Es geht um die Lehre, nicht um den Lehrer
Wehret dem Personenkult

Wird das Verhalten so manches FIGU-Mitglieds und anderer Menschen gegenüber Billy beobachtet, dann kommt man nicht umhin festzustellen, dass dabei leider immer noch ein Hang zum Personenkult mitschwingt. Diese Neigung kenne ich aus eigener Erfahrung, hatte ich doch lange eine übertrieben grosse Ehrfurcht vor seiner Person und mich weder getraut, ihn telefonisch anzurufen oder ihm zu schreiben resp. bei Besuchen im Center mehr als nur ein paar belanglose Worte ausser der Begrüssung mit ihm zu wechseln. Das wurzelte in dem grossen Respekt vor ihm als Mensch als auch vor seinem Wissen, seiner Weisheit und seinen Leistungen bezüglich der Darbringung der Schöpfungsenergielehre. Um ehrlich zu sein, lässt sich darin auch erkennen, dass in meinem Unterbewusstsein – wie in fast allen Erdenmenschen – die religiöse Prägung durch den christlichen Gottes-, Jesus-, Heiliger-Geist- und Mutter-Maria-Kult sich aus dem Kinder- und Jugendlichenalter tief festgefressen hat, was unbewusst nach wie vor gewisse glaubensgeprägte Gedanken und Gefühle auslöst, die zu einer ungesunden Bewunderung von Personen führen kann. Dazu kommt mit Sicherheit die obrigkeitliche Erziehung in der Familie sowie in der Schule sowie die gleichartig organisierte Arbeitswelt, wo diese Hackordnung von ‹Oben› und ‹Unten› quasi unbewusst hineinpraktiziert und ausgelebt wird. Zwar zweifelte ich schon recht früh am Wahrheitsgehalt der sonntäglich in der Kirche dargebrachten Erzählungen aus dem Alten und Neuen Testament der katholischen Bibel alias ‹Heilige Schrift›  und konnte mich später durch das Finden und Anwenden der Schöpfungsenergielehre zu grossen Teilen davon lösen, doch offenbar waren und sind vermutlich noch immer weitere eingegrabene Restbestände des religiös-demütigen Denkens in meinem Bewusstsein resp. in dessen Unter- und Unbewusstenschichten in verschiedenen ‹Regalen› gespeichert und beeinflussen durch unbewusste Gedanken meine Gefühls-, Emotions- und Empfindungswelt. Genauso ergeht es dem Anschein nach noch weiteren Suchenden, die auf die von Billy in der Neuzeit gebrachte ‹Lehre der Wahrheit, Lehre der Schöpfungsenergie, Lehre des Lebens› stossen, die Milliarden Jahre alt ist und ursprünglich auf deren Begründer Nokodemion zurückgeht. Billy ist es möglich, auf Nokodemions Speicherbänke zuzugreifen, um die Lehre zur Jetztzeit den Menschen erneut darzubieten und sie durch eigens erworbenes, neues Wissen und neue Weisheit fortlaufend zu erweitern. Nokodemion kann also als ‹Ur-Vater› der Schöpfungsenergielehre bezeichnet werden. Wichtig zu beachten ist dabei, dass die Schöpfungsenergieform von Billy nicht diejenige Schöpfungsenergieform ist, die zu dessen Zeit Nokodemion belebt hat. Billy ist einfach ein Nachfolger von Nokodemion in dem Sinn, dass er die Lehre lehrt, jedoch nicht in dem Sinn, dass er belebt wird von der Schöpfungsenergie von Nokodemion. Also ist Billy auch keine Wiedergeburt von Nokodemion, sondern ein simpler und einfacher Mensch wie jeder andere auch. Wiedergeburt in diesem Sinne gibt es also nicht. Man kann in diesem Zusammenhang nur in der Form von Wiedergeburt reden, dass die Lehre wieder gelehrt wird und erneut weitergegeben wird. 
Erst, nachdem ich mehrere Male mit Billy persönlich sprechen konnte und ihm später meine Schüchternheit gestehen konnte, war es mir mit seiner Hilfe möglich, wirklich zu erleben und zu erkennen, dass er ein ganz normaler Mensch ist, demgegenüber jeder andere Mensch frei und offen sprechen, sich wohlfühlen und froh sein kann wie im Umgang mit einem sehr guten, warmherzigen und humorvollen Freund
nicht mehr und nicht weniger. Endlich konnte ich den Ballast der überhöhten Ehrfurcht abwerfen, mit dem ich mich selbst paralysiert hatte, was den Umgang mit Billy betraf. Zweifellos hat Billy eine sehr spezielle und äusserst schwierige Lebensaufgabe, die er mit Bravour erfüllt, aber er ist und bleibt ein einfacher und bescheidener Mann, der unter gar keinen Umständen eine hervorgehobene oder herausragende Rolle in der Gemeinschaft aller Menschen spielen will. Einerseits ist das so, weil es eine nackte und unumstössliche Tatsache und somit die schlichte Wahrheit ist; andererseits widerstrebt es Billy zutiefst, als etwas Besseres als jeder andere Mensch hervorgehoben, bewundert, angehimmelt oder verehrt zu werden, denn ohne Ausnahme sind alle Menschen als Mensch völlig gleichwertig und einfach verschiedene und individuelle Lebensformen der einen Schöpfung. Niemand sollte sich selbst oder einen anderen Menschen wegen seines Ranges, seines Wissens, seiner Aufgabe, seines Titels oder seines Ansehens wichtiger oder wertvoller erachten als den Rest der Menschheit. Wird aber dennoch so gedacht, dann kann bereits in diesem Moment die Keimzelle zur Entstehung eines Personenkultes ihren Anfang finden, was letztendlich genau dazu führen kann, was um der Wahrheit willen unbedingt vermieden werden muss, nämlich der Beginn einer neuen Religion resp. eines neuen Kultes, der auf Billy als Person basieren würde, was unweigerlich, wie bei allen realitätsfremden Lehren, Religionen, Philosophien usw. zu Wahnvorstellungen und Verwirrung führen, woraus Tod und Vernichtung resultieren würden. Allen Neigungen zur Verehrung oder Anhimmelung der Person des Lehrekünders muss unter allen Umständen ein eiserner Riegel vorgeschoben werden, denn eine ‹Billy-Religion› wäre die reinste Katastrophe für die Mission der ‹Stille Revolution der Wahrheit›. Es geht nicht und niemals um die Person des Überbringers und Künders der Schöpfungsenergielehre, sondern einzig um allein um die Lehre selbst und um das Lernen, Erkennen, Erleben und Erfahren der Wirklichkeit der Schöpfung und deren Wahrheit durch eigenes Wahrnehmen und eigenes Überdenken aller Aspekte der Lehre und der Lehre als Ganzes in Logik. Ein Anhimmeln, Erheben, Heiligsprechen, Anbeten und gleichartige Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen gegenüber Billy sind verwerflich, unwürdig und schadhaft und entsprechen einem entwürdigenden und gefährlichen Verhalten der Menschen, die sich aus purer Gedankenlosigkeit oder möglicherweise aus Gerissenheit, Gewinnsucht, Machtstreben und Grössenwahn dazu hinreissen lassen würden, einen ‹Billy-Kult› ins Leben rufen zu wollen, der zwangläufig in den Wahnsinn und in ein Fiasko führen würde. Das haben bis heute leider die zahlreichen Religions- und Gotteskulte auf der Erde durch unzählige ihrer Opfer durch Vergewaltigungen, Folterungen, Morde usw. usf. zur Genüge bewiesen, die ihre blutigen Machenschaften leider noch lange fortführen werden. Nicht umsonst betont Billy immer wieder, dass es seine Pflicht ist, die Schöpfungsenergielehre auszuarbeiten, schriftlich festzuhalten und persönlich gegenüber einzelnen Menschen oder Gruppen zu lehren. Die frühere Bezeichnung ‹Prophet› ist dabei veraltet und unerwünscht, denn die von ihm gemachten Voraussagen und Warnungen bezüglich der Zukunft beruhen auf den Zeitreisen und dabei erschauten sowie bereits feststehenden kommenden Geschehen, die er zusammen mit seinem ersten Lehrer, dem weisen Plejaren Sfath unternommen hat und haben rein gar nichts mit einem biblisch verklärten Prophetentum zu tun. Das Wissen und die Weisheit seiner ihn zusammen mit der neutralen Schöpfungsenergie belebenden evolutiven Schöpfungslebensenergie und sein unermüdliches Lernen im aktuellen Leben aus eigenem, freiem Willen und Bestreben heraus befähigen Billy zum Kündertum der Schöpfungsenergielehre. Er hat diese Aufgabe aus freien Stücken und aus Pflichtgefühl gegenüber der Schöpfung ergriffen, um sie ausdauernd, unermüdlich und in Bescheidenheit zu erfüllen. Die ausgeprägte Bescheidenheit ist dabei ein enorm wichtiges Gut, denn sie befähigt ihn dazu, seine Arbeit selbstlos zu verrichten, und das sollte von jedem Menschen, der sich für die Lehre interessiert und sie studieren möchte, voll und ganz anerkannt werden. Die Bescheidenheit fordert nämlich ein Zurücknehmen der eigenen Person in Selbstlosigkeit und ohne jeglichen materiellen Profit für die Erfüllung der Mission. Daher darf bei allem angebrachten Respekt und der ehrlichen Würdigung dem Lehrekünder gegenüber niemals ein ausgeartetes religions- oder kultgleiches Gebaren entstehen. Als Vergleich kann ein verantwortungsbewusster und weitdenkender Schullehrer (männlich oder weiblich) herangezogen werden, der seinen Schülerinnen und Schülern Wissen, Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln möchte, wobei er nicht als Person vergöttert werden will, weil es ihm um das Lernen und Sich-Entwickeln seiner Schülerinnen und Schüler zu selbstdenkenden, unabhängigen und in jeder Beziehung freien und eigenständigen Menschen geht. In gleicher Weise ist Billy der Künder und Lehrer der Schöpfungsenergielehre und all ihrer Fakten, Handlungsempfehlungen, Ratgebungen usw. für alle Menschen. Dafür gebühren ihm Ehrerbietung und Respekt im gleichen Masse, wie das grundsätzlich zwischen Menschen angebracht ist, wenn diese in Anstand, Würde und Bescheidenheit leben. Eine kultgleiche Verehrung, eine ‹Heiligsprechung›, ein Vergöttern und trotteliges Anhimmeln hingegen, wie es viele Erdenmenschen beim Anblick oder schon bei dem Gedanken an Spitzensportler, Regierende, Politiker, sogenannten Geistliche, Religionisten, Militärs, Wirtschaftsbosse, Wissenschaftler und sonstige Obrigkeiten und Koryphäen ihres Faches an den Tag legen, ist jederzeit und grundsätzlich unwürdig, kultfördernd und selbsterniedrigend und verhöhnt die Menschenwürde sowie die Selbstachtung des sich so in den Schmutz der Selbsterniedrigung werfenden Menschen. Derlei hochjubelndes Denken und Fühlen führt unweigerlich zum Glauben, zum untertänig-hündischen Verehren, zur Selbstverleugnung und Selbstverdummung und früher oder später zur Bildung unheil- und todbringender Kulte und Religionen. Auf der anderen Seite wachsen bei den dermassen Angebeteten womöglich infolge des unterwürfigen Gebarens der ihnen gläubig und verehrend Verfallenen ein psychopathischer Grössenwahn und eine notorische Herrschsucht heran. Wenn diese Menschen dann durch das Fehlverhalten ihrer ‹Jünger› in Machtpositionen gelangen, führen sie die Menschen für ihre psychopathischen Zwecke in die Irre und können sie in jeder Hinsicht ausnutzen, bewusstseinsmässig und körperlich versklaven, finanziell und sexuell ausbeuten, Hass, Gewalt und Rache schüren und sie früher oder später in vernichtende Hetzkampagnen und todbringende Kriege führen. Das Ende vom Lied ist dann totale Zerstörung durch rohe Gewalt, Vernichtung von unzähligem Leben durch tödliche Waffen, grenzenloses Elend und der Tod von Millionen unschuldiger Menschen.  
In Wiederholung: Es geht bei der Schöpfungsenergielehre nicht um die Person des Künders, sondern allein um das Erlernen und Umsetzen der Lehre in das tägliche Leben jedes einzelnen Menschen, vordringlich aber um die gedanklich-gefühlsmässige und charakterliche Selbstwandlung zu einem wahren Menschen, der mit sich selbst, den Mitmenschen und der gesamten Natur in Frieden und Harmonie lebt. Es geht darum, dass der Mensch durch das Erlernen und Schaffen von wahrem Wissen, wahrer Weisheit und tiefgründiger Liebe in sich selbst Ruhe, Freiheit, Glücklichkeit, Freude und Liebe erschafft und sich bewusst Tag für Tag darum bemüht, diese hohen Werte in sich zu erhalten, zu festigen und stetig höher zu evolutionieren. Da alles in der Schöpfung untrennbar miteinander verbunden ist, spielen Namen und Personen letzten Endes keine Rolle, sondern nur das eigenevolutive Sich-Entwickeln des einzelnen Menschen, wodurch er am allerbesten zur Gesamtevolution des grossen Ganzen beiträgt.
Fazit: Dankbarkeit und Respekt gegenüber Billy als dem ‹Hüter des Schatzes› – das ist die Bedeutung seines Vornamens ‹Eduard› – sind gut und angebracht, in keinem Fall aber eine demütige, frömmelnde und zu ihm als vermeintlichem Supermenschen aufschauende, irreale Verklärung seiner Person, was den giftigen Keim zu einer neuen und todbringenden Religion in sich tragen würde. Die allerbeste Würdigung der Schöpfungsenergielehre und Dankesbezeigung für Billy ist es, wenn ein Mensch sich aufrichtig, fleissig, bescheiden und ausdauernd bemüht und danach strebt, die Lehre in alle Bereiche seines Bewusstseins und in sein tägliches Leben mit sich selbst und den Mitmenschen zu integrieren und alles nach besten Kräften so umzusetzen, dass er zu einem wahren Menschen wird. Dazu soll er alle Impulse, Ideen, Gedanken, Intuitionen usw. aus dem eigenen Inneren und das von aussen an ihn Herankommende ausnahmslos neutral wahrnehmen, unabhängig, frei und selbst überdenken, analysieren, hinterfragen sowie für sich auswerten und daraus seine eigenen Schlüsse ziehen, die logisch und in Einklang mit der schöpferisch-natürlichen Ordnung zu bringen sind. Das gedankenlose Übernehmen irgendwelcher Behauptungen, auch wenn sie von einer vertrauensvollen und weisen Person kommen, ist grundsätzlich falsch, denn das Aufnehmen und Verarbeiten von Informationen ist nur dann gewinnbringend, wenn sie eigens durchdacht und zu einem logischen Resultat weiterverarbeitet werden. Dabei spielt es keine Rolle, wer im jeweiligen Fall etwas sagt oder schreibt, wichtig ist nur, dass die Wirklichkeit und Wahrheit als solche erkannt, aufgenommen und weiterverarbeitet resp. für die Eigenevolution positiv und nutzbringend ausgewertet werden, wodurch sowohl der Einzelne als auch das Ganze an Wissen und Weisheit gewinnt und höher evolutionieren kann.

Nur der Mensch lebt wirklich,
der tatsächlich alles selbst bedenkt,
wodurch er sein Leben zur Freiheit,
zu Freude, Glück und Liebe lenkt.

Achim Wolf, 9. Februar 2026 

* Veröffentlicht im FIGU-Kontaktbericht Nr. 925