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Die Willkommenskultur der (bösen) Gutmenschen

oder

Der Untergang der abendländischen Kultur

 

 

«Ich bin Romanschriftsteller. Ich habe weder eine Theorie noch ein System noch eine Ideologie vorzuschlagen oder zu verteidigen. Es scheint mir jedoch, dass sich uns nur eine Alternative bietet: den schicksalsergebenen Mut aufzubringen, arm zu sein, oder den entschlossenen Mut wiederzufinden, reich zu sein. In beiden Fällen wird sich die sogenannte christliche Nächstenliebe als ohnmächtig erweisen. Die kommenden Zeiten werden grausam sein.»

Abschliessende Worte von Jean Raspail zum Vorwort der dritten Auflage des Heerlagers.

 

Im Jahr 1973 erschien die erste Auflage des Romans ‹Le Camp des Saints› des französischen Schriftstellers, Forschungsreisenden und Bestsellerautors Jean Raspail. Der am 5. Juli 1925 in Chemillé-sur-Dême (Frankreich) geborene Raspail schrieb ‹Le Camp des Saints› – zu Deutsch: ‹Das Heerlager der Heiligen›, 2. Auflage 2015, ISBN: 978-3-944422-12-1, Übersetzer Martin Lichtmesz – anlässlich eines Aufenthaltes an der Côte d'Azur, und zwar aufgrund einer ‹Vision›, die ihn mit albtraumartiger Intensität überkam.

 

Jeder Leser (gilt für Mann und Frau) wird je nach eigenem Denken, eigener Einstellung, Subjektivität und Weltsicht resp. eigenem Glaubensverständnis oder ‹überzeugtem Gehirn› eine andere Beurteilung abgeben und auch über ganz andere Aussagen des Autors wütend oder eben begeistert sein. So stehen z.B. im Internetz oberprimitive Lese-Warnungen mit den üblichen Verleumdungen, deren sich auch andere, bekannte Papier- und Online-Zeitungen bedienen, ‹psychologisch hochstehenden› Satzteilen wie: «... Jean Raspails Untergangsvision hat ihren Ursprung nicht in der Realität, sondern in den tief sitzenden Ängsten Raspails.» gegenüber. Wieder andere verniedlichen das Geschriebene als ‹Science Fiction›und wollen so den Inhalt als Fiktion, als Hirngespinst abtun. Matthias Matussek hingegen meint in der ‹Weltwoche› vom 27. November 2015: «Jean Raspail hat 1973 in einem parodistischen Roman den heutigen Flüchtlingsnotstand vorweggenommen. Wir sollten das Meisterwerk wieder lesen.» (http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2015-40/literatur-lust-die-eigene-kultur-auszuloeschen-die-weltwoche-ausgabe-402015.html)

Das Buch ist tatsächlich ein Meisterwerk und verdient es, nicht nur einmal, sondern mehrmals gelesen und studiert zu werden, denn nur dann realisiert der Leser die präzise, ausgesuchte Wortwahl, die sprachlichen Feinheiten und den Scharfsinn, selbst wenn die bildhaften Vergleiche – vor allem in bezug auf die Invasoren und heimischen Weichdenker – oft knallhart und für mit ‹Schöngeistigem› verweichlichte Gehirne gelegentlich etwas anstössig daherkommen mögen. (Eine grosse Anerkennung gebührt dem Übersetzer, Martin Lichtmesz, denn er hat es verstanden, diese ins Schwarze treffenden Sätze ins Deutsche zu übertragen.) Raspail hat mit seinem (Tatsachen-)Roman die heutige Situation in Europa nahezu 1:1 vorweggenommen. Dass sich das Ende anders gestalten möge – auch für die Schweiz – als im Roman dargestellt, ist wohl nur ein frommer Wunsch der heutigen westlichen Welt, allen voran Europas. Ironie ist, dass sich die ganze Tragik, nämlich die effektive Landung der Flotte der dunkelhäutigen ‹Menschen vom Ganges› (dabei handelt es sich natürlich um Platzhalter für [Wirtschafts-]Flüchtlinge, Abwanderer und sonstige Heimatlandfliehende jeder Couleur) an der französischen Südküste von Karfreitag bis Ostermontag abspielt, denn auch das Christentum und seine Vertreter der sogenannten ‹christlichen Nächstenliebe› werden mit einigen treffenden Aussprüchen Beteiligter bedacht. So z.B.: «Man darf Gott nicht herausfordern. Er hat noch nie ein Zeichen gegeben. Gott wird nicht antworten. Er hat noch nie in irgendeiner Weise geantwortet. Es ist Wahnsinn, sich auf solche Hirngespinste einzulassen. Schlimmstenfalls verratet ihr das Bild, das ihr euch von Gott gemacht habt. ...» ... «... Unter all den Priestern, die in die Irre gehen und uns dort hinlocken – wieviele davon lügen uns willentlich ins Gesicht? ...»

 

Jean Raspail ist trotz seiner 90 Jahre bewusstseinsmässig fit und beantwortet auch die Fragen der heutigen Journalisten (es gibt mehrere Videos auf YouTube). Leider stellen sich die Fragenden oft noch genauso beschränkt und realitätsfremd-naiv dar wie damals 1971/72 von Raspail in ‹Le Camp des Saints› beschrieben. Der ‹Mainstream-Journalismus› übernahm damals und übernimmt auch heute die verlogenen Vorgaben der sektiererischen Vereinigten Staaten von Amerika und der selbsternannten (bösen) Gutmenschen, die vor nichts zurückschrecken und uns mit ‹schönen Worten in den Abgrund führen› (Bernd Höcker in ‹Böse Gutmenschen›). Wer hingegen sein Gehirn zum rationalen Denken einsetzt und anders, d.h. wahrheitsgemäss und also im Gegensatz zur vorgeschriebenen, gezielt falschhuman-bösen Wohltätigkeits-Politik fragt und schreibt, wird kaltgestellt und entlassen – wie es z.B. Matthias Matussek bei der ‹Welt› aufgrund eines harmlosen, jedoch zutreffenden Satzes passiert ist.

 

Grundsätzlich geht es im Buch ‹Das Heerlager der Heiligen› darum, wie Europa, in diesem speziellen Fall Frankreich, mit den Menschen der Dritten Welt umgehen soll, wenn sie sich nach und nach – aus welchen Gründen auch immer – ins ‹gelobte Land› resp. ‹neue Paradies› aufmachen, um ein besseres und leichteres Leben zu finden, oder schlicht um zu überleben – statt in ihrem eigenen Land zu arbeiten, für Ruhe und Ordnung zu sorgen und ihre Überbevölkerung einzudämmen, möchte man anfügen.

Im Gegensatz zur Bundeskanzlerin von Deutschland, Angela Merkel, die die ganze Invasion und Misere durch ihre unbedachte (oder absichtliche?) und völlig widersinnige Willkommenskultur hervorgerufen hat, erkennt im Heerlager der Präsident der Republik (zusammen mit einigen anderen) den Ernst der Lage, ist jedoch machtlos gegenüber den Heeren von Gutmenschen, links-intellektuellen Weltverbesserern, blauäugig-naiven und narkotisierten Bürgern und sonstigen ‹Assimilierten›, deren täglich mehr werden. Die koloniale Vergangenheit Frankreichs erweist sich als zusätzliches Problem, denn die Abendländer resp. die Weissen sind beim Fussvolk gewisser Berufsgattungen und sozialen Schichten bereits stark in der Unterzahl, was sich tragisch für sie auswirken wird. Erst ziemlich spät, als die Flotte gestrandet und die Situation für die meisten Franzosen erschreckend klar wird, hält der Präsident der Republik – der immer skeptisch war – eine Ansprache an seine Landsleute, die folgendermassen beginnt: «... In fünf Stunden wird eine Million Einwanderer, die sich nach Rasse, Sprache, Kultur und Tradition von uns unterscheiden, ohne Waffengewalt den Fuss auf den Boden unseres Landes setzen. Es handelt sich hauptsächlich um Frauen, Kinder und landlose, bedürftige Bauern, die von Hungersnot, Elend und Unglück geplagt sind und zudem unter einer dramatischen Bevölkerungsexplosion, die Geissel unseres Jahrhunderts, leiden. Ihr Schicksal ist tragisch. Aber das unsrige ist es nicht minder. ...»

Schiff mit Flüchtlingen 

Der Roman beginnt damit, dass ein alter Literaturprofessor mit seinem Teleskop von der Terrasse seines Hauses aus auf dem verlassenen Meer (südfranzösische Küste) eine verrostete Flotte bestehend aus 99 – von ehemals 100 – Schiffen vom andern Ende der Welt sichtet, die keine fünfzig Meter vom Ufer entfernt auf Grund gelaufen war. Die Gegend ist komplett verwaist. Die wohlhabenden Villen- und Yacht-Besitzer sind alle Hals über Kopf Richtung Norden geflüchtet. Nach einer gewissen Zeit erscheint bei ihm geräuschlos ein junger Mann mit langen blonden und schmutzigen Haaren. Raspail sagt, sein Blick verrate eine schlappgewordene Seele. Zwischen dem alten, aus gutem Hause stammenden Literaturprofessor und dem jungen, ungepflegten Mann entfacht sich ein Dialog, von dem einige Sätze wiedergegeben werden sollen. Welche Sätze von wem stammen, sollte nachvollziehbar sein.

«Sie sind nicht mehr zu retten. Sie denken noch nach. Es gibt nichts mehr nachzudenken. Auch das ist vorbei. Hauen Sie ab!»

«Oh nein!»

«Hören Sie mal! Sie und Ihr Haus, Sie beide passen prima zusammen. Man könnte sagen, ihr hockt hier schon seit mindestens tausend Jahren.»

«Seit 1673 genau», sagte der alte Herr und lächelte zum ersten Mal.

«Dreihundert Jahre gesichertes Erbe. Widerlich. Ich schaue Sie an und finde nichts Schiefes an Ihnen. Und darum hasse ich Sie. Darum werde ich morgen die schlimmsten Elendsgestalten gerade zu Ihnen führen. Denen ist es völlig egal, wer Sie sind und was Sie darstellen. Sie geben einen Dreck auf Ihre Welt. Sie werden gar nicht erst versuchen, sie zu begreifen. Sie werden müde sein, Hunger haben und mit Ihrer schönen Eichentür ein Feuerchen machen. Sie werden auf Ihre Terrasse kacken und sich mit den Büchern Ihrer Bibliothek die Hände abwischen. Ihren Wein werden sie ausspucken. Mit den Fingern werden sie aus Ihren hübschen Zinntellern essen, die dort an der Wand hängen. Sie werden auf den Fersen hocken und zusehen, wie Ihre Sessel brennen. Aus der Goldstickerei Ihrer Decken werden sie sich Schmuck machen. Jeder Gegenstand wird den Sinn verlieren, den er für Sie hat. Das Schöne wird nicht mehr schön sein, das Nützliche wird lächerlich und das Unnütze absurd werden. Nichts wird mehr einen echten Wert haben. Allenfalls werden sie sich um irgendein vergessenes Kordelstück balgen, während sie alles andere kurz und klein schlagen. Es wird herrlich sein! Machen Sie sich doch endlich aus dem Staub!»

Der Literaturprofessor hat ihn schliesslich mit einem gezielten Schuss aus seinem Jagdgewehr ins Jenseits befördert. Das erste Mal in seinem Leben hat er auf jemanden geschossen. Er will die wenigen Augenblicke, die ihm noch bleiben, in seinem Hause auf seine Art voll auskosten.

 

Im nachhinein scheint es vielleicht erstaunlich, dass Raspail bereits damals die negativen Auswirkungen der Überbevölkerung, des Multi-Kulti und die Rassenvermischung erwähnt, die seit dem Wechsel zum dritten Jahrtausend immer mehr gefördert und selbst von Wissenschaftlern lügnerisch als förderlich und ungefährlich gehalten werden. Billy und Ptaah hingegen wissen es wesentlich besser, was in Kontakt 250 vom 26. Oktober 1994 und im FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 47 vom Februar 2009, Kontakt 469 vom 11. August 2008, nachzulesen ist. Die Wirtschaft preist in einem Anflug von Irrsinn den Zustrom von (vermeintlichen) ‹Fachkräften› sogar als Segen.

Was in Deutschland und auch in der Schweiz erst seit kurzem ein konkretes Thema resp. reales Problem ist, erleben die Franzosen aufgrund ihrer kolonialen Vergangenheit seit langem hautnah, nämlich dass etliche Franzosen anderer Kulturkreise und auch andere Immigranten und Asylanten etc. gewalttätig werden, stehlen, eine Horde Kinder auf die Welt stellen und sich (womöglich auf der faulen Haut liegend) von der Sozialhilfe aushalten lassen – worüber sich nicht nur die nicht auf Rosen gebetteten Einheimischen und Steuerzahler masslos ärgern.

 

Mit der Zeit erfährt der Leser, dass die Flotte ‹Armada der letzten Chance› oder ‹das Tier› genannt wird (Vorwegnahme der Bezeichnung des Supercomputers in Bruxelles = ‹das Tier mit der Zahl 666›? Siehe FIGU-Bulletin Nr. 2 vom Mai 1995) und mit einer Million armer, verhungernder und halbtoter dunkler ‹Menschen vom Ganges› vollgepfercht ist. Die Leichen werden verbrannt und/oder ins Meer geworfen. Die schrottreifen Schiffe mit ihrer ‹bestialisch stinkenden Masse› an Bord zieht von Kalkutta aus über die Meere, von Europa und speziell Frankreich genau beobachtet. Sitzungen werden abgehalten. Es wird viel und euphorisch debattiert, diskutiert, verharmlost und gelogen. Lösungsvorschläge gibt es keine. Das kommende Problem will nicht als solches erkannt werden, denn die (bösen) Gutmenschen verlagern alles auf die emotionale Ebene und wetteifern darum, wer im Namen des ‹Weltgeistes› mehr Schleim absondern kann. So dürfen sich die wenigen, die klarer sehen und die Situation richtig einschätzen können, nicht dazu äussern, ohne einer öffentlichen Ächtung ausgesetzt zu werden und den Job zu verlieren. Wer getraut sich schon, eine ‹letzte Chance› auszuschlagen? Mit Aufsatzthemen wie «Beschreibt das Leben an Bord der Schiffe der unglücklichen Armada. Schreibt, was für Gefühle ihr für die Flüchtlinge hegt, wobei ihr zum Beispiel davon ausgeht, dass euch eine dieser verzweifelten Familien um Gastfreundschaft bittet.» werden bereits Schulkinder moralisch erpresst und irregeführt. Wie kann sich ein Kind richtig, d.h. schöpfungsgemäss entwickeln, wenn es bereits in der Schule, wo es benotet wird(!), mit solch fiesem Gedankengut infiltriert wird?

Raspail ist ein guter Menschenkenner. Wohl aufgrund seiner katholischen Internatserziehung weiss er auch genau, wo die Schwachstellen im religiösen menschlichen Denken resp. Nichtdenken liegen, d.h., wie der gläubige Mensch – und das ist ein grosser Prozentsatz der Erdenmenschheit – manipuliert und gefügig gemacht werden kann. Genau: Über sein schlechtes Gewissen, seine Gewissensbisse und Schuldgefühle. Die Menschen können den Anblick des Elends nicht ertragen, ohne in Mitleid zu verfallen und unlogisch zu denken und zu handeln. Raspail findet dafür im ‹Heerlager der Heiligen› umwerfende Worte:

«... In den Pressesaal des Elisée-Palastes, gefüllt mit fünfhundert Journalisten, die die Phrase mehr liebten als die Wahrheit, drang jetzt der finale Stoss des Rammbocks: das Schlagwort vom ‹unerträglichen› Leid der Passagiere. Dios (Anm. Ein Franzose nordafrikanischer Herkunft, der den traditionellen abendländischen Menschen hasst, insbesondere wenn er französischer Nationalität ist. Er spielt eine miese Rolle.) Frage war sehr geschickt formuliert. Sie sprach das Problem nur indirekt an, schonte die ängstlichen Gemüter, liess die grossen Debatten aussen vor, traf aber zielsicher den empfindlichsten Punkt: ‹Welche Massnahmen gedenkt die französische Regierung zu ergreifen, um den Passagieren zu helfen und ihre Leiden in den Grenzen des Erträglichen zu halten?› Das hatte gesessen. Denn der Westen darf bekanntlich überhaupt nichts mehr für ‹erträglich› halten. Dies soll unseren Gehirnen wie eine Zwangsvorstellung eingetrichtert werden. Wenn unter Milliarden Menschen ein einziger Indianer in den Anden, ein Schwarzer im Tschad oder ein Pakistani vor Elend umkommt (übrigens allesamt Bürger von unabhängigen und selbstverantwortlichen Nationen), dann erwartet man vom Westen, dass er sich in eine Orgie der Zerknirschung stürzt. Seine Erpresser wissen genau, wie er tickt. Es geht ihnen nicht so sehr um das Geld oder darum, dass der Westen zur Busse vier Fünftel des Globus in seinen Schlepptau nehmen soll. In erster Linie zielen sie auf seinen Kopf. Sie wollen jenen Gehirnlappen unter ihre Kontrolle bringen, in dem das schlechte Gewissen haust, ihn solange mit tausend Nadelstichen reizen, bis die Schuldgefühle, die Selbstvorwürfe und der Selbstekel gleich Viren hervortreten und sich leukämieartig in seinem ganzen Körper ausbreiten.»

Eine realistische Einschätzung der Lage darf nicht oder nur unter Strafe geäussert werden. Die Vertreter der falschhumanen, scheinheiligen Willkommenskultur, die sich vom Mitleid übermannen lassen, und das ebensolche ‹Weltgewissen› haben eindeutig Oberhand, und so wird jeder Bürger, der in der Lage ist, vorausschauend zu denken – resp. die Fähigkeit besitzt, einen Tatbestand von der aktuellen Gegenwart in die Zukunft zu abstrahieren – und daher Bedenken äussert, sofort als herzlos-kalter Rassist und Fremdenhasser geschmäht und kaltgestellt. Ihm wird nicht nur das Maul gestopft, sondern er wird auch gleichzeitig denunziert und diskriminiert. Wer die eigene Nation und sein Hab und Gut schützen will, sieht sich einem Heer aggressiver Weltverbesserer, Verbalsektierer und gleichzeitig Hasser der bestehenden Ordnung gegenüber.

Was läuft denn anderes im heutigen Deutschland ab? Darf da noch jemand die Wahrheit sagen oder auch nur seine Sorgen äussern, ohne als Rassist, Fremdenhasser, Ultra-Rechter oder Nazi verschrien zu werden – oder dass ihm/ihr von Merkel angeraten wird, zum christlichen Glauben zu stehen und in die Kirche zu gehen? Genauso wie im Heerlager werden durch die Politiker und (bösen) Gutmenschen unangenehme Tatsachenberichte über die Untaten (oder Zugehörigkeit zum Islamisten Staat IS) vorwiegend der männlichen (Wirtschafts-)Flüchtlinge der Öffentlichkeit vorenthalten, oder sie werden verfälscht und schöngefärbt. Die Medien wischen die Schändungen von Frauen und Kindern und die Angriffigkeiten gegenüber der berufstätigen weiblichen Bevölkerung unter den Tisch oder berichten in äusserst verzerrter und hetzerischer Form darüber. Der Täter wird zum Opfer. Es wird gelogen und beschönigt, wo es nur geht. Weshalb eigentlich? Wurden die Lügner, Schönfärber, Pro- und Hurraschreier, Wahrheitsverachter und hinterhältigen Diktaturförderer einer (USA-)Gehirnwäsche unterzogen oder steckt bereits ein EU-Diktatur-Chip in ihren Gehirnen, der ihnen in ihrem Denken keine andere Wahl lässt? Oder erliegen sie etwa den religiös-sektiererischen Energien und Kräften, die über Raum und Zeit hinweg wirken? (Siehe Kontakt 634 vom 13. November 2015.)

 

Wie die Reise der ‹Armada der letzten Chance› verläuft und was die ‹Menschen vom Ganges› in der glühenden Hitze auf dem unfassbar ruhigen Meer so alles treiben, ist für das gewählte Thema ‹Die Willkommenskultur der (bösen) Gutmenschen› oder ‹Der Untergang der abendländischen Kultur› nur insofern von Bedeutung, als damit das tiefe Niveau der Invasoren gezeigt wird, mit denen sich die Einheimischen, die Abendländer, zukünftig vermischen werden. Obwohl es sich um halbverhungerte, apathische, waffenlose Jammergestalten handelt, sind sie doch nicht so harmlos, wie sie von den realitätsfremd-naiven Gutmenschen und manipulierten Medien dargestellt werden, denn wer helfen will und zwischen ihre trägen Leiber gerät ‹ertrinkt in einem Meer aus Fleisch und Knochen› und wird erbarmungslos zermalmt und anschliessend über Bord geworfen. Das gleiche Schicksal widerfährt auch jedem Vertreter einer andern Rasse als der ihren vor der Ankunft im Paradies, d.h. der südfranzösischen Küste.

Es ist fraglich, ob es möglich gewesen wäre, die Flotte ohne grossen Militäreinsatz zur Rückkehr zu bewegen. Die ruhige See jedenfalls war keine Verbündete Frankreichs, der Sturm kam erst auf, als die Flotte bereits am Ziel war. Zwar zeigt Raspail zwei erfolgreiche Beispiele von Abwehr, denn die Flotte – allen voran die India Star mit der ‹Missgeburt› als Seele und Gehirn der Flotte – ist zuerst automatisch Richtung Sinai unterwegs, wo sie durch die Klugheit und Bestimmtheit eines ägyptischen Admirals gestoppt und ohne Blutverlust zur Richtungsänderung gezwungen wird. Dieser Richtungswechsel führt sie an Südafrika vorbei, aber auch bei den Afrikaanern ist die Flotte nicht willkommen. Die Reissäcke, Wasserbehälter und Medikamente, die den Halbverhungerten durch eine Horde Gutmenschen trotzdem auf Deck gehievt werden, werfen jene angewidert ins Meer. Sie sind noch nicht am Ziel, ihre Reise endet erst an der Küste Südfrankreichs, im Paradies. 

 

Bei gewissen Medienvertretern beginnt es doch langsam, in ihren Gehirnen zu dämmern. So lässt Raspail einen gewissen Pierre Senconac am Ostersonntag hinter dem Mikrophon von Radio Ost u.a. folgendes sagen: «... Hier zeigt sich das ganze Ausmass unserer Verblendung. Die Kollaborateure des Feindes haben sich eures Spatzenhirns bemächtigt. Hört nicht mehr auf sie! Erkennt sie, wie sie wirklich sind, und jagt sie fort, wenn ihr noch die Kraft dazu habt! Das Ungeheuer ist da. Es ist an unserer Küste gestrandet, aber es hat überlebt. Man beschwört euch, ihm die Tore weit zu öffnen. Dies tat soeben auch der Papst einer kranken Christenheit. Ich aber sage euch, ich bitte euch, schliesst sie, schliesst sie schnell, solange noch Zeit ist! Seid hart und unnachgiebig. Hört nicht auf eure weichen Herzen. ...»

 

Obwohl Raspail die äussert grausamen zukünftigen Folgen der dunkelhäutigen Invasoren nur kurz beschreibt und dem Leser freien Raum lässt für eigene gedankliche Interpretationen, ist das Ende und auch die Fortsetzung der Geschichte aufgrund der aktuellen Ausgangslage vorprogrammiert – genauso wie das im heutigen Europa der Fall ist und sein wird. Die Flotte wurde nicht aufgehalten, 800'000 primitive ‹Menschen vom Ganges› sind von der Südküste aus eingedrungen, und so wird das geschehen, was aufgrund des Gesetzes der universalen Kausalität, d.h. von Ursache – Fügung – Wirkung, kommen muss: Ausartung, Diktatur, Gewalt, Hass, Rassenvermischung und ihre Folgen, Krankheit, Bürgerkriege, Religions- und Sektenkriege, Totalüberwachung, Verteilungskriege, Eigentumsbeschlagnahmung, Not, Verderben und Zerstörung, Anarchie, etc.

Die Kollaborateure, ‹Assimilierten›, Autonome, Meuterer, Weltverbesserer und (bösen) Gutmenschen haben nach der Invasion definitiv das Ruder übernommen. Das Innen- wie das Verteidigungsministerium und die Gendarmerie haben einen Kurswechsel vollzogen. Dank der Sätze: «... Ein diensteifriger Gendarm gehorcht stets der jeweils herrschenden Obrigkeit. Dies ist das ABC der Gendarmerie, ihr Rückgrat und oft ihre Schande. Zweifellos hatte die provisorische Regierung in Paris Befehl erteilt, den rassistischen Widerstand zu brechen ...» weiss der Leser Bescheid. Es ist soweit: Alle, die sich für ihre Nation und den traditionellen abendländischen Menschen einsetzen, sind definitiv zu Rassisten erklärt, deren Widerstand zu brechen ist. So natürlich auch derjenige der Protagonisten resp. Helden des Romans, die sich durch Fügung im Hause des Literaturprofessors einfinden. Neben ihm sind das noch neunzehn gleichgesinnte Männer, teilweise mit ehemals hoher Funktion, die, völlig isoliert, verzweifelt auf einem verlorenen Posten kämpfen und deren Galgenfrist – die sie auch in passendem Ambiente geniessen wollen – beinahe abgelaufen ist. Unter ihnen befindet sich auch ein Inder, dessen Heimat jedoch Frankreich ist. Ihn lässt Raspail einige interessante Dinge sagen, als er vom ebenfalls anwesenden Journalisten Jules Machefer, ehemaliger Herausgeber von ‹La Pensée Nationale›, gefragt wird, ob er seine Antwort nochmals zum besten geben könne, die er vor zwei Wochen in einer durchgeknallten Radiosendung gegeben habe. Er sagt: «Ich erinnere mich genau. Ich habe zu den beiden Witzkeksen gesagt: ‹Sie kennen mein Volk nicht, nicht seinen Schmutz, seinen jahrhundertealten Fatalismus, seinen idiotischen Aberglauben und seine atavistische Fortschrittsfeindlichkeit. Sie haben keine Ahnung, was Sie erwartet, wenn diese Flotte von Primitiven auf  Sie zukommt. In Ihrer Heimat, die auch die meinige geworden ist, wird sich durch diese Menschen alles ändern, und mit ihnen werden Sie alles verlieren ...› Dann hat man mich abgewürgt. Aber ich war noch nicht fertig. Ich wollte noch etwas anderes hinzufügen», fuhr er fort. «Weiss zu sein ist meiner Meinung nach keine Frage der Hautfarbe, sondern vor allem ein geistiger (Anm. bewusstseinsmässiger/mentaler) Zustand. Unter den ‹Südstaatlern› aller Zeiten und Länder hat es immer Schwarze gegeben, die es nicht als Schande empfunden haben, auf der ‹bösen› Seite zu kämpfen. Und wenn heute so viele Weisse schwarz geworden sind, warum sollen dann nicht einige ‹Schwarzhäute› weiss bleiben wollen? So wie ich? ...»

 

Die ‹Widerstandsbrecher› kommen im Auftrag der provisorischen Regierung in Flugzeugen mit der blau-weiss-roten Kokarde dahergedonnert, unter Umständen pilotiert von ehemaligen Freunden. Die Galgenfrist der zwanzig Widerstandskämpfer ist abgelaufen. Sie haben zwei Möglichkeiten. Entweder in die Hände von Horden tausender brüllender menschlicher Ameisen zu geraten, die – starrend vor Fäusten, Stöcken, Sensen und Gewehren – daherwimmeln, oder durch einen Bombenregen der eigenen Leute getötet zu werden. In einem Gemetzel Kopf an Kopf mit diesen Gestalten zu enden, hat für die Männer keinen Sinn. Für sie ist es immer noch sauberer, von den eigenen Leuten getötet zu werden. Sie bevorzugen die zweite Möglichkeit und sterben in einem Bombenhagel.

 

Schlussfolgerung: Wer ‹Das Heerlager der Heiligen› nicht einfach als Fiktion abtut, um nicht weiter darüber nachdenken zu müssen, dessen Gehirn spinnt die Fäden weiter und findet eine Parallele zum jetzigen Zustand in Europa. Denn auch in Europa werden die Flüchtlinge, die grösstenteils gar keine sind, ebenfalls nicht zurückgeschickt oder bereits auf dem Meer gestoppt, sondern von einzelnen – allen voran der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die an  extremer Realitätsfalschheits-Naivität leidet – sogar willkommen geheissen. Was für ein Irrsinn. Sind die Europäer in ihrem Denken so dekadent geworden, dass die meisten nicht mehr in der Lage sind, diese für sie äusserst gefährliche Situation richtig einzuschätzen und entsprechend zu handeln? Ist ihnen der Untergang des Abendlandes völlig egal oder sehnen sie ihn sich geradezu herbei? In seinem Vorwort zur dritten Auflage sagt Raspail: «Die kommenden Zeiten werden grausam sein.»

Es wird grausam sein, weil der Erdenmensch Verstand und Vernunft weder aufbaut noch nutzt, die schöpferischen Gesetze und Gebote ignoriert und über Liebe nur lacht. Seit Jahrzehnten belehrt BEAM als Künder und Lehrer die Erdenmenschen durch die ‹Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens›, aber nur wenige wollen auf ihn hören. Auch jetzt nicht, wo die Wahrheit seiner Worte auch für die grössten Tatsachenverleugner und Tatsachenverdreher sowie die realitätsfremden (bösen) Gutmenschen immer sicht- und spürbarer werden muss. Die Zeit, in der noch etwas geändert werden könnte, rinnt dahin, und so wird es kommen, wie es BEAM zum zigten Mal niedergeschrieben hat, aktuell u.a. in ‹FIGU in bezug auf die Überbevölkerung›, Nr. 2 vom Juli 2015:

«... Was sich weiter bereits zur heutigen Zeit durch das Flüchtlingswesen anbahnt und sich in der Zukunft unaufhaltsam ausweiten wird, ist eine Vermischung der Weltbevölkerung, die nicht mehr aufgehalten werden kann, weil den bereits heute gesetzten Ursachen – eben den Flüchtlingsströmen – aus falsch-humanitären Begründungen nicht Einhalt geboten wird. Also wird eine unaufhaltsame und weltweite Rassen- und Völkervermischung ebenso unvermeidlich sein wie auch, dass daraus eine neue Mischrassenmenschheit entsteht sowie eine Vermischung der Religionen und deren Sekten, woraus auch vielfache Feindschaften und Hass hervorgehen werden. Durch den Klimawandel wird das Ganze in dieser Weise zu einer Folge, durch die jedoch die ganze Welt in Mitleidenschaft gezogen wird, und zwar weil durch die Veränderung des Klimas die Zahl schwacher und fragiler Staaten stetig steigen wird, aus denen sich Flüchtlingsströme ergeben. Also wird es selbstredend zur weiteren Folge haben, dass sich in allen Flüchtlings-Zufluchtsländern schwerwiegende Verteilungskonflikte ergeben, und zwar in einem überbordenden Mass, das alles in den Schatten stellt, was bereits zur heutigen Zeit in Europa der Fall ist, da die EU-Diktatur ihren Mitgliedstaaten diktiert, wie viele Flüchtlinge sie aufnehmen müssen. ...»

Rette sich, wer kann!

Mariann Uehlinger, Schweiz