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‹Glauben Sie an die Vorsehung und das Schicksal?›

 

Seit vielen Jahren veröffentlicht die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) in ihrer Samstag/Sonntag Ausgabe unter der Rubrik ‹NZZexecutive› – Der Schweizer Stellenmarkt für Kader und Fachspezialisten – ein Interview mit hochpositionierten Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, und zwar sowohl Frauen wie Männer. Die Fragen haben sich im Laufe der Zeit leicht geändert, d.h., sie sind von vorwiegend Persönlichem vermehrt auf wirtschaftliche und führungsmässige Aspekte verlagert worden.

Beim ganzen Interview – mit Bild und kleinem Lebenslauf – wecken vor allem zwei Fragen jeweils mein Interesse:

·         Könnten Sie sich ein Leben im Kloster vorstellen?

·         Glauben Sie an die Vorsehung und an das Schicksal?

Die Fragen weisen meines Erachtens auf die Verbundenheit der NZZ mit dem Christentum (vorwiegend dem Katholizismus) hin, und mit deren Beantwortung zeigt die Führungskraft – ebenfalls meines Erachtens – auf, ‹wes Bewusstseins (fälschlich wes Geistes) Kind› sie ist.

 

Manchmal, jedoch relativ selten, gibt es ‹Wirtschaftsgrössen›, die sich als gläubig ‹outen›, was mich beim Lesen peinlich berührt. Leider habe ich vor einiger Zeit viele Interviews im Altpapier entsorgt, so auch dasjenige eines Glaubensbekenners – Rektor einer Ausbildungsstätte. Bei der Frage nach dem Leben im Kloster drücken sich die meisten vor einer klaren Antwort. Mir scheint, sie betrachten das Kloster nicht als religiöse Glaubens-Stätte, sondern als Ort der Kontemplation – was sicher auch zutrifft –, der Langeweile und/oder des Verzichts. Das liest sich dann so: «Ein Leben in Abgeschiedenheit und Askese entspricht nicht meinen Idealen. Bescheidenheit und Mässigung in meinem Alltag sind aber erstrebenswert.» Ein anderer meint: «Nein, dafür feiere ich die Feste viel zu gerne so, wie sie fallen.» Ein älterer Inhaber einer AG schrieb: «Da ich sieben Jahre in der Benediktiner-Klosterschule in Disentis verbracht habe, kann ich diese Frage mit einem deutlichen Nein beantworten.» Eine Direktorin meint: «Nein, ein Leben ohne meine Familie kommt für mich nicht infrage.»

Keine der Top-Führungskraft getraut sich, klipp und klar zu sagen: «Nein, ich bin nicht gläubig!», es sei denn, ein klares: «Nein!» oder «No, way!» wird als glaubensfreies Denken interpretiert. Sobald der Glaube ins Spiel kommt, verlieren sie ihre bei den andern Antworten an den Tag gelegte Sicherheit und Direktheit. Es ist ihnen zu langweilig, sie möchten nicht ohne die Familie leben,  ihnen würde ‹Wein, Weib und Gesang› fehlen etc. Scheinbar denken sie nicht daran, dass ein Kloster ganz eindeutig eine Stätte des Glaubens ist; daran gibt es nichts zu rütteln. In unserem Kulturraum sind vor allem christliche Klöster der katholischen Kirche mit ihren Mönchen und Nonnen bekannt. Der Begriff ‹Kloster› stammt von lat.: claustrum ab, was ‹verschlossener Ort› bedeutet. Die Frage: «Könnten Sie sich ein Leben im Kloster vorstellen?» ist meines Erachten gleichbedeutend mit der Frage: «Könnten Sie sich ein Leben als Nonne oder Mönch vorstellen?" So gesehen sind einzelne Antworten sehr erstaunlich.

 

Vielsagender als die Antworten auf die Frage nach dem Kloster sind die Antworten auf die Frage «Glauben Sie an die Vorsehung und das Schicksal?». Zwar wird nicht erklärt, was unter Vorsehung verstanden werden soll. Wie es scheint, deuten es jedoch alle auf die gleiche Art, nämlich wie der Duden, der sich folgendermassen äussert:

... über die Welt herrschende Macht, die in nicht beeinflussbarer oder zu berechnender Weise das Leben der Menschen bestimmt und lenkt

Beispiele

·         die göttliche Vorsehung

·         er glaubte, durch die Vorsehung dazu bestimmt zu sein

 

Bezüglich Vorsehung und Schicksal sind die Meinungen etwas einheitlicher – abgesehen von diesem einen krassen Glaubensbekenner, der alles seinem Gott zuschrieb, dessen Zeilen ich jedoch nicht mehr habe. So liest man Sätze wie (w = weiblich):

·         Ich glaube vor allem an die Willenskraft des Menschen.

·         Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

·         Ich bin überzeugt, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Natürlich wird man in der Kindheit geprägt, und man bringt mehr oder weniger gute Voraussetzungen aus dem Elternhaus mit. Aber ab einem gewissen Zeitpunkt ist jeder für sich selbst verantwortlich. Ich halte wenig davon, auf ein günstiges Schicksal zu spekulieren. (w)

·         Ich glaube an zufallsbedingte Ereignisse. Was im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass man seinen Erfolg und sein Glück gar nicht beeinflussen könnte.

·         Dinge auf der Welt und im Universum folgen einer höheren mathematischen Gesetzmässigkeit. Weltreligionen sprechen von Gott oder Göttlichkeit. Jeder Mensch hat im Rahmen seiner eigenen Formel des Lebens die Möglichkeit, die Variablen seines Schicksals mitzubestimmen. (w)

·         Ich glaube an Erfolg und daran, dass, wer Gutes sät, auch Gutes erntet.

·         Das ist ja eigentlich die Frage nach der Existenz Gottes. Ich erlebe immer wieder, wie sich Dinge in meinem Leben einfach fügen, das finde ich faszinierend. Aber ich weiss nicht, welche Faktoren hier wirklich eine Rolle spielen, ich bin agnostisch. (w)

·         Ich teile die Ansicht von Seneca, der sagte: «Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.» (w)

(Agnostizismus Wikipedia: «Agnostizismus (altgriechisch ἀγνοεῖν a-gnoein „nicht wissen“) ist die philosophische Ansicht, dass Annahmen – insbesondere theologische, welche die Existenz oder Nichtexistenz einer höheren Instanz, beispielsweise eines Gottes, betreffen – entweder ungeklärt oder grundsätzlich nicht zu klären sind.»)

 

Es ist erfreulich, wie klar die Ansicht dieser ‹Wirtschaftselite› bezüglich Selbstbestimmung und Selbstverantwortung ist. Die befragten Frauen, die eine solche Position erreicht oder sich allenfalls erkämpft haben, scheinen etwas weiterdenkend zu sein als ihre männlichen Kollegen. Gerne wüsste ich, auf welcher Weltanschauung folgende Aussage einer ‹Head of Sales› basiert: «Dinge auf der Welt und im Universum folgen einer höheren mathematischen Gesetzmässigkeit.» Sie scheint einiges begriffen zu haben. Gleichwohl geht aus nahezu jeder Antwort untergründig die Information hervor: «Eigentlich weiss ich nicht, wie es wirklich ist und funktioniert.» Das ist an sich nicht verwunderlich, denn wie könnten selbst diese geschulten Top-Wirtschaftsfachleute zu Wissen über die Schöpfung und ihre Gesetzmässigkeiten kommen, ohne die Geisteslehre zu kennen und sie zu studieren? Manchmal drängt es mich, ihnen ein Buch von ‹Billy› Eduard Albert Meier, auch BEAM genannt, oder einen guten Artikel zu schicken, aber dann verwerfe ich diese Idee wieder. Die wenigsten Menschen goutieren es, von einer fremden Person, die nicht ihrem ‹Stand› entspricht, belehrt zu werden. Wenn sie denken, dass ‹jeder seines eigenen Glückes Schmied› sei, sind sie auf gutem Weg, und wenn sie ihre Willenskraft gemäss den Gesetzen und Geboten des Menschseins einsetzen, sollte für sie auch alles gut kommen. Wenn sie hingegen rüde ihren Willen in narzisstisch-psychopathischer Manier und nur für das rein Materielle oder Falschhumane einsetzen, kommt es so, wie es momentan auf der Welt zu sehen und zu erleben ist – katastrophal.

 

Wer nicht von vornherein aus Glaubenswahn oder grundsätzlicher Besserwisserei der Geisteslehre ablehnend gegenübersteht, hat die Freiheit zu fragen:

 

1.      «Gibt es eine (göttliche) Vorsehung und ein (göttliches) Schicksal?»

2.      «Wodurch wird das Leben gesteuert und geleitet? Ist das der Zufall?»

3.      «Weshalb ist nur der Mensch seines Glückes oder Unglückes Schmied?»

 

1. Gibt es eine (göttliche) Vorsehung und ein (göttliches) Schicksal?

In der ‹Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens› erklärt BEAM all das, was nicht nur diese Damen und Herren, sondern alle Menschen der ganzen Welt und des ganzen Universums wissen sollten. So erklärt BEAM unter anderem im Buch ‹Lehrschrift für die Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens› (kurz ‹Lehrschrift› genannt, 1975/2012) unter Punkt 83):

Eine Vorsehung (lat. providentia) als Form einer Vorherbestimmung resp. Prädestination in bezug auf bestimmte Wirkungen ist der Schöpfung fremd. Ihre geistenergetische Idee hat von Grund auf in ihren natürlichen Gesetzen und Geboten alles bis ins letzte Detail beinhaltet in bezug darauf, dass aus jeder Ursache eine bestimmte Wirkung hervorgeht. Diese Wirkung jedoch kann je nach Ablauf der sich ergebenden Faktoren, die zwischen Ursache und Wirkung in Erscheinung treten, völlig verschiedene Wirkungen hervorbringen. So können also gleiche Ursachen völlig verschiedene Wirkungen bringen, und zwar je nachdem, wie sich die Fügungen zwischen Ursache und Wirkung ergeben. Das Kausalgesetz ist dabei nicht derart gestaltet, dass die Ursachen und Wirkungen als solche durch die Schöpfung festgelegt sind, sondern dass diese durch den Menschen – und durch alle Lebensformen sowie durch alles universell Existente und durch alle entstehenden Geschehen – selbst erschaffen werden. ...

Im Buch ‹Ein Quentchen Wissen, Sinn und Weisheit›, das im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, steht unter dem Titel ‹Verbundenheit aller Dinge und endlose Bewegung›, Seiten 73 bis 79, folgendes:

Das gesamte wunderbare und untereinander verwobene Wirken der gesamten Schöpfung und damit auch der Natur sowie all ihren organischen materiellen und immateriellen unsichtbaren Strukturen sind nicht durch eine Wahllosigkeit oder Zufälligkeit entstanden, sondern durch eine wohlbedachte Fügung und Gesetzmässigkeit der Schöpfung. Das aber bedeutet, dass eine ausgeglichene Harmonie und ungeheure Kraft am Werke war, die intelligent logische Folgen vorausberechnen und wirksam werden lassen konnte. ...

 

Ganz als erstes muss festgehalten werden: Die Geschöpfe im Universum werden nicht durch die Schöpfung überwacht! Das ist ganz wichtig. Denn hiermit fällt schon einmal die Annahme weg, ein (christliches) Wesen könnte existieren, das – den Weltenlauf kontrollierend – zum Beispiel denken würde: «Aha, da ist ein Auto mit einem Rosenkranz am Rückspiegel, da wollen wir doch schauen, dass der mir gläubig verfallene Fahrer keinen Unfall baut oder heil davonkommt.» Die Schöpfung sieht ebenfalls nichts vor, und sie weiss auch nicht alles, was geschieht, denn sie überwacht keinerlei Geschehen, die sich durch Menschen oder durch irgendwelche naturgegebene Vorkommnisse ergeben. Die Schöpfung lässt wie ein Roboter die von ihr erschaffenen natürlichen, kausalen Gesetze und Gebote wirken, und zwar in völlig neutraler Art und Weise. Sie mischt sich auch nicht in deren Wirkungen ein und befiehlt nichts. Es gibt nichts im gesamten Universum und in allem Bestehen der Schöpfung, das sie zulässt oder will. Sie überlässt alles Handeln und Wirken und die ganze Verantwortung in jeder Form ihren Kreationen, wie den Menschen, dem Pflanzenreich, der Tier- und Getierwelt, der Welt der Mineralien, Gase und Gesteine, den Wassern, dem Klima und den Elementen.

Gerade weil die Schöpfung sich nicht um ihre Geschöpfe kümmert und sich nicht einmischt, sondern neutral durch ihre Gesetze und Gebote wirkt, ist sie auch gerecht. Das schöpferische Gesetz der Gerechtigkeit bestimmt, dass nur das geschehe, was der gegenwärtigen Wirklichkeit entspricht. Werden böse und negative Dinge und Faktoren der Gedanken und Gefühle sowie des Wirkens, der Taten und Handlungen zum Guten und Positiven verändert und fortan in dieser Weise geführt und gelebt, dann formen sich aus diesen neuen Ursachen auch neue Wirkungen resp. ein neues Schicksal und neue Wechselwirkungen. Das gleiche trifft im umgekehrten Fall natürlich ebenfalls zu. Offene oder hinterhältige Verleumdungen gegenüber unbescholtenen Menschen und/oder ausgeführte Bösartigkeiten – auch hinter einer geheuchelten Fassade – fordern ihre Gerechtigkeit; sie bescheren jedem das, was er/sie aufgrund der Kausalität erwirkt, selbst wenn es lange dauern mag, bis es eintrifft; vielleicht sogar erst beim Sterbevorgang. Die schöpferischen Gesetze und Gebote sind unbestechlich, und jeder Mensch schafft sich mit unerbittlicher Gewissheit seinen Lohn und seine Bestrafung selbst.

Im ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 25, wird dazu erklärt:

208) Und wahrlich habt ihr Menschheit der Erde zu bedenken, dass in euch als Ganzes, wie aber auch als einzelner Mensch, die Verantwortung allein schon dadurch ausgelöst wird, indem ihr die unguten, negativen, bösen und schlechten Gedanken und Gefühle hegt, weil nämlich jeder von euch ausgesandte Gedanke und jedes Gefühl dauernde Verbindung mit euch hält, ohne dass ihr dessen gewahr und bewusst werdet; die Gedanken und Gefühle, die ihr aussendet, laden sich auf ihrem Weg hinaus mit neuer Energie und Kraft auf und kehren also gestärkt zu euch zurück wie ein Bumerang, wodurch ihr damit neuerlich belastet oder beglückt werdet, je nachdem, ob eure ausgesandten Gedanken und Gefühle negativer, böser, unguter, schlechter oder positiver, guter, vorzüglicher, gütiger Natur sind.

 

Jedem einigermassen logisch und nicht wahnkrank denkenden Menschen muss klar sein, dass das Urgesetz der Existenz nicht ausgehebelt werden kann, denn bereits vor dem Urknall hat sich die Schöpfung Universalbewusstsein in Milliarden von Jahren sämtliche schöpferische Gesetze und Gebote geistenergetisch ‹erdacht› resp. geistenergetisch codiert. Dieser ‹Code› enthält alles bezüglich Ursache und Wirkung – wie vorgängig unter Punkt 83) der ‹Lehrschrift› erklärt –, jedoch nicht die Ursachen selbst; diese kommen quasi von ‹ausserhalb des Codes›, wirken jedoch auf ihn ein, denn jede Energie, jedes Partikel, jeder Gedanke, jede Handlung, jedes Wort, jedes Gefühl und jeder Impuls sind Ursachen und lösen ganz bestimmte Wirkungen aus. Die Ursachen erzeugen Bewegung und bewirken, dass alles, was aus ihnen hervorgeht, in bestimmte Richtungen gelenkt wird und Wirkungen erzeugt, die durch die Ursachen bestimmt werden.

Der ‹Schöpfungs-Code› besteht aus feinststofflich-geistenergetisch-physikalischen Impulsen, worunter sich wohl ausser BEAM niemand von uns konkret etwas vorstellen kann. Wie BEAM schreibt, belangen auch die Gesetze der Chemie und Physik in das Urgesetz der Existenz, so auch das Gesetz der Kausalität, aus dem für den Menschen die bedeutende Wahrheit hervorgeht, dass er stets das ernten wird, was er sät. Ein jedes Ding und eine jede Existenz, ein jedes Wesen und eine jede Lebensform jeder Gattung und Art ist allüberall im gesamten Universum in der universalen Lebensessenz verwurzelt. Alles und jedes ist miteinander verwoben und lebt miteinander und füreinander, selbst wenn der Mensch das selten realisiert.

Im ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 28, heisst es dazu:

87) Und wie das Gesetz der Wechselwirkung im grossen funktioniert, so ist es auch wirksam in euch Erdenmenschen, und zwar nach dem Prinzip: Was ihr durch eure Gedanken, Gefühle, Taten und Handlungen sowie durch all euer Wirken sät, das werdet ihr auch ernten; das ist wahrlich das Wirken und Leben in der ganzen Schöpfung, wie es unantastbar und unverrückbar in fortwährender Auswirkung eingewoben ist in die schöpferischen Gesetze und Gebote, die in ihrer umfassenden Gewaltigkeit alles für euch Erdenkliche und Unerdenkliche beinhalten und selbst das winzigste Stäubchen eines Gewichts ordnen.

(Der ‹Kelch der Wahrheit› kann unter www.figu.org/ch/index/downloads/books unentgeltlich heruntergeladen werden.)

 

Fazit: Nein, es gibt weder eine (göttliche) Vorsehung noch ein (göttlich vorgesehenes) Schicksal. Der Mensch erfährt und erlebt das, was er sich aufgrund der Kausalität, d.h. aufgrund von Ursache – Fügung – Wirkung selbst erschafft. Nicht nur, dass es bei der ständig zunehmenden Gesamtbevölkerung der Erde – von der Gesamtbevölkerung des Universums mit all seinen unterschiedlichen Dimensionen gar nicht zu reden – für ein Gott-Wesen unmöglich wäre, jedem Erdenbürger und jeder Erdenbürgerin sein/ihr persönliches Schicksal voraussehend zusamenzuschustern und dann immer noch je nach Wunsch einzugreifen und gleichzeitig das Funktionieren des ganzen Universums aufrechtzuerhalten, ist es auch völlig hirnrissig und total unlogisch, überhaupt an eine (göttliche) Vorsehung und ein (göttliches) Schicksal zu denken, geschweige denn daran zu glauben. Ein Eingriff in die schöpferischen Gesetze und Gebote – was absolut ausgeschlossen ist – und das daraus entstehende Chaos würde die sofortige Elimination des Universums bedeuten.

 

 

2. «Wodurch wird das Leben gesteuert und geleitet? Ist das der Zufall?»

Das Leben wird in völlig neutraler Art und Weise durch die schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote (= Empfehlungen) gesteuert und geleitet. Die Geisteslehre lehrt, dass aus dem Urgesetz der Existenz alles geworden und existent ist, so auch die schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote, aus denen wiederum Leben entsteht und durch die alles und jedes gesteuert und geleitet wird. Das Urgesetz der Existenz ist das Gesetz, das alles Leben und die Prozesse der einzelnen Schöpfungen und deren Kreationen lenkt. Anders und einfach gesagt wird der Mensch und alles andere im Universum durch die Schöpfung Universalbewusstsein mit ihren Gesetzen und Geboten gesteuert und gelenkt, jedoch nicht eingreifend, wie bereits unter Punkt 1 «Gibt es eine (göttliche) Vorsehung und ein (göttliches) Schicksal?» dargelegt ist. Es gibt auch im ganzen Universum keinen Zufall, auch wenn die Wissenschaftler (und die Redaktoren der NZZ) in Unkenntnis des universalen Ordnungsprinzips und der Gesetzmässigkeiten den Vorgang so nennen. Die Evolution erfolgt gemäss Ursache und Wirkung der schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote und nicht aufgrund eines – nicht existierenden – Zufalls. Die Evolution ist auch keinesfalls abgeschlossen, denn sie geht unendlich weiter.

Eine Frage, die sich aus dem obengenannten ergeben könnte, ist: «Wo befinden sich diese Gesetze und Gebote, wenn sich alles und jedes danach richten soll?» Die einfachste Antwort dazu ist: «Überall! In allem und jedem; abhängig in ihrer Art und Wirkungsweise von der jeweiligen Ebene, d.h., ob sie den feinststofflichen, feinstofflichen oder grobstofflichen Bereich tangieren.»

Bereits der Ur-Prophet Nokodemion und der Prophet Henoch lehrten die Menschen, die Wahrheit des Lebens im Geistigen, Physischen und Bewussten zu suchen, zu finden, zu erkennen, zu erfahren und zu erleben, um dann damit zu leben. Grundsätzlich lehrten sie, dass die Wahrheit im allgemeinen sowie die Wahrheit des Lebens im Geistigen, Physischen und Bewussten in keiner Form eine Lehre ist, sondern es sind Grundsätze der schöpferischen Gesetze und Gebote (= Empfehlungen), die alluniverselle Gültigkeit und allgrosszeitliche Beständigkeit haben. Diese Grundsätze wurden von Nokodemion und später auch von Henoch in sieben Werten zusammengefasst, nämlich in die ‹Sieben Prinzipien aller Existenz›. (Siehe Geisteslehre Lehrbrief Nr. 127, inklusive Auslegung. Auflistung der sieben Punkte u.a. auch im FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 51.)

Nokodemion-Henoch lehrten:

Das erste Prinzip fundiert in der Existenz des allumfassenden Geistigen – des schöpferischen, allbelebenden Geistes, im Geistigen, Physischen und Bewussten, und so also in allem Geistigen und Materiellen.

Zu diesem ersten Prinzip gibt BEAM unter anderem folgende Erklärung (Lehrbrief 127, Seite 1555/1556):

Die Schöpfung ist Geist, und so ist auch das Universum und alles darin Existente von geistiger Form, wobei alles Sicht- und Greifbare nur derart verdichtet ist, dass es als grobmaterielle oder halbgrobmaterielle Beschaffenheit erscheint. Die substantielle Wahrheit resp. Wirklichkeit aber ist und bleibt das Geistige resp. die geistige Energie. Alles existierende Leben alles Existenten entspringt also dem Geist, folglich alles Materielle resp. Greif-, Sicht- und Fühlbare nur eine andere und verdichtete Form und Ebene des Geistes ist. ... So ist also alles Geist resp. Geistenergie, auch wenn es von halb- oder ganzgrobstofflicher Beschaffenheit ist.

 

Oft liest und hört man den Satz ‹Alles ist eine Einheit›. Aber wissen diejenigen auch, welche sich diesbezüglich äussern, weshalb das so ist? Dazu zitiere ich nochmals BEAM aus Lehrbrief 127:

... Daraus ergibt sich, dass alles einer jeglichen Existenz immer und allzeitig und in jedem Erscheinungszustand absolut eins ist mit dem Geist und so also mit der Schöpfung selbst. In allen ihren Erscheinungsformen des Materiellen, Halbmateriellen und Geistigen bilden alle Existenzen in ihrem Ganzen oder auch nur in Teilen sowie in ihren Einheiten eine verbundene Einheit mit dem Geist der Schöpfung, durch die, in der und mit der alles lebt, sich bewegt und sein Dasein hat.

(Siehe auch gratis download unter http://www.figu.org/ch/files/downloads/gratisschriften/geist.pdf oder A6 Broschüre von BEAM.)

Die Geisteslehre lehrt also, dass alles Geist resp. Geistenergie ist, auch wenn es von halb- oder ganzgrobstofflicher Beschaffenheit ist, und dass die ehernen Gesetze und Gebote der Schöpfung in all ihrem Geschaffenen, in allen Geschöpfen und in allem Existenten als umfassende Schwingungen das ganze Universum und alles, was darin existiert, durchziehen. Auch wenn das Materielle und Halbmaterielle in eine eigene Ordnung, Gesetze und Gebote eingeordnet ist, die nur für diese Materiebereiche gelten, genauso wie alles Geistige in eine eigene Ordnung, Gesetze und Gebote eingeordnet ist, die nur für diese Ebenen Geltung haben, stimmen sie miteinander und auch mit der höchsten Ordnung und den höchsten Gesetzen und Geboten des Schöpfungsgeistes, der Schöpfung selbst, überein, d.h., sie sind bereits in der Ur-Form im Schöpfungsgeist enthalten, kommen jedoch immer nur in ihrer jeweiligen Ebene zur Wirkung.

 

Fazit: Das Leben wird durch die ehernen Gesetze und Gebote der Schöpfung in neutraler Art und Weise gesteuert und geleitet. Diese Gesetze und Gebote durchziehen als umfassende Schwingungen das ganze Universum und alles, was darin existiert. Alles funktioniert gemäss den Wirkungen der schöpferischen Gesetze und Gebote, die alles durchdringen und ohne die keine Ursachen und keine Wirkungen zustande kommen können.

 

 

3. «Weshalb ist nur der Mensch seines Glückes oder Unglückes Schmied?»

Im Gegensatz zu den pflanzlichen, tierischen und getierischen Lebensformen etc., die lediglich über ein Impuls- resp. Instinktbewusstsein verfügen und sich auch nur in diesem Sinne entwickeln, wurde der Mensch von der Schöpfung zu ihrer Eigenevolution kreiert, denn auch die Schöpfung – wie auch alle anderen Schöpfungsformen – muss sich evolutionieren. In der ‹Genesis› (Schöpfungs-Genesis, FIGU, Wassermannzeit-Verlag) Seite 63 heisst es dazu:

360. So also waren erst erschaffen die Lebensmöglichkeiten zur Lebenserhaltung der ihrer Eigenevolution einzuordnenden Formen, die von besonderer Gestalt sein sollten und von besonderen Werten;

361. wobei die besonderen Werte in erster Linie darin lagen, dass diese neuen Lebensformen selbstdenkend und selbsthandelnd und selbstentscheidend sein sollten, um sich bewusst entwickeln zu können, sich Wissen, Weisheit, Liebe und Harmonie bilden zu können nach den Gesetzen der Siebenheit, um sich in jeder Beziehung zu evolutionieren und (relativ) zu vervollkommnen, mit dem Ziel, dereinst als (relativ) vollkommene Einheit in die Schöpfung einzugehen, um als Einheit in (relativer) Vollkommenheit in ihrer eigenen Einheit die Schöpfung selbst zur (relativen) Vollkommenheit zu evolutionieren.

362. Die besondere Gestalt der neuen Lebensformen aber lag darin, dass sie herrschend und beschützend über alles sein sollten, jedoch im Einklang mit den Gesetzen der Siebenheit, aber auch fähig der Kreierung in vielfacher Form der Gestaltung des Lebens und des Willens und der Umwelt usw.,

363. und die sich also eigenbewusst sein sollten in völliger Selbständigkeit in ihrer Evolution und Gestaltung des Lebens, an die Schöpfung nur verbunden durch das in das Leben dieser Lebensformen gelegte Teilstück ihrer selbst, nämlich das winzige Teilstück Geist (die Geistform), das (die) als Urkern das eigentliche Leben bildet.

usw.

Seit sehr früher Zeit wird der Mensch in kosmischer Sprache DAM genannt, was ERFÜLLUNG bedeutet. Die ganze Benennung lautet OMEDAM. (OM = Gesetz, E = UND, DAM = ERFÜLLUNG.) Der erste auf der Erde entstandene und später auch der erste durch Ausserirdische mit Erdgeborenen gezeugte Mensch wurde ADAM genannt, denn im kosmischen Gebrauch steht das A für die Ziffer 1. (Siehe auch ‹Genesis› Sätze 370. ff.)

Wie die ‹Genesis› lehrt, hat die Schöpfung Universalbewusstsein den Menschen zum eigenbewussten Gesetz-Erfüller für ihre Eigenevolution bestimmt. Das bedeutet nicht nur, dass der Mensch in die Bewusstseins- und Geistesevolution eingeordnet ist, sondern dass auch die Schöpfung sich evolutioniert, was geistenergetische Schöpfungs-Evolution genannt wird. Der Sinn des Lebens ist Evolution und somit das Streben nach Höherem und (relativ) Vollkommenerem. Da der Mensch jedoch nicht als Wissender geboren wird, muss er sich über sein Bewusstsein alles Wissen und die Wahrheit während seines jeweiligen Lebens – als immer wieder andere Persönlichkeiten, jedoch mit der gleichen Geistform – durch harte Mühen selbst erarbeiten; nur dadurch wird er vom Unwissenden zum Wissenden und Weisen.

Die Bewusstseinsentwicklung des Menschen bedingt einen freien Willen, denn ohne diesen freien Willen würde dem Menschen jede Entscheidungsfreiheit ebenso fehlen wie jede Motivation und jeder Beweggrund, um bewusst auch nur die geringste Handlung zu vollbringen. Das Gehirn ist kein Faktor der Willkür, sondern es wird durch bestimmte Sachverhalte gesteuert, die bezüglich Entscheidungen und Handlungen usw. im freien Willen des Menschen liegen. Der Mensch entscheidet willentlich selbst alle Dinge seines Lebens, und durch seinen freien Willen erfolgt auch die Steuerung von Vernunft und Verstand, folglich das Gehirn in keiner Weise selbständig und willkürlich über Gedanken, Gefühle und Handlungen usw. entscheidet, wie das Neurologen so gerne falschverstehend erklären wollen. Würde das Gehirn selbständig und willkürlich entscheiden und nicht der freie Wille des Menschen via seine Vernunft und seinen Verstand, dann wäre eine bewusste Evolution des Bewusstseins ausgeschlossen. Derselbe Effekt tritt ein, wenn den Menschen z.B. durch die EU-Diktatur ein Chip in den Kopf eingepflanzt wird, um sie nach diktatorischen Grundsätzen zu manipulieren und sie ihres freien Willens zu berauben, was gemäss einer Prophetie durchaus im Bereich des Möglichen liegt, wenn sich die Menschheit nicht energisch solcher Machenschaften erwehrt. (Siehe auch FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 80 ‹Sieben Standpunkte zum wahren Wesen der Europäischen Union aus den Kontaktberichten, von Billy, Ptaah und aus dem Internetz›, von Achim Wolf, Deutschland.)

Zum freien Willen heisst es im ‹Kelch der Wahrheit›, Abschnitt 28, unter anderem:

231) Euer freier Wille ist wahrheitlich äusserst einschneidend verbunden mit der feinstofflichen Welt des Wesens eurer Individualität, die ihr selbst zu formen fähig seid und der euer Wille seinen Stempel aufdrückt.

232) Euer freier Wille steht in direktem Zusammenhang mit eurem Bewusstsein und damit auch mit euren Gedanken und Gefühlen und folglich also auch mit eurem Gehirn sowie mit dem feinstofflichen Bereich.

...

270) Und wahrlich, was ihr diesbezüglich auch immer tut, ihr tut es nur für euch selbst, denn ihr allein führt euch abwärts oder aufwärts, denn für jede Ursache und Wirkung ist stets euer freier Wille massgebend, und zwar je nachdem, wie ihr ihn durch eure eigene Einstellung, Entscheidung und Bestimmung formt.

 

Fazit: Damit erkannt wird, dass nur der Mensch wirklich ‹seines eigenen Glückes Schmied› ist, müssen der freie Wille des Menschen und sein bewusstes Bewusstsein als Tatsache anerkannt werden. Die schöpfungsgegebenen Gesetze und Gebote (Empfehlungen) sind neutral und weisen nur Richtlinien und Wege auf, die vom Menschen freiwillig befolgt werden können, wodurch er selbst bestimmt, ob er Gutes oder Böses, Liebevolles oder Hassvolles, etc. tun will. Und da das so ist, trägt er in jedem Fall selbst die Verantwortung und bestimmt selbst, ob er durch sein Verhalten Nutzen gewinnt oder Schaden erleidet. Der Mensch ist also im wahrsten Sinne des Wortes seines eigenen Glückes oder Unglückes Schmied.

 

Im Buch ‹Die Art zu leben›, Satz Nr. 320 formuliert ‹Billy› Eduard Albert Meier diesen Tatbestand folgendermassen:

Evolution ist weder fatalistisch noch determinierend, sondern sie fordert des Menschen Fähigkeit, schöpferisch zu sein und sich durch die Fortentwicklung zum Positiv-Ausgeglichenen hin zu verändern. Die Evolution legt es dem Menschen frei, in jeder Situation und zu jeder Zeit über alles und jedes selbst zu bestimmen, so also sowohl über das Wie, Wo, Was, Warum, Woher und Wohin usw., wie auch über das Denken, Fühlen, Empfinden, Ideenkreieren, Handeln und Leben. Der Mensch kann sich nach seinem eigenen Gutdünken und gemäss seinem eigenen Willen ändern und verändern, sich in seinem Charakter und in seiner Persönlichkeit umgestalten, so die Zukunft stets in seinen eigenen Händen und in seinem eigenen Streben, Leben sowie Schalten und Walten liegt.

 

 

Zum Abschluss ein paar Fragen und Feststellungen: «Was bedeuten diese beiden im Interview unter der Rubrik NZZexecutive gestellten Fragen: 

·         Könnten Sie sich ein Leben im Kloster vorstellen?

·         Glauben Sie an die Vorsehung und an das Schicksal?

und die Antworten der befragten Top-Manager (m/w)? Sind solcherart glaubensbezogene Fragen durch eine Zeitung wie die NZZ zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch vertretbar? Was beweisen solche Fragen – oder auch Aussagen von Wissenschaftlern, wie: «Manche denken, die Evolution sei bereits abgeschlossen.»?

Meines Erachtens beweist das, dass ein sehr, sehr hoher Prozentsatz der gesamten Weltbevölkerung von über 8,5 Milliarden Menschen (siehe auch http://www.figu.org/ch/ueberbevoelkerung) und auch die beruflich so erfolgreichen und diesbezüglich klugen Menschen im Wahrheitsunwissen steckengeblieben sind. Trotz all der genossenen Schuldbildung haben sie wenig Ahnung von der Wirklichkeit. Die ‹Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens› und die Urkraft des Lebens (Schöpfungsgeistenergie) ist ihnen fremd, und viele wehren sich mit ‹Händen und Füssen› gegen die weisen Worte des Künders und Lehrers ‹Billy› Eduard Albert Meier, BEAM, wenn sie damit in Berührung kommen. Sie wissen alles besser, obwohl sie kaum etwas Relevantes verstehen. Verwunderlich ist das nicht, denn in der heutigen Zeit und wohl noch sehr lange werden den Menschen nicht nur von wissenschaftlicher Seite falsches ‹Wissen› und falsche Philosophien beigebracht, sondern sie werden auch von den Religionsvertretern aller Couleur nach Strich und Faden belogen und betrogen und mit allen unlauteren Mitteln daran gehindert, nach der Wahrheit zu suchen, sie zu finden und danach zu leben. Und viele sich klug denkende Medienvertreter mischen tatkräftig mit.

 

Mariann Uehlinger, Schweiz