Bewusst evolutionieren
von Achim Wolf, Deutschland
Der wahrheitsunwissende und mit der Wahrheit der Schöpfung innerlich nicht verbundene Mensch fürchtet sich davor, seinen Besitz, sein Leben und all seinen materiellen Besitz zu verlieren, und er fürchtet sich vor dem unvermeidlichen, absolut sicheren Sterben und vor seinem ‹Tod›. Er stirbt jeden Tag gedanklich-gefühlsmässig ‹Tausend Tode›, weil er sich Dinge vorstellt und Szenarien visualisiert, die passieren könnten, die aber nicht passieren müssen und vielleicht nie passieren werden. Er klammert sich ängstlich an seine materielle Existenz, die aber immer vergänglich ist, weil alles Grobmaterielle sich wandelt, verfällt und in neue Formen, Gestalten und Existenzen transformiert. Er identifiziert das, was er ‹sein Leben› nennt, mit seinem Körper, mit seinem Hab und Gut und mit seinen flüchtigen Gedanken, seinen unkontrollierten Emotionen und den daraus entstehenden flatterhaften Gefühlswallungen. Dabei vergisst er, dass alles Materielle vergänglich ist, weil es die Schöpfung-Universalbewusstsein durch ihre kausalen, schöpfungsenergetischen Impulse (auch ‹schöpferische Gesetzte› genannt) so eingerichtet hat, dass der Mensch ein sterbliches Wesen ist, das dem höheren Zweck dessen dient, dass die den Menschen belebende Schöpfungsenergie durch ihn lernen, evolutionieren und stetig kraftvoller, wissender, weiser und liebevoller werden kann. Er denkt nicht daran, dass sein innerstes und einzig dauerhaftes ‹Ich› als unsterbliche schöpferische Energie in ihm wohnhaft ist, die ihm und den Folgepersönlichkeiten seiner Schöpfungsenergieformlinie das Leben im materiellen Bereich der Schöpfung erst ermöglicht. Diese Energie ist während der materiellen Lebenszeit im Gehirn lokalisiert und belebt mit ihrer Kraft von dort aus alle Zellen, Organe, Muskeln, Nerven etc. des Menschen. Der Mensch evolutioniert während seines Erdenlebens durch das vielfältige Lernen in seinem Bewusstsein, wovon seine Schöpfungsenergieform profitiert, die alles Wissen, Können, die Weisheit und Liebe als Essenz in sich speichert und akkumuliert. Dadurch wird sie stetig stärker und wissender, je mehr der Mensch bewusst lernt und sich zum wahren Menschen entwickelt. Darum sollte er sich nicht darum sorgen, ob sein aktuelles Erdenleben vielleicht bald endet, sondern darum, dass er die verbleibende Lebenszeit so gut und intensiv wie möglich für seine Evolution zum wahren Menschsein nutzt und es sinnvoll, kreativ und aufbauend-schöpferisch ausfüllt. Denn was nützt es ihm, wenn er zwar noch einige oder viele Jahre lebt, seine ihm noch verbleibende Zeit aber mit nutzlosen und völlig unsinnigen Ängsten, selbst erzeugten falschen Vorstellungen, unerfüllbaren Erwartungen usw. vergeudet. Es ist viel besser, fortschrittlicher und erfüllender im schöpferischen Sinne, wenn er eine kürzere, noch verbleibende Lebenszeit mit bewusstem Lernen, mit dem Erschaffen von Wissen, Weisheit und Liebe erfüllt, wodurch er intensiver, wacher und klarer lebt, als wenn er noch eine längere Zeit vor sich hat, diese aber mit zwecklosen, ängstlichen, griesgrämigen, depressiven und zweifelnden Gedanken oberflächlich und damit ungenutzt verstreichen lässt. Die äusseren Umstände dürfen nie ein Anlass dafür sein, sich hängen zu lassen, die Moral am Boden zu schleifen oder alle Hoffnung und Zuversicht in den Schmutz zu werfen. Denn, egal was auch immer passiert, es gibt immer nur EINE Schaltzentrale im Menschen, die entweder sein inneres Elend, sein Jammern und Klagen oder aber sein Wohlbefinden, seine Zuversicht und sein unerschütterliches Wissen um die Wirklichkeit und Wahrheit seines Seins und SEINs bestimmt, und das ist allezeit, überall und völlig unabhängig von allen äusseren Umständen immer sein eigenes bewusstes Denken aus der Kraft seines Bewusstseins heraus. Die Kraft der Schöpfungsenergie bewohnt den Menschen und hält seinen Körper mit dem Bewusstsein durch die eigentliche Lebensenergie am Leben, solange der Körper als Wohnung resp. Werkzeug der Schöpfungsenergie lebensfähig ist. WIE der Mensch diese Kraft nutzt, ist allein seine Entscheidung. Wenn der Mensch sich also gehen lässt und in ein selbsterschaffenes Jammertal fällt, dann will er es so, weil er die Schöpfungskraft dann eben zum Negativen, Zerstörenden, Niederreissenden und zum Sich-selbst-Demolierenden einsetzt. Ist ihm aber seine Wahlfreiheit absolut klar und bewusst und steht er zur vollen Verantwortung sich selbst gegenüber, weil er nicht von einem Glauben fremdgesteuert ist, dann wird er sich als Wahrheitswissender immer bewusst dafür entscheiden, die in ihm wohnende Energie und Kraft und damit die ihm allzeitig und überall zur Verfügung stehende Macht der Schöpfungsenergie zum Aufbauenden, Kreativen, Stärkenden, Glücklichen, Zufriedenen, Ruhigen, Ausgeglichenen, Zuversichtlichen, Friedlichen, Schöpferischen und Liebevollen zu nutzen. Dies gelingt ihm mit Leichtigkeit durch das Schaffen, Pflegen und dauernde Nähren bewusster, aufbauender, positiv-ausgeglichener Gedanken und Meditationssätze und durch das Werkzeug der Selbstkommunikation in Form von Gebeten, die nichts mit einem Glauben zu tun haben, sondern im Bewusstsein dessen vom Menschen in ihm kreiert werden, dass er damit allein die eigene Kraft in seinem innersten Selbst anspricht, wodurch er sich zu einem Schöpfungsmenschen formt, der sein Schicksal eigens und bewusst formt und in eine gute und glückliche Zukunft lenkt. Allein durch sein Bewusstsein bestimmt der Mensch ununterbrochen den Lauf seines Lebens, denn seine Gedanken sind die Kräfte, die er selbst erzeugt und die nach innen und aussen ihre Wirkung entfalten, ob das nun bewusst oder unbewusst geschieht. Auch wenn der Himmel einstürzt, Vulkane ausbrechen und die Lande überflutet werden, wenn Stürme wüten und Kriege das Leben zerfetzen, dem Menschen ist immer und allezeit die Macht über sich selbst gegeben, die er zur Evolution seines Bewusstseins auf dem Weg zum wahren Menschsein nutzen soll, denn die aktuelle Lebenszeit ist kostbar und muss sinnvoll, aufbauend und schöpferisch genutzt werden, was auch immer in der Welt geschieht. Die Kausalität als schöpferisches Grundprinzip ist ununterbrochen am Wirken und durchwebt alle Universen der Schöpfung, auch wenn der Mensch nicht daran denken mag. Er allein hat es also in der Hand, welchen Weg er wählt. Der Mensch ist sein eigenes inneres Universum und steht wie eine mächtig strahlende Zentralsonne im Mittelpunkt seines eigenen Bewusstseinssystems, das er nicht im Dunkeln liegen lassen, sondern es stets bewusst zum Positiven steuern, mit aufbauendem Leben erfüllen und zum strahlenden Licht des Wissens, der Weisheit und der Liebe in sich selbst führen soll.

Schöpfungsenergielehre-Symbol
‹Bewusstsein›
* Erschienen in der "Stimmer der Wassermannzeit" Nr. 220, Wassermannzeit-Verlag der FIGU, www.figu.org
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