, dann bedingt das gesamtvolksmässig tief motivierter, willentlicher sowie absolut friedlicher und langsamer zweckdienlicher Veränderungen. Es dürfen dabei niemals irgendwelche Aufständigkeiten, keine unlogische Gewalt und ebenso kein Zwang in Erscheinung treten, und zwar weder von Seiten des Volkes noch von irgendwelchen Gruppierungen oder von den Regierenden und Parteien usw., wie aber auch nicht von Militärs und Sicherheitskräften usw.

Billy Alles muss also einem absolut friedlichen Gesamtvolkswillen entsprechen und darf nicht zu Gewalt und Zwang und natürlich vor allem auch nicht zu Terrorakten führen.

Ptaah Demokratie erfordert, dass von allen Seiten, so also sowohl von den Regierenden, den Parteien und dem Volk alles einheitlich und in Friedlichkeit gehandhabt, umgewandelt und vollzogen wird und also von keiner Seite Gewalt, Zwang oder Repressalien in Erscheinung treten. Eine wahre Demokratie muss also bereits von Grund auf ohne Gewalt und Zwang usw. aufgebaut werden, folglich von keiner Seite in irgendeiner Art und Weise irgendwelche Gewalt- und Zwangsakte oder Vergeltungsmassnahmen auftreten dürfen. Und als Erklärung, was wir Plejaren unter Demokratie verstehen, will ich folgendes darlegen:
Bei uns Plejaren wurde vor rund 52 000 Jahren unter allen Völkern einheitlich die wahre Demokratie und damit auch ein seither bleibender Frieden sowie eine umfängliche Freiheit eingeführt, was dadurch geschah, dass alle undemokratischen Regierungsformen und deren Handlungsweisen untersagt wurden. Das führte auch zum endgültigen Frieden unter allen Völkern, folglich wir Plejaren seither in wahrem Frieden und in wirklicher Freiheit leben.

Die Völker selbst wollen nämlich Frieden und Freiheit, jedoch keinen Krieg, keine Despotie und keine Diktatur. Kriege, Despotie, Diktatur und Tyrannei aller Art gehen in jedem Fall immer von Herrschenden, von Parteien, Parlamenten, Militärs und von Geheimdiensten usw. sowie von Regierenden und deren Befürwortern und Mitläufern aus, niemals jedoch von den Völkern selbst, denn diese sind grundsätzlich gegen Kriege, Unfrieden und Unfreiheit usw. Das Ganze fundierte in der Erkenntnis, dass Regierungsformen, die auf Parlamenten und Parteien oder auf Despotie, Diktatur oder Republiken usw. beruhen, jeder wahrlichen Demokratie entgegengesetzt und ein Betrug an den Völkern sind, weil diese durch unhaltbare Versprechungen, Propaganda und Lügen usw. betrogen werden. So gingen unsere Vorfahren davon aus, was sich bis heute so erhalten hat und unsere wahre Demokratieform bestätigt, dass die Völker, wenn sie in eigener Verantwortung selbst entscheiden müssen, ihre wahre und unbeeinflusste Meinung zur Geltung bringen. Gegensätzlich dazu ist es gegeben, dass keine persönlich eigene und freie Entscheidung zustande gebracht wird, wenn nicht vom Volk gewählte Volksführerschaften, sondern irgendwelche Regierungsformen und Parteien bestehen, die unter Umständen durch Propaganda usw. sowie durch Stimmenkauf und Stimmenfälschungen oder durch Gewalt und Zwang die Wahlen beeinflussen. Werden so irgendwelche Dinge zur Wahl gestellt und dazu von den Wählern ein Ja oder Nein eingebracht, dann entspricht das in der Regel nicht deren eigener, sondern einer beeinflussten und durch Propaganda, Gewalt oder durch Kauf aufgezwungenen Meinung und Stimmabgabe. Das aber bedeutet, dass damit die wahre Demokratie und das Verständnis dafür schon im Kern erstickt werden, weil nämlich nur erlaubt wird, für oder gegen etwas zu stimmen und zu sein, ohne dass die eigene Meinung verantwortlich geäussert, offen zur Sprache gebracht und in Erwägung gezogen werden kann. Folgedem können alle anderen Wähler sich nicht persönlich mit den Meinungen der einzelnen Bürger auseinandersetzen, was jedoch gegenteilig bei einer wahren Demokratie öffentlich der Fall sein muss. Wird aber nur Propaganda gemacht und eine offene Besprechung der Sache nicht durchgeführt, folglich alle Bürger, die etwas dazu zu sagen haben, nicht angehört werden, dann ist das so oder so diktatorisch – bestimmt durch die Regierenden, die Parlamente und Parteien. So ist in dieser Weise den Völkern nur erlaubt, mit einem Ja oder Nein an einer Wahl teilzunehmen, ohne die Möglichkeit einer persönlichen und direkten Meinungsäusserung, folglich die Stimmabgabe nicht begründet werden kann. In einer wahren Demokratie aber muss jede zu einer Wahl gerufene Person ihre freie Meinung in bezug auf ein Für oder Wider äussern und deutlich machen können, was ihre Ansicht und Meinung sowie ihr Begehr sowie der Grund für die Annahme oder Ablehnung des zur Wahl Stehenden ist.

Alle Regierungsformen ohne eigentliche und ausschliesslich vom Gesamtvolk gewählte Volksvertretung ergeben, dass allein durch die Regierungskräfte und Parteien vorbestimmte Dinge zur Wahl gerufen werden, und zwar ganz gleich in welcher Beziehung und über welche Dinge abgestimmt werden soll. Der einzelne Bürger eines jeglichen Volkes hat dabei nichts zu sagen, was nicht mehr und nicht weniger als einem tyrannischen und diktatorischen System entspricht, und zwar unter dem Deckmantel einer angeblichen Demokratie. So ist in jedem Fall das grosse Problem immer eine Regierungsform dieser Art und deren gesamtes Instrument, wodurch eine wahre Demokratie verhindert wird. Solche Regierungsformen führen jedoch in allen Völkern und Volksschichten und vorgehend natürlich auch in den Parteien, Parlamenten, Regierungskreisen und bei den einzelnen Individuen selbst so oder so zu mehr oder weniger schweren Konflikten. Das beweist, dass die Methoden der Wahl und der diesartigen ‹Volksentscheide› nichts wert sind und in jedem Fall immer das Misslingen einer wahren Demokratie herbeiführen. Durch eine solche Politik werden erfolgreich alle Ansätze zu einer wirklichen Lösung aller Probleme verdeckt sowie die Tatsache, dass jede Form eines Regierungsinstruments völlig falsch ist und durch eine wahre Volksführerschaft und Demokratie ersetzt werden muss. Sind Regierungsinstrumente gegeben und nicht wahre Demokratie und allein von den Völkern gewählte Volksführerschaften, dann werden durch die Regierungen laufend und unaufhaltsam Konflikte hervorgerufen, weil nur jene Seite der Gesellschaft repräsentiert wird, die immer gemäss den Parteien, Klassen, Sekten, Herrschenden und Regierenden stehen und in deren Sinn ihre Stimme zu einer Wahl abgeben. Regierungsformen aller Art, ob halbwegs gut oder schlecht, repräsentieren niemals die Völker und handeln und sprechen auch nicht in deren Namen, sondern ihr Handeln und Sprechen beruht nur auf ihren eigenen Plänen und Wünschen usw. Das ist bei uns Plejaren im tiefsten Grunde erkannt, dass niemals durch irgendwelche Regierungsformen eine Repräsentation der Völker, sondern nur durch die Völker bestimmte Volksvertretungen gegeben sein können. Diese Erkenntnis wurde von unseren Ahnen dazu benutzt, eine wahre und alle Völker umfassende Demokratie aufzubauen. Nur Volksvertretung für das Volk ist demokratisch, während Repräsentation einem Betrug gleichkommt. Und nur dadurch, dass von unseren Vorfahren diese Tatsache erkannt wurde, konnten das Instrument Demokratie ins Leben gerufen und alle Probleme gelöst werden, die ständig zu Unzufriedenheit der Völker sowie zu Unfrieden, Unfreiheit und vielfach auch zu Aufständen, Revolutionen und Krieg, wie auch zu ungeheuren Zerstörungen geführt hatten.

So entstanden und verwirklichten sich auf unseren Welten allumfassende Volksdemokratien, durch die allen despotischen und diktatorischen Regierungsformen und Herrschenden usw. ein Ende bereitet und gesamthaft nur noch den Völkern die ganze Macht eingeräumt und durch gewählte Volksführer umgesetzt wurde. Und das hat sich nach irdischem Menschensinn seit mehr als 52 000 Jahren bewährt, folglich seither niemals wieder Aufstände, Revolutionen, Unzufriedenheiten der Völker und keinerlei kleine oder grosse Kriege mehr entstanden sind. So haben unsere fernen Vorfahren gesamthaft auf allen unseren Welten die endgültige Lösung aller politischen Probleme gefunden und allen Völkern den Weg gezeigt, um aus dem Weg der diktatorisch Herrschenden und Regierenden hinauszufinden und hinauszugelangen, hinein in eine wahre Demokratie, die sich allein in der umfänglichen Macht des Volkes begründet, ohne Repräsentierende und Stellvertretende. Eine wahre Demokratie muss in einer realisierbaren, systematischen und direkten Form der reinen Volksentscheidung und gewählten Volksführung zustande kommen und sich von allen Regierungsformen distanzieren, die völlig undemokratisch oder nur teildemokratisch sind.
Wahrliche Demokratie ist ein ganzmenschheitliches Problem, das nicht nur in der Politik seine Gültigkeit haben muss, sondern auch im ganzen Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis, wie aber auch in jeder Gemeinschaft, und zwar ganz gleich, welcher Art sie ist. Seit die Menschheiten aber bestehen, hat es diesbezüglich immer grosse und sehr schwerwiegende Probleme gegeben, insbesondere darum, weil der Begriff Demokratie bei den Menschen einer völlig falschen Beurteilung und einem wahrheitsfremden Verstehen unterworfen ist. Folgedem steht jede Menschheit, die sich noch nicht der wahren Demokratie eingeordnet hat, ständigen Problemen und vielartigen Risiken in bezug auf eine korrekte und friedliche, freiheitliche und harmonische Zusammenlebensweise gegenüber, die nicht bewältigt werden können. Das Unverstehen aller Menschen und Völker hinsichtlich einer wirklichen Demokratie bringt schwerwiegendste Folgen hervor, die in der Regel Streit und Hader unter den einzelnen Menschen sowie Krieg und Terror unter den Völkern und Staaten hervorrufen. Dadurch ist es aber in jeder Art und Weise unmöglich, eine wirkliche Demokratie herbeizuführen, und zwar nicht zuletzt auch deswegen, weil auch Religionen mit ihren Glaubensmässigkeiten mitmischen, durch die Hass gegen Andersgläubige und dadurch auch Terrorismus entstehen. Und dies trägt sich nicht nur in die Familien, in Freundschaften und in Bekanntenkreise hinein, sondern auch in kleine und grosse Gemeinschaften sowie in die Völker, wodurch jede Demokratie bereits im Grunde erstickt wird, ehe sie überhaupt nur einen Samen hervorbringen oder einen solchen gedeihen lassen kann.

Alle familiären, freundschaftlichen, gemeinschaftlichen und politischen Systeme können keine wahre Demokratie hervorbringen, wenn alles auf Herrschaft und Macht aufgebaut ist. Herrschen in der Familie, in einem Bekannten- und Freundeskreis, in einer Gemeinschaft, in einem Volk, in einem Staat und in dessen Organisationen usw. Herrschaft, Macht und Hierarchie, dann ist eine umfängliche und wahre Demokratie absolut unmöglich. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Herrschaft, Hierarchie oder Macht friedlich oder gewaltsam geführt wird, wie es auch völlig unbedeutend ist, ob diese Machtformen durch Familienoberhäupter, Gemeinschaftsführer, Vorgesetze, Staatsmächtige sowie durch Religionen, Sekten, einzelne Individuen oder Parteien usw. ausgeübt werden. Das Ergebnis ist immer dasselbe, nämlich, dass immer ein Sieg jener zustande kommt, welche die Herrschaft und damit die Macht der Hierarchie ausüben. Und dadurch, dass dieses Herrschaftsinstrument zur Geltung kommen kann, erleiden alle jene eine Niederlage, welche der Macht untergeordnet sind und ihr unterliegen. Dadurch aber erleidet auch die Demokratie eine Niederlage, weil sie bereits im Grunde zerstört wird, ehe sie sich auch nur in einem Jota bilden kann.
Wird eine Familie, eine Freundschaft, ein Bekanntenkreis, ein Volk oder ein Staat durch Herrschaft, Hierarchie und Macht geführt oder regiert, dann gilt immer das Recht des Stärkeren, Herrschenden und Mächtigen, was jedoch wahrheitlich einer Diktatur entspricht. Dies gilt auch dann, wenn in der Politik ein System der Parteien gegeben ist, in dem den Parteiangehörigen vorgeschrieben wird, wofür oder wogegen sie ihre Befürwortung und Ablehnung abzugeben haben, denn auch dies entspricht keiner Demokratie, sondern einer Parteiendiktatur. Wird ein politischer Kampf in parteimässiger Weise geführt, dann gewinnen jene, welche die besten Versprechungen machen, die sie jedoch nicht einhalten können, folglich alles nicht mehr als Lug und Trug sein kann. Ein solcher Parteienkampf wird in der Regel unter dem Deckmantel einer Demokratie geführt, was wahrheitlich jedoch einer infamen Lüge und Intrige entspricht, denn es handelt sich um eine diktatorische Machenschaft einer Parteiendiktatur. Und wenn im Staat keine wahre und wirkliche Demokratie gegeben ist und vorherrscht, dann gilt diese Regel auch in der Familie, in jeder Gemeinschaft sowie in jedem Bekannten- und Freundeskreis. Das aber bedeutet, dass der einzelne Mensch nicht demokratisch frei und nicht gemäss seiner eigenen Ansicht und Meinung entscheiden kann, wenn etwas zur Entscheidung ansteht, sondern dass er durch das Herrschaftsinstrument vorbestimmt bekommt, wie und wofür er sich zu entscheiden und wie er zu handeln hat. Es wird ihm also auferlegt, sich gemäss dem ihm Vorgegebenen zu verhalten und seine Stimme so zu erheben sowie sich derart zu verhalten, wie es ihm durch die Vorschrift als Pflicht auferlegt wird. Das aber entspricht nicht mehr und nicht weniger als einer Diktatur, die sehr schnell für jene mit despotischen Massnahmen ausartet, die nicht dem ihnen Vorgegebenen Folge leisten.

Dies ist so der Fall in der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis sowie in Gemeinschaften, bei den Völkern und Staaten, was zwangsläufig zu Konflikten führt, wobei auch zu beachten ist, dass das Ganze jeweils grundlegend nur von all den Herrschenden und Mächtigen gesteuert und hervorgebracht wird, eben durch jene, welche die Familien, die Freunde und Bekannten oder die Gemeinschaften führen, und jene, welche die Parteien, Klassen, Völker und Staaten repräsentieren. Die Herrschenden, Mächtigen und Hierarchischen haben allüberall die Macht in ihren Händen, folglich sie das Gros der ihnen Untergebenen und Hörigen beherrschen können, während die Minderheiten, die gegen deren Macht, Herrschaft, Pläne und Machenschaften sind, unterdrückt werden und klein beigeben müssen. So wird im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis, in Gemeinschaften sowie bei den Völkern und in den Staaten irgendein Wesen von Despotie oder Diktatur geführt, jedoch keine wahre und wirkliche Demokratie gepflegt. Wo Parteien, Vorgesetzte, Familienoberhäupter oder Führer usw. die Macht des Herrschens, des Bestimmens sowie die hierarchische Gewalt und also das Sagen haben, kann selbst mit dem besten Willen niemals von einer Demokratie die Rede sein. Im allerbesten Fall kann vielleicht von einer Teildemokratie gesprochen werden, bei der die Familienmitglieder, Freunde, Bekannten sowie die Mitglieder einer Gemeinschaft oder das Volk in gewissen Dingen ein Mitspracherecht haben, jedoch im grossen und ganzen bei wichtigsten Entscheidungen von diesen ausgeschlossen werden. In solchen Teildemokratien behalten sich die Herrschenden, Mächtigen, Hierarchischen und Regierenden das diktatorische Recht vor, das ‹Fussvolk› von jeder Entscheidungsgewalt auszuschliessen und in gewissen Dingen eigenmächtig zu verhandeln und zu entscheiden. Nicht selten fühlen sich dabei die Herrschenden, Mächtigen und Hierarchischen überheblich und sind der irrigen Meinung, dass einerseits ihr ‹Fussvolk› zu dumm und unverständig sei, oder dass infolge Zeitmangel usw. eine schnelle Entscheidung getroffen werden müsse, die es nicht erlaube, erst die Meinung des ‹Fussvolkes› einzuholen. Und diese schreiende Überheblichkeit herrscht in der Regel seit alters her in allen Herrschenden, Mächtigen, Hierarchischen und Regierenden vor, die von wahrer und wirklicher Demokratie keinerlei Ahnung haben und die alle jene als bewusstseinsmässig unterbemittelt einschätzen, denen sie vorstehen. So denken sie sich rechtmässig denkend und handelnd und sind der irrigen Ansicht, dass ihr falsches Auffassungs- und Gedankengut sowie ihr diktatorisches Handeln demokratisch sei. Wahrheitlich herrscht jedoch unter diesem Deckmantel der falschen Demokratie eine ausgewachsene Diktatur. Das ist die Realität aller jener herrschenden, hierarchischen und machtgeprägten Systeme in den Familien, in Bekannten- und Freundeskreisen, in Gemeinschaften, Organisationen, in Gesellschaftsklassen, bei Völkern, Staaten und in der Politik. Grundsätzlich sind es rein despotische oder diktatorische Systeme, die unter dem Deckmantel einer wahren Demokratie dieser Hohn sprechen.

Bei einer wahren Demokratie hat allein das gesamte Volk die Berechtigung, geeignete und massgebende Personen zu bestimmen, die als Volksführungskräfte einzig und allein den Willen des Volkes vertreten. Solche Volksvertreter sind nicht eigenständige Regierende, Herrscher und Mächtige, sondern sie sind nur Umsetzende in bezug auf die Begehren und den Willen des Volkes, das allein über alles und jedes dessen bestimmt, was zu tun ist und wie etwas geformt und gehandhabt werden soll. Selbstbestimmende Herrschende, Mächtige sowie sonstig selbstbestimmende Amtsausübende, die notwendigerweise alle anfallenden Amtsgeschäfte erledigen müssen und nur nach Recht und Gesetz ihre Pflicht zu erfüllen haben, dürfen ebenso nicht geduldet werden in einer wahren Demokratie wie auch nicht Parteien, sonstige Organisationen, Senate, Parlamente und dergleichen, denn solche repräsentieren nicht den Willen des Volkes, sondern nur ihren eigenen, den sie durch zweckgerichtete Gesetzgebungen schützen. Allein dies führt schon dazu, dass die Regierenden, denn um solche handelt es sich, sich durch entsprechende Gesetze tabuisieren und sich ungestraft über den Willen und die Person des Volkes setzen können. So sind allein schon darum parlamentarische Regierungen jeder Art falsch und irreführend, denn sie widersprechen dem wahren Sinn der freien und umfänglichen Demokratie, dass eben allein das Volk umfänglich in allen Dingen zu entscheiden und zu bestimmen hat. Ein Parlament, soll es umfänglich demokratisch sein, darf einzig und allein nur den festen Volkswillen umsetzen, und zwar ohne eigene Entscheidungen treffen und Zutaten irgendwelcher Form hinzufügen oder abändern zu dürfen. Wenn irgendwelche Volksentscheidun gen anfallen, dann müssen diese der Demokratie gemäss derart zeitgemäss anberaumt werden, dass umfänglich das ganze Volk über das Ganze im Positiven und Negativen sich informieren kann. Und zwar muss dies geschehen, ohne dass dabei partei- oder parlamentsmässig usw. durch Propaganda und Werbung die Entscheidung der einzelnen Bürger beeinflusst werden dürfen, folglich jeder nach eigenem Ermessen sowie nach eigenem Verstand, eigener Vernunft und gemäss der eigenen Verantwortung sich für oder gegen etwas entscheidet. Nur in absoluten Krisen- und Notsituationen soll von den einzig durch das Volk gewählten Volksvertretern in selbstbestimmender Weise gehandelt werden dürfen, jedoch auch nur zusammen mit einem vom Volk vorgewählten Fachgremium von sieben Personen, das für alle Fälle bereits zusammen mit der Benennung einer siebenköpfigen Volksvertreterschaft zu bestimmen und zu benennen ist, um in Krisen- und Notfällen gegenwärtig und ratgebend zu sein. Das aber ist in einem Parlament ebensowenig gegeben wie auch nicht bei selbst entscheidenden Regierenden, in Parteien, Senaten und sonstigen Regierungsorganisationen, folgedem alles undemokratisch gehandhabt und das Volk betrogen und von vielen Entscheidungen ausgeschlossen wird.

Eine wahrliche Demokratie bedeutet, dass die Macht einzig beim Volk liegt und allein diesem zusteht, folglich nicht Parteien, Herrscher, Mächtige, Hierarchische und sonstige Regierende selbständig über irgendwelche Dinge entscheiden oder auch nur Propaganda für ihre Ideen machen dürfen. Müssen irgendwelche Dinge und Fakten usw. vom Volk entschieden werden, dann ist dieses lediglich über den wahren Sachverhalt sowie über das Positiv und Negativ der anfallenden Sache zu orientieren, wonach ohne propagandistischen Ausseneinfluss jede Person des Volkes nach freiem Ermessen, nach eigenem Verstand und eigener Vernunft sich negativ oder positiv zu entscheiden hat. Jede andere Form, wie die Existenz einer Partei, eines Senats, einer Regierung oder eines Parlaments usw., bedeutet, dass durch diese letztendlich die Beschlüsse gefasst und umgesetzt werden, und zwar in Abwesenheit des Volkes, folglich dieses keinen direkten Einfluss auf alles nehmen kann. Eine wahre Demokratie sieht aber anders aus, denn eine solche kann nur durch die direkte Beteiligung und Bestimmung des Volkes gegeben sein, jedoch nicht durch Regierende, Herrschende, Staatsmächtige sowie durch Parteien, Parlamente, Senate und andere in gleicher Weise handelnde Organisationen usw. Alle diese Formen entsprechen nicht mehr und nicht weniger als nur hinterhältigen und durch diese Regierungsformen selbst legalisierten Machtapparaturen und undemokratischen Machenschaften, durch die unter Ausschluss des Volkes und ausserhalb dessen Willens und Vermögens bestimmt und gehandelt werden kann, und zwar ohne dass die dafür verantwortlichen Regierenden zur Rechenschaft gezogen werden. Dadurch können durch sie auch Kriege hervorgerufen oder die Todesstrafe bestimmt werden usw., wie auch unzählige andere falsche Dinge, ohne dass das Volk dagegen stimmen oder etwas unternehmen kann. Dies aber entspricht einer diktatorischen Willkür, die mit unumschränkter und nicht selten mit despotischer Gewalt ausgeübt wird, und zwar fern jeder wirklichen Demokratie. Also bleibt dem Volk nichts anderes übrig, als sich murrend in alles einzufügen, wenn es nicht durch die Schergen der Machtvertreter in irgendeiner Weise bestraft werden will. Und herrscht eine Teildemokratie, bei der das Volk bei gewissen und vielfach nur unwichtigen Dingen ein Mitspracherecht hat, zum Beispiel durch Wahlgänge, dann entspricht das nicht mehr und nicht weniger als nur einer äusseren Scheindemokratie, durch die fälschlich eine wahre Demokratie vorgegaukelt wird. In einem solchen Fall bleibt dem Volk nichts anderes übrig, als sich gezwungenermassen zu fügen und gute Miene zur falschdemokratischen Handlungsweise zu machen.
Despoten und Diktatoren erheben sich in der Regel selbst in die Position unumschränkter Macht über das Volk, während dort, wo ein Parlament usw. gegeben ist, eine Partei oder Parteienkoalition, oder eine von diesen beeinflusste Wählerschaft dieses ernennt. Auch andere Methoden können dabei eine Rolle spielen, doch ist der Endeffekt der gleiche, dass nämlich durch die Ernennung eines Parlaments usw. eine un demokratische oder teildemokratische Regierungsform entsteht, die mit wahrer Demokratie niemals vereinbar ist.

Das Volk kann daher nicht nach eigenem Ermessen, Verstand und nach eigener Vernunft sich für ein Für oder Wider entscheiden, weil es durch die Propaganda und Werbung der Parteien und des Parlaments usw. beeinflusst und aufgespalten wird. So ergibt sich, dass also nicht der einzelne Bürger des Volkes nach eigenem Ermessen und Willen, wie auch nicht nach eigener Entscheidung ein Für oder Nein für eine Sache abgibt, sondern lediglich seine Stimme nach dem Willen der Parteien und des Parlaments usw. erhebt und demgemäss handelt. So ist dadurch gegeben, dass nicht das Volk über Belange, über sein Wohl und Wehe sowie über sein Schicksal bestimmt, sondern nur einer oder einige wenige, dem oder denen das Machtinstrument des Regierens in die Hände gegeben ist, die grundlegend jedoch nur den Volkswillen ausüben und diesen rundum repräsentieren müssten. Das aber bedeutet, dass von den Parteien und Regierenden keine Volksnähe besteht, sondern dass diese nur ihre eigenen Interessen vertreten und mit Macht, Gewalt und Zwang durchsetzen. Also kann infolge dem, dass keine organisatorische Verbindung besteht zwischen den Parteien, Regierenden, Herrschenden, Staatsmächtigen, Despoten, Diktatoren, Regimen sowie von diesen gegenüber dem Volk, keine Demokratie zustande kommen, und es können die Regierenden auch nicht das Volk repräsentieren. Genau das Gegenteil verlangt aber eine wahre Demokratie, nämlich dass die Volksführer – und solche können und dürfen nur vom Volk berufen resp. gewählt werden – als Repräsentanten des reinen Volkswillens in Erscheinung treten und in direktem Kontakt mit dem Volk stehen. Dies verlangt eine wirkliche Demokratie, nicht jedoch dass das Volk von ihren Repräsentanten resp. von ihren Volksführern isoliert ist, wie das bei allen undemokratischen Regierungsformen der Fall ist und also das Volk nichts oder nur wenig zu sagen hat in bezug auf Staats- und Volksführungsgeschäfte in jeder Beziehung. Eine undemokratische Regierungsform bedeutet also, dass das Volk von den Regierungsgeschäften völlig oder bei Teildemokratien teilweise vom Bestimmungsrecht isoliert wird, wobei den Regierenden eine Immunität zugestanden wird, durch die sie für alles und jedes ihres Handelns absolut freie oder teilweise freie Hand haben. Das aber sind undemokratische Rechte, die nur den Regierenden, jedoch nicht dem einzelnen des Volkes resp. diesem umfänglich selbst nicht zugesprochen werden. In dieser Weise sind die undemokratischen Regierungsformen ein Instrument zur Ausbeutung des Volkes sowie zur Aneignung der Volksmacht, wobei dem Volk jedes Recht der Sich-zur-Wehr-Setzung unter Strafandrohung verboten ist.
Tatsache ist, dass wenn aus Parlaments- und Parteienbeschlüssen oder aus Machenschaften sonstiger Machtorgane entsprechende Bestimmungen und Wahlen usw. ein Ergebnis entsteht, durch das eine Regierungsform, wie ein Parlament oder eine x-beliebige andere Form des Regierens, hervorgeht, statt eine demokratische volksbestimmte Volksvertretung, dann entsteht dadurch keine wahre Volks- und Volkswillen-Repräsentation, sondern ein Prinzip des undemokratischen Regierens über das Volk.

In dieser Weise sind das Parlament, die Parteien oder die sonstigen Machtorgane die wahren Mächtigen über das Volk und vertreten nur ihre eigenen Prinzipien und alles, was sie sich wünschen. In dieser Weise repräsentieren sie sich selbst und nicht das Volk, folglich sie die aus sich selbst heraus ernannte eigene Exekutive resp. vollstreckende Gewalt im Staat sind. Dies gilt sowohl für die Parteien, das Parlament, für alle Herrschenden, Staatsmächtigen, Despoten und Diktatoren usw. jeder Form, denn alle repräsentieren sie nicht das Volk, sondern nur sich selbst und ihre eigenen Interessen. Sind es Parteien und Parlamente usw., dann schliessen sich diese in der Regel zu Koalitionen zusammen, zu Vereinigungen zum Zweck der Durchsetzung gemeinsamer Interessen und Ziele. Dadurch entsteht eine Macht der Zusammengeschlossenheit, von der das Volk ausgeschlossen ist, folglich es in einem solchen System zum Opfer der Regierenden wird, die einzig noch undemokratisch in parlamentarischer und parteilicher oder diktatorischer Weise usw. das Zepter führen und regieren, wobei der eigentliche Volkswille davon ausgeschlossen ist und nicht einmal oder nur teilweise gefragt wird. Geschieht dies, dann wird das Volk ausgebeutet und betrogen, und zwar ganz gleich, welche Regierungsform dabei gehandhabt wird. Das Ganze kann nur durch eine wahrheitliche Demokratie verhindert werden, weil nur diese auf dem reinen Volkswillen aufgebaut und derart beständig ist, dass daraus auch wirklicher Frieden und tatsächliche Freiheit für den einzelnen Menschen und gesamthaft für alle Völker hervorgehen. So bestimmt eine wahre Demokratie auch darüber, dass Frieden herrschen, jedoch kein Krieg aus Hass, Rache, Vergeltung, Religionswahn, aus Rassismus oder Habsucht usw. hervorgehen kann. Alle Regierungsformen aber, die nicht eine wahre Demokratieform aufweisen, sind Systeme der Unzufriedenheit und des Gespaltenseins sowie der Verdummung der Völker, bei denen die Menschen durch propagandistische Lügen und Verleumdungen überredet und irregeführt werden, wobei es bei Wahlgängen auch möglich ist, Stimmen zu kaufen oder zu fälschen. Dabei ist auch zu beachten, dass in der Regel bei solchen Wahlkämpfen nur solche Personen ihre Macht ausspielen und gewählt werden können, die genügend finanzielle Mittel haben, um grossangelegte Wahlkämpfe zu führen und zu gewinnen, während finanziell oder in bezug auf die Ausdrucksweise ihrer Reden schwache Personen keine Chance haben, ein Regierungsamt zu erhalten.
Das also entspricht dem, was wir Plejaren unter Demokratie verstehen und pflegen. Dazu gäbe es noch sehr viel mehr zu sagen, doch sollte das Gesagte genügen, um die Demokratieform zu verstehen, wie sie richtigerweise gegeben sein muss.

Billy Danke. Eigentlich möchte ich dazu noch etwas sagen und auch etwas fragen.

Ptaah Das kannst du natürlich.

Billy Die EU resp. die Europäische Union, die hat ja meines Wissens keinerlei demokratische Züge, oder?

Ptaah Die Europäische Union ist eine Organisation der Wirtschafts- und Volksfeindlichkeit und wird nur durch Staatsmächtige resp. Regierende der Mitgliedstaaten geführt. Sie ist nicht mehr und nicht weniger als eine die Völker und deren Rechte unterdrückende moderne Diktatur ohne irgendwelche demokratische Gesetze, Verordnungen und Richtlinien usw.

Billy Das sehe ich auch so, wie sehr viele andere auch. Wenn die heutigen Regierungsformen betrachtet werden, zumindest in jenen Staaten, in denen keine Diktaturen mehr herrschen, so ist vieles besser geworden, als es früher war, als die Menschen und Völker von den Herrschenden, Staatsmächtigen, von Königen, Landpflegern, Vögten, Eroberern, Königen und Kaisern sowie von Despoten und Diktatoren usw. noch wie minderwertiges Vieh behandelt, geknechtet, versklavt, verleibeignet, ausgebeutet und misshandelt wurden. Zwar traten zu allen Zeiten freiheitlich denkende Menschen auf, wie grosse Denker, Schriftsteller, Weise, Propheten, Weltverbesserer und Philosophen usw., die demokratische Formen erdachten und forderten, doch wurden sie niedergeschrien, eingesperrt, gefoltert, gemordet und zum Schweigen gebracht von den Staatmächtigen. So wurde in der früheren und recht würdelosen Zeit der getretenen Menschenrechte der altherkömmliche Wunsch und die Sehnsucht der Menschen nach wirklicher Freiheit, nach Frieden, Harmonie und nach demokratischen Volksrechten und nach einer demokratischen Volksführung mit böser Gewalt im Keime erstickt.

Und dies war so, obwohl die Völker von ihren bösen, brutalen und Menschenleben verachtenden Herrschern immer wieder Menschlichkeit erhofften, was jedoch ein sinnloses Unterfangen war, denn solche Wünsche wurden in der Regel nicht nur zurückgewiesen, sondern mit Folter und Tod geahndet. Aber die Zeit schritt voran, wie auch der Volkswille nach Freiheit, Frieden und Recht usw., folglich mit der Zeit die Völker gegen ihre Despoten, Diktatoren und sonstigen Herrschenden und Regierenden aufstanden und harte Kämpfe führten, um all das zu erreichen, was sie sich erhofften und wünschten. Daraus gingen Staatsgebilde wie Republiken usw. hervor, doch waren auch diese nicht in vollem Umfang wirklich einer Demokratie entsprechend, sondern nur teildemokratisch, was sich bis in die heutige Zeit hinein erhalten hat und folglich das Ganze noch bis zur vollständigen Demokratie ausbaubar ist. Wahrheitlich ergibt sich aus den heutigen noch nicht voll demokratisierten Regierungssystemen, dass im Verhältnis zur Masse der Völker nur einige wenige Staatsmächtige die jeweiligen Völker repräsentierend regieren, eben anstelle dieser selbst. Und wenn ich eure plejarische direkte Demokratie betrachte, in der allein eure Völker und keine Regierende bestimmen, dann ist zu sagen, dass auf der Erde im besten Fall nur Teildemokratien, jedoch keine direkte Demokratien herrschen. Das aber bedeutet, dass Völker, bei denen Teildemokratien gegeben sind, nicht vollumfänglich in allen Dingen selbst zu bestimmen haben, sondern dass Parlamente, Senate sowie die Regierenden und ihre Parteien in gewissen Hinsichten eigenmächtig selbst bestimmen und handeln können, was aber einer direkten Demokratie widerspricht, wie du selbst erklärt hast und wie diese bei euch Plejaren gegeben ist. Also ist jede Form einer Teildemokratie unzulänglich und weiter ausbaufähig, denn eine solche entspricht ebenso einer veralteten Form und überholten Erfahrungen wie die alten despotischen und diktatorischen sowie sonstigen gegen das Volk gerichteten Herrscher- und Regierungsformen. Nur wenn ganzumfänglich die Macht dem Volk gehört, kann von einer direkten und vollumfänglichen Demokratie gesprochen werden. Und wenn ich alles richtig betrachte, was du erklärt hast und was mir auch schon dein Vater Sfath sagte, dann existie ren die alten despotischen, tyrannischen und diktatorischen Regierungsformen auch in gewissen teildemokratischen Staaten weiter, eben zumindest in jenen, in denen in diversen Beziehungen in zu entscheidenden, zu führenden und zu handelnden Dingen diese nicht einzig und allein durch die Macht des Volkes, sondern eben teils durch die Regierenden bestimmt werden.

Ptaah Das ist richtig.

Billy Zum von mir Gesagten muss aber nochmals ganz eindeutig gesagt sein, dass ich mich nur auf euer Demokratieverständnis und darauf beziehe, was du erklärt hast und was auch schon Sfath gesagt hat. Es bezieht sich aber auch darauf, was sich auf der Erde früher ergeben hat und was heute der Fall ist. Meinerseits will ich mich nicht in irgendeiner Weise in die Politik einmischen, auch nicht in meinem Heimatland Schweiz, sondern meine Worte sollen nicht mehr und nicht weniger als nur eine Darlegung dessen sein, was ihr Plejaren unter Demokratie versteht und wie ihr diese handhabt, eben ganz gemäss deinen und deines Vaters früheren Ausführungen. Doch meine Rede ist auch darauf bezogen, wie ich schon erklärte, was sich früher auf der Erde zutrug und was heute gegeben ist.

Ptaah Das ist klar und deutlich, und wenn sich trotzdem irgendwelche Personen erdreisten, dich bezüglich des Gesagten politischer oder umstürzlerischer Gedanken und Hetzreden usw. zu bezichtigen, dann geschieht dies aus reiner Böswilligkeit in lügnerischer und verleumderischer Weise gegen deine Person, gegen dein Gedankengut und deine Einstellung.

Billy Ein gutes Wort, denn mir liegt nichts ferner, als mich politisch oder umstürzlerisch zu betätigen, und zwar weder in meiner Heimat Schweiz noch irgendwo in einem fremden Land. Ausserdem kam die Rede in bezug auf das Ganze ja nur zustande, weil sich Achim Wolf dafür interessiert und auch ich einiges mehr über eure plejarische Demokratie wissen wollte.

Quelle: http://www.figu.org/ch/verein/periodika/sonder-bulletin/2012/nr-67/demokratie