Share
Sie sind hier: Startseite » Ausgewählte Gast-Artikel » Ausgewählte Gast-Artikel 11-20 » Hungerhilfe und Todesstrafe

Todesstrafe und Hungerhilfe sind friedensfeindlich

von Bernadette Brand, Schweiz

 

Im Rahmen der weltweit forcierten Friedensbestrebungen hört und liest man immer wieder davon, dass nur soziale Gerechtigkeit zu einem weltweiten Frieden führen könne. Unter sozialer Gerechtigkeit wird zwar das Richtige verstanden, nämlich gleich gute Chancen für alle Menschen aller Länder, aber diese ‹friedensichernde› Gerechtigkeit soll dadurch erreicht werden, dass den Menschen, die in bisher unterentwickelten Ländern gelebt haben, die ‹Errungenschaften› der modernen Zivilisation entweder aufgezwungen oder einfach vorgesetzt werden, ohne dass vorher hinreichend abgeklärt und sichergestellt wird, dass die angebotene Hilfe auch tatsächlich hilfreich und effizient ist. Oft wird die Lage der sogenannten ‹Unterprivilegierten› durch unsachgemässe ‹Hilfestellung› verschlimmert oder, was ebenso häufig der Fall ist, die Hilfe der zivilisierten Staaten erreicht die Bedürftigen nicht einmal, sondern sie wandert umgehend in die Taschen von profitsüchtigen Regierenden, korrupten Beamten oder terroristischen Polizeielementen usw. Verbrecherische Staatsoberhäupter nehmen ihre unwissenden ‹Untertanen› nicht nur bis auf ihr letztes Hemd aus, sondern sie enthalten ihnen auch jegliche Hilfeleistung vor, die das Volk dazu befähigen könnte zu lernen, wie man sich selbst helfen kann. Statt dessen haben solche Regierungen alles Interesse daran, dass Hilfe in klingender Münze oder in umsetzbaren Waren geleistet wird, die sie dann verantwortungslos als ‹Entwicklungshilfe› für ihre Privatkonten vereinnahmen – während das hungernde Volk in seiner Unwissenheit sich selbst zu helfen versucht, in derart ungeeigneter Art und Weise, wie dies überhaupt nur denkbar ist, und die nur aus unwissenden, unvernünftigen, durch Entbehrungen, Not, Elend und Hunger geschädigten Gehirnen entspringen kann. Menschen, die in Not sind, die hungern und die nicht wissen, wovon sie am nächsten Tag leben sollen und ob sie überhaupt den nächsten Tag noch erleben werden, zeugen häufig viele Nachkommen, die sie mangels besserer und richtiger Belehrung quasi als Lebensversicherung betrachten, von der sie sich erhoffen, im Alter versorgt zu werden. Dadurch aber, dass die Zahl der Nachkommenschaft steigt, wird das Elend immer grösser. Und je ärmer und elender die Menschen leben müssen, desto mehr werden durch die Überforcierung der Geburten riesige Menschenmassen gezeugt, die vom Nahrungserlös aus den oft kargen Landschaften, in denen diese Menschen gemeinhin leben, niemals ernährt werden können. Unter diesen Menschenmassen brechen dann oft Hungersnöte aus, die derart grassieren, dass Hunderttausende der zu unrecht und hirn- und gedankenlos gezeugten Menschen verhungern. Das Elend dieser Hungernden, das ein schreckliches Bild menschlicher Not und menschlichen Unvermögens zeichnet, berührt in der Regel besonders sogenannte zivilisierte Menschen, die religiös verbildet sind und falschhuman-sentimental reagieren. In ihrem Falschhumanismus und in ihrer Sentimentalität wissen sie dann nichts Besseres zu tun, als die Hungernden durch Organisationen wie ‹Brot für die Welt› oder ‹Brot für Brüder› wieder aufzupäppeln, bis diese soweit gesundet sind, dass sie von neuem damit beginnen können, Nachwuchs ohne Zahl und ohne Ende zu zeugen.

 

Wenn auf der Erde Frieden herrschen soll, dann sind dazu einige Voraussetzungen von unabdingbarer Notwendigkeit zu erfüllen. Dazu gehört nicht nur, dass der Überbevölkerung Einhalt geboten wird, sondern auch, dass lebensunfähiges Leben nicht künstlich hochgepäppelt und nicht in Funktion gehalten wird. Der Mensch als Mensch kann nur dann in Frieden mit seinen Mitmenschen leben, wenn er selbst zufrieden ist und ohne äussere Not sein Leben fristen und sich in einem ihm angemessenen Freiraum bewegen kann. Damit ist gemeint, dass jeder Mensch eines gewissen Raumes für sich selbst bedarf, der ihm die notwendige Bewegungsfreiheit erlaubt und ihm die Möglichkeit zur Betätigung gibt, ohne dass er ständig von anderen Menschen beobachtet wird oder auf sie in derart übertriebenem Mass Rücksicht nehmen muss, dass er nicht mehr sich selbst sein kann. Ohne die Erfüllung dieser grundlegenden Voraussetzungen, die ebenso zu den wichtigsten Grundbedürfnissen des Menschen gehören wie Essen und Trinken, wird ein dauerhafter Weltfriede kaum möglich sein.

Um diese Friedensgrundlagen aufzubauen, ist es in allererster Linie notwendig, die weltweite Überbevölkerung zu stoppen. Das bedeutet nicht nur, dass auf natürliche Weise Verhungernde nicht mehr aufgepäppelt werden dürfen, sondern dass sie ihrem naturgesetzmässigen Schicksal überlassen werden müssen. Obwohl diese Forderung grausam und unmenschlich klingt, ist sie es in Anbetracht der Naturgesetze und der Konsequenzen für die gesamte Weltbevölkerung in keiner Weise. Wenn die Handlung nach den Naturgesetzen eine wirksame Hilfe für die gesamte Menschheit nach sich zieht, dann ist das scheinbar Brutale wirklich und wahrheitlich zutiefst human und dazu geeignet, allen Menschen ein Leben und eine Zukunft in Frieden und Wohlergehen zu garantieren. Diese erstrebenswerte Hilfe in naturgesetzmässiger Form würde durch die weltweite Streichung der Hungerhilfe auch nicht auf dem Rücken der Ärmsten der Armen und der Hilflosesten und Unterprivilegiertesten erreicht, sondern sie würde ganz allein allen selbstlebensfähigen Menschen unseres Planeten und ALLEN Lebensformen unserer Erde zum Nutzen gereichen. Auch wenn es vielen unrecht und unmenschlich sowie verbrecherisch erscheinen mag, hungernde Menschen einfach verhungern zu lassen, so ist doch die Verantwortung für das Überleben ALLER selbstlebensfähigen Lebensformen unseres Planeten grösser und erstrangiger als das Erhalten von lebensunfähigem Leben, das mit allen zu Gebote stehenden medizinischen Kniffen dem sicheren Tod abgerungen wird. Auch wenn das auf den ersten Blick zynisch und brutal erscheinen mag, so ist diesbezügliches Handeln zum Erhalt des gesunden und wirklich lebensfähigen Lebens gerechtfertigt, ganz abgesehen davon, dass die nachfolgende neue Persönlichkeit eines durch den  Hungertod Dahingerafften bei der nächsten Inkarnation zum eigentlichen Nutzniesser dessen wird, was ihrer vorangehenden Persönlichkeit im vergangenen Leben scheinbar angetan wurde, denn sie wird in eine neue Zeit mit neuen Möglichkeiten und besseren Voraussetzungen hineingeboren werden. Die Naturgesetze selbst (und somit auch die Schöpfungsgesetze) verlangen, dass das Leben kraftvoll, gesund, selbstlebensfähig, stark und evolutionsfähig sein muss und dass alles andere Leben zum Scheitern verurteilt ist, weil es keine gesunde und keine kraftvolle Evolution gewährleisten kann.

 

Billy erklärt dazu folgendes: «Es ist zu befürworten, dass man den Hungernden nicht hilft, weil man mit dieser Hilfe den schöpferisch-naturmässigen Gesetzen und Geboten ins Handwerk pfuscht. Man erhält durch die Hungerhilfe Leben und zieht es gross. Leben, das einerseits zur falschen Zeit auf die Welt gekommen ist, infolgedessen, weil vom Menschen in unverantwortlicher Weise eine Überbevölkerung gezeugt wird, und andererseits, weil dieses Leben überhaupt nicht lebensfähig ist und sich selbst nicht zu helfen vermag und also darauf angewiesen ist, die Mithilfe anderer gleichgearteter Lebensformen in Anspruch zu nehmen und diesen zur Last zu fallen. Hilfsbedürftige Menschen der Form also, bei denen das Hochpäppeln dazu führt, dass sie, sobald sie von ihrem Hunger befreit werden und also von ihren Seuchen und ihren Krankheiten, dann gross und kräftig werden und selbst wieder damit beginnen, die Überbevölkerung weiterzutreiben. Die Rede ist dabei von jenen Menschen der überbevölkerten Länder, die unkontrolliert und verantwortungslos stetig und unter allen Umständen immer neue Nachkommen schaffen ohne Zahl, so dass das Problem dann sieben- und zehnfach grösser wird. So geht es dann endlos weiter und weiter, und die Welt wird mehr und mehr überbevölkert, und die Menschen können nicht mehr ernährt werden und vermögen bald nicht mehr zu atmen. Es kann nicht mehr genügend Energie geschaffen werden, die Wälder werden abgeholzt, die Luft wird verpestet, vergiftet und entsauerstoffisiert, die Umwelt geht kaputt, das Land wird statt urbar unurbar gemacht und unbebaubar durch fortschreitende Zerstörung. Es gelangen durch des Menschen Schuld Gifte aller Art in die Atmosphäre, es gelangen Gifte aller Art ins Wasser und also in den Boden und in die Atemluft. Und es kommt wie es kommen muss: Der Mensch im allgemeinen, in der grossen und ganzen Masse als Menschheit, als Humanitas, krepiert langsam aber sicher. Darum darf den selbst nicht lebensfähigen Menschen nicht geholfen werden, auch wenn sie beelendend und mitleiderregend wirken; wenn man sieht, was allein der Hunger bei ihnen alles anrichtet und wie die Seuchen und die Krankheiten zusammen das grauenerregende Bild sinnlos krepierenden menschlichen Lebens vollenden. Es ist furchtbar und schrecklich, wenn man diese Dinge sieht. Allein schon die Berichte im Fernsehen und in den Zeitungen sind schrecklich, ganz zu schweigen davon, wenn man an Ort und Stelle ist und alles selbst miterlebt. Trotzdem aber gibt es kein Pardon, um Hilfe zu leisten, weil solche falsche Hilfe wider jegliche natürliche Aussonderung ist, wodurch das lebensfähige Leben selbst unterdrückt und kaputtgemacht wird und die Grundlagen der Existenz dem lebensfähigen Leben geraubt werden und alles zerstört wird, worauf das gesunde Leben eigentlich müsste basieren können.

 

Der Mensch kann nicht mehr im gleichen Rhythmus leben wie früher, als noch viele Nachkommen gezeugt werden mussten, durch die die Alten erhalten werden konnten. Dass von dieser altüberlieferten Ansicht nicht abgelassen wurde, ist einer der Gründe für das Zustandekommen der Überbevölkerung. Ein anderer Grund ist in der Französischen Revolution zu suchen, während der propagiert wurde, dass viele Nachkommen gezeugt werden müssten, damit eine grosse Zahl Krieger für den Kampf gegen die Obrigkeit vorhanden sei. Diese Zeiten sind endgültig vorbei, und heute weiss man, dass unser Planet naturmässig rund 530 Millionen Menschen ernähren kann. Alles andere ‘Futter’, das für alle weiteren Menschen benötigt wird, muss hochgezüchtet, also künstlich erstellt und künstlich erbracht werden. Alles was also über 529 Millionen Menschen hinausgeht, überfordert das Ertrags- und Regenerationsvermögen unseres Planeten; und es ist ein Verbrechen an der Menschheit selbst und am irdischen Planeten sowie an der Fauna und Flora, wenn Lebensformen in dem Mass gezeugt werden, dass diese in ihrer Anzahl die naturgegebene Norm überschreiten. Diese wahrheitlichen Fakten müssen in den Entwicklungsländern bekannt gemacht werden, denn besonders die Menschen dieser Länder müssen daraus lernen. Sie müssen lernen, weniger Nachkommen zu zeugen und dass Ehen existieren müssen, die ohne Nachkommen bleiben, wenn dies erforderlich ist zur Verhütung der Überbevölkerung, auch wenn das eine oder andere Geschlecht dabei aussterben sollte. Wenn aber unbedingt Kinder gezeugt werden müssen, dann darf das nur im Rahmen des Möglichen hinsichtlich einer Geburtenkontrolle geschehen, so also nicht mehr als ein, zwei oder höchstens drei Kinder zugelassen werden, je nachdem, was die Verhältnisse im betreffenden Land erlauben. China zeigt mit seinem Gesetz, dass pro Familie und Ehe für ein Leben lang nur ein Kind gezeugt werden darf, die einzige Möglichkeit auf, die Masse von einer Milliarde Menschen einzudämmen.»

 

Der Massstab für die Bevölkerungszahl eines Landes ist aufgrund der Erklärungen von Billy darin zu suchen, was für das betreffende Land prozentmässig tragbar ist. Die Schweiz z.B. ist mit einem Total von rund 166 Menschen pro Quadratkilometer bereits sehr stark überbevölkert. Richtig wäre nämlich eine Anzahl von 12 Menschen pro Quadratkilometer fruchtbaren Landes. Demzufolge sind gewaltige Länder oft unterbevölkert und es leben dort zu wenige Menschen. Solche Länder gibt es verschiedene, und dort ist die Bevölkerung oft nur in grossen Städten zusammengeballt, statt über das ganze Land verteilt zu sein. Massgebend dafür, ob ein Land über- oder unterbevölkert ist, ist allein die Anzahl Menschen pro Quadratkilometer fruchtbaren Landes. Einem unterbevölkerten Land sollte folglich geholfen werden, damit die richtige Anzahl Menschen das Land bevölkern kann, während bei einem überbevölkerten Land die Hilfe derart sein muss, dass die Überbevölkerung abnimmt und sich auf den natürlichen Stand von 12 Menschen pro km2 normalisiert. Auch wenn die Naturverhältnisse eines Landes betrachtet werden, ist es nicht mehr als gerecht, dass dort geholfen wird, mehr Menschen anzusiedeln, wo das Land fähig ist, mehr Leben zu tragen und zu ernähren. Russland z.B. verfügt über ungeheuer grosse Gebiete, die urbar gemacht werden können und aus denen Nahrung herausgeholt werden kann, auch wenn der Boden teilweise recht karg ist und infolge der klimatischen Verhältnisse nur kurzzeitig nutzbar gemacht werden kann. Dort wäre es in Anbetracht der naturmässigen Verhältnisse jedoch angebracht, dass Hilfe geleistet würde. In Äthiopien z.B. oder im Sudan und in der Sahelzone sind die bestehenden Überbevölkerungen hingegen derart gross, dass in keiner Art und Weise gewährleistet ist, dass diese Länder ihre Bevölkerung ernähren können, auch dann nicht, wenn sie noch viel Land urbar machen könnten. Länder, wie z.B. die in der Sahelzone, wurden durch Entwicklungshilfen einfach zu Tode entwickelt. Dort wurde urbares Land mit dürftigem Boden, dem die Bauern seit Jahrtausenden ihre kargen Lebensmittel abrangen, einfach kaputtentwickelt und damit die Grundlage der Nahrungsgewinnung zerstört, durch die sich die Menschen, Familien- und Dorfgemeinschaften seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden ernähren konnten.

Die Entwicklungshilfe hat diese und viele andere Länder durch das unsachgemässe, unvernünftige Vorgehen von Menschen zu Tode entwickelt, die die jeweiligen klimatischen und jahreszeitlichen Naturvorgänge der betreffenden Länder einfach nicht beachteten und die Naturgegebenheiten der zivilisierten Länder völlig dilettantisch zum Massstab nahmen. Wo vormals z.B. Land war, das durch regelmässige Überschwemmungen fruchtbar war und grosse Erträge ermöglichte, wurden aufgrund falscher, realitätsfremder Theorien Staudämme gebaut, die zwar eine regelmässige Bewässerung zuliessen, andererseits aber verhinderten, dass Überschwemmungen das Land überfluten und fruchtbarkeitsbringende Schlämme zurücklassen konnten. Durch das Sammeln kleiner Fliessgewässer und grosser Flüsse in Staudämmen, in denen das Wasser in grossen Flächen rasch verdunstete, wurde das Land entwässert und die betroffenen Gebiete völlig ausgetrocknet. Das rasche Verdunsten der Wasser verseuchte durch zurückbleibende Mineralsalze den Boden, der nun durch die künstlich verhinderten Überschwemmungen nicht mehr ausgewaschen und ausgeschwemmt wurde und dadurch rasch übersalzte, so dass überhaupt nichts mehr wachsen konnte. Die unwissende Bevölkerung zeugte in blindem Vertrauen in die angepriesenen ‹modernen Errungenschaften› weiterhin fleissig Nachkommen und dadurch weitere Katastrophen, die jetzt nur noch durch rigorose Massnahmen gestoppt und aufgehalten werden können. Der eigentliche Ursprung für diese katastrophalen, leidvollen und äusserst gefährlichen Entwicklungen ist weitgehend in der zivilisierten Welt zu suchen, die das Desaster in der sogenannten Dritten Welt durch falschhumane und unsachgemässe sogenannte Entwicklungshilfe weitgehend verschuldete. Durch die nach bigotten, religiösen Leitbildern ausgerichtete Entwicklungshilfe der vorwiegend christlichen Länder wurde zumeist nicht nur alles zu Tode entwickelt, sondern aus ehemals fruchtbaren Landen heraus sogar der Tod selbst. Ähnliche Vorgänge und Entwicklungen zeichnen sich auch in Ägypten ab, das durch den sinnlosen und verantwortungslosen Bau des Assuan-Staudammes schwersten Schaden erleidet. In kurzer Zeit wird auch der Assuan-Staudamm mit Schiebegeröll, Schlamm und vielem anderem angefüllt sein, und dann ist auch dort alles zerstört. Das Land entlang des Nil ist heute schon weitgehend zerstört und kann in grossen Gebieten bereits nicht mehr bewirtschaftet werden. Durch die Nil-Korrekturen können auch weiter unten am blauen Nil viele Landschaften nicht mehr bewässert werden, weil das Wasser zu schnell abläuft, wodurch alles zerstört wird. Der für Ägypten und sein langfristiges Wirtschaftsgedeihen völlig unnötige und unnütze Assuan-Staudamm belastet und zerstört nicht nur die Wirtschaftsentwicklung Ägyptens, sondern er belastet durch sein immens hohes Gewicht auch die Erde selbst, wodurch tektonische Druckpunkte entstanden und auch weiterhin entstehen, die Erdbeben verursachten und auch weiterhin verursachen können. Gemäss den Angaben der Plejaren ist nicht nur das schwere Erdbeben in Agadir darauf zurückzuführen, sondern auch viele andere Beben im arabischen Raum, die Not, Elend und Zerstörung über viele Länder und Bevölkerungen gebracht haben und auch weiterhin bringen werden.

Der überwältigende Flüchtlingsstrom, der sich in den letzten Jahren erhoben hat und die Welt überschwemmt, entsteht unter anderem darum, weil unzählige Menschen ihre wirtschaftlich verarmten und unterentwickelten Länder verlassen, die ihre Bewohner nicht mehr zu ernähren vermögen. Dass dabei selbstredend nur die Begüterten diese Staaten verlassen können und die wirklich Armen und Darbenden bleiben und weiterhin um ihr Überleben kämpfen müssen, ist ein nennenswerter und wichtiger Aspekt, der in der Euphorie des falschhumanen ‹Helfens› regelmässig vergessen wird. Das Problem der Überschwemmung wohlhabender Staaten durch Wirtschaftsflüchtlinge kann nur dadurch gerecht gelöst werden, dass die Grenzen aller Staaten rigoros geschlossen bleiben und dass jene Menschen, die ihre Heimatländer aus wirtschaftlichen Gründen verlassen, konsequent zurückgeschickt werden. Ausschliesslich nur in den Fällen, in denen das Leben von Menschen durch nachweisbare politische oder religiöse Verfolgungen in Gefahr ist, sollen und müssen Ausnahmen gemacht werden. Solchen Menschen hat schnell und unbürokratisch Asyl gewährt sowie Arbeit und Wohnraum zugewiesen zu werden, damit die Heimatvertriebenen möglichst rasch wieder in die Normalität zurückfinden können. Die meisten Flüchtenden, die heute die modernen Staaten erreichen, gehören jedoch entsprechend den Verhältnissen in ihren Heimatländern nicht zu den Armen und Bedürftigen, sondern sie verfügen selbst über ein kleineres oder grösseres Vermögen, mit dem sie ihre Flucht finanzieren können. Sie sind also sogenannte ‹Mehrbessere›, denn andernfalls könnten sie ihre Staaten nicht verlassen. Sie sind nichts anderes als Wirtschaftsflüchtlinge, die nicht bereit sind, in ihren Ländern redlich für einen Aufbau zugunsten aller Bewohner mitzuarbeiten, sondern egoistisch und eigensüchtig nur auf schnellen Profit und ein leichtes Leben aus sind. Sie haben in der Regel nichts anderes im Sinn, als von den Errungenschaften der zivilisierten Länder zu profitieren, von denen sie gehört haben, um nach ihren Massstäben möglichst schnell reich zu werden. Solche Flüchtlinge sind an den Grenzen der zivilisierten Länder zurückzuweisen, und ihnen darf niemals Asyl oder auch nur eine Aufenthaltsbewilligung für kurze Dauer gewährt werden, denn die Gefahr, dass sie untertauchen und sich schmarotzerisch auf illegale Art und Weise breitmachen ist zu gross. Ihr Platz ist unbedingt und ausschliesslich nur in ihrem eigenen Land, wo sie ihren Pflichten und Aufgaben nachzukommen und am Aufbau mitzuarbeiten haben, für das Wohlergehen aller Menschen ihres Staates.

 

Die Hunger- und Entwicklungshilfe, wie sie heute falschhuman und naturgesetzwidrig gehandhabt werden, führen die irdische Menschheit in kürzester Zeit an den Abgrund der Selbstzerstörung. Gleichermassen selbstzerstörerisch, naturgesetzwidrig, falschhuman und barbarisch ist die Anwendung und Durchsetzung der Todesstrafe, deren Idee ebenso aus bigotten, religiösen Wahnüberlegungen entsprungen ist, wie auch die Hunger- und Entwicklungshilfe, die zumeist von religiösen Vereinigungen initiiert wurde und von ihnen noch heute getragen werden. Die Todesstrafe ist zutiefst lebens- und friedensfeindlich, auch wenn viele Menschen vom genauen Gegenteil überzeugt sind, weil sie annehmen, dass durch die Beseitigung eines Verbrechers dessen Schuld gesühnt werde, während in Wahrheit nur der Rachedurst der Opfer oder deren Hinterbliebenen oder der Todesstrafeschreier gestillt wird, wodurch kein Frieden geschaffen werden kann. Genau das Gegenteil ist der Fall: Die Todesstrafe schafft keine Sühne, sondern sie verdirbt und zerstört die Moral ihrer Anhänger und macht sie Glaubens, dass mit der gewalttätigen, blutgierigen Beseitigung von Menschen, die nicht der eigenen Norm entsprechen, nicht die eigenen Ansichten teilen und nicht die eigenen Erwartungen erfüllen, alle Probleme gelöst werden könnten. Der Vollzug der Todesstrafe mag vielleicht kurzfristig den Rachedurst und das religiös irregeleitete und missgebildete Gerechtigkeitsgefühl der Opfer oder Hinterbliebenen und die hilflose Angst und Abscheu der breiten Massen befriedigen und beruhigen, doch ist es weder schöpfungs-naturgesetzmässig gerecht noch friedenfördernd, sondern nur abscheulich, barbarisch, brutal, zynisch und menschenrechtsverachtend. Durch die Hinrichtung eines Verbrechers wird ihm nicht nur das naturgegebene Recht auf eine natürliche Beendigung seines Lebens genommen, sondern gewaltsam verhindert, dass er aus dem begangenen Verbrechen und folglich aus seinem Fehler lernen kann, was sein schöpfungsgesetzmässiges Recht ist. Der Verbrecher wird als derart verachtungswürdig und minderwertig abgetan, dass ihm selbst das Urrecht und die Urpflicht des Menschen abgesprochen wird, aus seinen Fehlern zu lernen und für sie Wiedergutmachung zu leisten. Bei der Exekution wird er dem Scharfrichter völlig wehrlos zu seiner eigenen Ermordung ausgeliefert, wodurch er sogar noch mieser behandelt wird als ein Tier, das immerhin noch seine angeborenen Waffen besitzt, mit denen es sich wehren kann, wenn es sich dem Metzger gegenübersieht. Die schöpfungswidrige Macht, die sich ein Mensch anmasst, der die Todesstrafe befürwortet, lässt ihn auch glauben, dass er das Recht habe, sich an Gottes Statt zu setzen und über Gut oder Böse anderer Menschen zu Gericht zu sitzen und diese zu verurteilen. Aus diesem, religiösem Wahn entsprungenen Machtanspruch meint der Mensch, sich das Recht nehmen zu können, sich in schöpfungswidriger Selbstanmassung über alle Gesetze des Lebens hinwegsetzen und nach eigenem Gutdünken seiner Rache und seinem Barbarentum freien Lauf lassen zu dürfen. Diese Haltung, die durch religiösen Wahn gezüchtet wird und durch die der Mensch Glaubens ist, dass seine religiöse Überzeugung der Massstab aller Dinge sei, verunmöglicht es ihm, kreativ und wirksam an der Schaffung eines weltweiten Friedens mitzuarbeiten. Ein Mensch von solch ausgearteter und wahngläubiger Überzeugung wird nämlich immer der Meinung sein, dass ausschliesslich sein eigenes Weltbild und seine eigenen Ansichten über Gerechtigkeit für die Erlangung eines Friedens massgebend seien. Dadurch verunmöglichen diese Menschen durch ihren Irrglauben, ihre Engstirnigkeit, Sturheit und religiös-sektiererische, wahnhafte Ausartung eine kreative Erarbeitung von Wegen, die einer schöpferisch-naturgesetzmässigen Gerechtigkeit entsprechen und damit zum Frieden führen könnten. Allein schon durch ihre uneinsichtige und negierende Einstellung machen sich solche Menschen der Verhinderung eines wirksamen Friedens schuldig. Sie sind aufgrund ihrer Einstellung aber auch des vielfachen Mordes schuldig, denn jede Exekution, die befürwortet oder unterstützt wird, macht die Unterstützer moralisch zu faktischen oder potentiellen Mördern an einem wehrlosen Mitmenschen. Selbst wenn dieser Mitmensch seinerseits wehrloses menschliches Leben auf noch so grausame Art und Weise gemordet hat, gibt das keinem andern Menschen ein Recht, den Mörder in wehrlosem Zustand nach psychischen und physischen Folterungen und Quälereien zu exekutieren, also hinzurichten und einfach kaltblütig umzubringen. Die einzige Möglichkeit und das einzige schöpferisch-naturgesetzmässig vertretbare Recht, einen Verbrecher zu töten, ist dann gegeben, wenn es sich um einen tatsächlichen, unvermeidbaren Notwehrakt handelt; also wenn der Verbrecher ein anderes Leben tödlich bedroht und über alle reellen Möglichkeiten oder zumindest über eine bestehende Gelegenheit zur Gegenwehr verfügt. Das setzt aber voraus, dass er sich tatsächlich wehrt und sich mit einer Waffe oder mit seinen eigenen Händen dem Recht widersetzt und dadurch ein anderes Leben akut gefährdet. Einzig und allein in einem solchen Fall gilt die Tötung eines anderen Menschen als Notwehrakt und nicht als gemeiner Mord.

Wird ein Verbrecher verhaftet, dann nimmt man ihm notwendigerweise die Möglichkeit, sich zu verteidigen und sich gegen das zu wehren, was mit ihm geschehen soll. Er ist seinen Häschern und der Obrigkeit also hilflos und auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Was danach mit ihm geschieht, kann er nicht oder nur in sehr geringem Mass beeinflussen. Er wird es ohne Gegenwehr hinnehmen müssen, wenn er wegen seiner Verbrechen und Untaten durch ein Gerichtsurteil ‹rechtskräftig› zum Tod verurteilt oder einfach, sozusagen ‹stehenden Fusses›, durch die empörte, aufgeheizte, hassblinde und blutgierige Bevölkerung oder durch seine Häscher gelyncht wird. Wie immer aber auch die Hinrichtung vorgenommen wird, ob spontan oder aufgrund eines gesetzlich unanfechtbaren Todesurteils, das durch ein rechtmässiges Gericht ausgesprochen wird, spielt keine Rolle, und vermag an der Tatsache nichts zu ändern, dass die Todesstrafe Mord ist. Auch wenn dieser Mord staatlich sanktioniert ist – Mord ist und bleibt immer und ewig Mord und kann auch nicht durch menschliche Gesetze als gerechte Strafe ummäntelt werden!

 

Auch andere wichtige Aspekte und grundlegende Überlegungen müssen sowohl bei der Unterbindung der Hungerhilfe als auch bei der Abschaffung der Todesstrafe unbedingt berücksichtigt werden, nämlich die grundlegende Aufgabe und das Ziel allen menschlichen Lebens: Der Mensch als solcher hat sein Leben aus eigener Kraft zu meistern und zu leben, ohne für sein Überleben auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Sein Ziel ist die Eigenevolution. Entgegen allen religiösen Dogmen liegt die Harmonie des Lebens nicht in paradiesischem Nichtstun, und sein Ziel liegt nicht in hallelujaseliger Verweichlichung, sondern in der Bewältigung des täglichen Lebenskampfes, der dem lebensfähigen Menschen innere Kraft, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen und eine gelassene, positive Lebenshaltung zu geben vermag. Menschen, die bestimmungsgemäss das Licht der Welt erblicken und nicht durch die unbedacht und fahrlässig-verantwortungslos herbeigeführte Überbevölkerung in ein nichtverkraftbares Dasein gezwungen werden, finden ihren Weg allein und lernen – wenn alles einigermassen normal verläuft –, während ihrer Kindheit und in ihren frühen Jahren mit nur geringer Unterstützung ihr Leben selbständig zu leben. Menschen hingegen, die aufgrund der Überbevölkerung das Leben auf diesem Planeten erzwungenermassen auf sich nehmen müssen, mangelt in grösserem oder geringerem Mass die Kraft und die Fähigkeit, das Leben selbständig meistern zu können. Sie brauchen oft ein ganzes Leben lang vermehrt die Unterstützung und Hilfe ihrer Mitmenschen, und schon geringe Anlässe vermögen sie aus der Bahn zu werfen, weil die mangelnde Lebensfähigkeit ihre Hilflosigkeit noch verstärkt. Sie nehmen in unglücklichen Lebenslagen oder bei anderen äusseren Widerwärtigkeiten oft übermässigen und übergrossen Schaden, der sich sehr schnell durch mangelnde Gesundheit des Bewusstseins äussern kann, wodurch Fehlüberlegungen, Wahn, Grössenwahn, Komplexe und eine unendliche Palette anderer abnormer und ungesunder, realitätsfremder gedanklicher Entwicklungen zustande kommen, die ein evolutives Lernen verhindern und sich negativ auf die Intelligenz und das Denkvermögen der Menschen auswirken. Hinzu kommt, dass sich materieller Mangel wie Hunger, Krankheit, Seuchen etc. ebenfalls negativ auf die Gesundheit des Gehirns auswirken, was oft so gravierend ist, dass auch die Nachkommenschaft in Mitleidenschaft gezogen wird, was sich schon früh bemerkbar machen kann. Es ist die erste Aufgabe des Menschen, lernend und sich evolutionierend sein Leben zu leben, deshalb zeugt es von völliger Verantwortungslosigkeit, von Barbarei und tiefster Inhumanität, wenn lebensunfähiges Leben künstlich aufrechterhalten und nicht seiner natürlichen Entwicklung überlassen wird. Andererseits ist es aber ebenso verantwortungslos, barbarisch und inhuman, wenn lernfähiges Leben aller Art, wie z.B. auch das von Verbrechern, gewaltsam eliminiert und zerstört wird. Ihr Leben ist nicht unwert oder durch natürliche Gesetze dem Tode geweiht, wie z.B. das von Hungernden, sondern sie sind lern- und evolutionsfähig, wenn auch gefährlich für die Gesellschaft. Um die von solchem Leben ausgehende Gefahr zu bannen, bedarf es jedoch anderer Mittel als der Todesstrafe, durch die nicht nur der betreffende Verbrecher, sondern die gesamte Gesellschaft durch Moral- und Mordschuld usw. geschädigt wird. Selbstlernfähiges und selbständiges Leben zu vernichten ist ebenso selbstzerstörerisch und gesellschaftszerstörend, wie lebensunfähiges und selbstlernunfähiges Leben künstlich am Leben zu erhalten. Durch die Zerstörung des einen Lebens wird die Lebenskraft aller Lebensformen ebenso gemindert und untergraben, wie sie durch die künstliche Erhaltung des anderen, unfähigen Lebens verweichlicht und entkräftet wird. Diese Aspekte sollten bei allen Massnahmen gegen falschhumane Hungerhilfe und bei der Abschaffung der Todesstrafe erstrangige Beachtung und Befolgung finden, was nicht nur den Vorzug schöpfungs-naturgesetzmässig richtiger Entscheidungen hätte, sondern sich auch positiv und entwicklungsfördernd auf alle Fragen gesellschaftlichen und menschlichen Zusammenlebens auswirken würde.

 

Solange auf unserem Planeten massivste Verstösse und Verbrechen gegen die schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote toleriert, vertreten und unterstützt werden, wie diese z.B. die Hungerhilfe und die Todesstrafe darstellen, kann und wird kein dauerhafter und weltweiter Frieden möglich sein. Gerade das Tolerieren und Verfechten der Todesstrafe ist kriegsfördernd und kriegshetzerisch. Die grundlegende zynische, brutale und barbarische Menschenverachtung, die durch sektiererisch-religiösen Grössenwahn und durch einen alles unterjochenden und zerstörenden sektiererischen Gottes-Gerechtigkeitswahn und andere gleichgerichtete Anmassungen verbreitet und in das Denken der Menschen eingepflanzt wird, um dieses zu verseuchen, verdirbt den gesunden Menschenverstand, zerstört das Gewissen und verhindert somit die Entwicklung und Entfaltung des schöpferisch-natürlichen Gerechtigkeitsempfindens jedes Menschen, der sich nicht vehement gegen die Einflüsse des Sektierismus in seinem Denken wehrt. Durch das aufwieglerische, bigotte, unehrliche und verantwortungslose Gedankengut, das durch den Sektierismus und Religionswahn verbreitet und genährt wird, entzünden sich der Hass, der Fanatismus und die giftige, blutlüsterne Gehässigkeit der Massen allen jenen gegenüber, die nicht ins eigene Schema passen. Dadurch, dass der Mensch sich gegenüber Verbrechen und Verbrechern auf die Todesstrafe als einfachste Lösung berufen kann, bleibt sein bewusstes Denken arm, intolerant und undifferenziert in bezug auf schöpferisch-naturgesetzmässiges Recht. Es kann sich hinsichtlich der wichtigen grossen Lebensfragen nicht weiterentwickeln, weil das menschliche Leben und sein grundlegender Zweck, die Eigenevolution, zum vornherein als minderwertig betrachtet werden, und deswegen kann unter solchen Voraussetzungen niemals Frieden werden.

Der verderbliche Einfluss von Hungerhilfe und Todesstrafe auf das Denken und Handeln der Menschen dieser Erde muss von den grossen Staatsführern erkannt und verhindert werden. Es wäre an ihnen, weltweite Bemühungen zur Unterbindung von Todesstrafe und Hungerhilfe in die Wege zu leiten, denn diese Fragen betreffen nicht nur einzelne Länder, sondern sie müssen multinational gelöst werden. Alle Länder dieser Erde sollten durch einen gemeinsamen Beschluss aller Verantwortlichen und Bürger dazu verpflichtet werden, in erster Linie die Interessen der gesamten Weltbevölkerung wahrzunehmen, was bedeutet, dass kein Land ungerechtfertigte Hungerhilfe leisten darf und dass in einiger Übereinstimmung weltweit geeignete Massnahmen gegen die Überbevölkerung ergriffen werden sowie die Todesstrafe abgeschafft wird. Ohne solche weltweite Beschlüsse und ohne das Einsehen der Verantwortlichen der Erde und aller Erdbewohner, die in allen Ländern gemeinsam dafür kämpfen, dass alles Notwendige durchgesetzt und strikte eingehalten wird, wird ein dauerhafter Weltfrieden trotz aller Bemühungen grossdenkender Menschen für immer ein fiktiver Traum bleiben.